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Eidechsen – Lebensweise der Zauneidechse

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Bio-Team
Eidechsen – Lebensweise der Zauneidechse
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Eidechsen – Lebensweise der Zauneidechse

Die Lebensweise der Zauneidechse – Biologie

Hast du schon einmal eine Zauneidechse gesehen? Vielleicht hattest du Glück und du konntest sie beim Sonnenbaden beobachten – vielleicht ist sie aber auch schnell davongelaufen. Heute wollen wir uns die Zauneidechse einmal im Detail ansehen.

Zauneidechse – Aussehen und Merkmale

Die Zauneidechse kann eine Gesamtlänge von bis zu 25 cm erreichen. Dabei beträgt die Länge von Kopf zu Rumpf (Kopf-Rumpf-Länge) nur etwa 10 cm – der Schwanz ist somit länger als der restliche Körper.
Die Zauneidechse gehört zu den Reptilien, die auch Kriechtiere genannt werden. Ihr Körper ist also von trockenen Hornschuppen bedeckt. Wenn die Zauneidechse wächst, wachsen die Schuppen nicht mit. Daher häutet sich die Zauneidechse: Sie wirft das zu klein gewordene Schuppenkleid ab, wenn sie ein neues, größeres entwickelt hat. Die Färbung des Schuppenkleids hängt von Geschlecht und Alter der Zauneidechse ab sowie von der Jahreszeit. Häufig hat es eine grüne Grundfärbung, wobei sich ein braunes Muster über Rücken- und Schwanzmitte erstreckt.

Zauneidechse Aussehen

Die Zauneidechse kann hervorragend sehen und riechen. Die Sinneszellen, die für das Riechen zuständig sind, sitzen auf dem Gaumen und nicht, wie bei uns Menschen, in der Nase. Daher benötigt die Zauneidechse zum Riechen ihre gespaltene Zunge: Durch das Züngeln nimmt sie Geruchsstoffe aus der Umgebung auf. Anschließend drückt sie die Zunge gegen den Gaumen, um die Geruchsstoffe wahrzunehmen.

Zauneidechse – Fortbewegung

Die Beine der Zauneidechse sitzen seitlich: Daher befindet sich der Bauch während des Laufens nur knapp oberhalb des Bodens. Zur Fortbewegung benutzt die Zauneidechse immer gegenüberliegende Gliedmaßen: So bewegt sie das linke Vorderbein zeitgleich mit dem rechten Hinterbein und anschließend das rechte Vorderbein mit dem linken Hinterbein. Das bezeichnet man auch als Kreuzgang oder Diagonalgang. Dabei krümmt sich die Wirbelsäule immer in entgegengesetzte Richtungen. Von oben betrachtet wirkt es so, als würde sich die Zauneidechse schlängelnd fortbewegen.

Zauneidechse – Lebensraum

Die Zauneidechse ist ein wechselwarmes Tier. Das bedeutet, dass sich ihre Körpertemperatur der Umgebung anpasst. Sie bevorzugt daher trockene und warme Gebiete, in denen sie sich ungestört sonnen kann – denn dann wird ihre Körpertemperatur und somit ihre Aktivität hochgefahren. Droht ihr aber Gefahr, zieht sie sich gerne in bewachsene Gebiete zurück. So lebt sie zum Beispiel an Böschungen oder an Wegrändern. Dort kann sie sich sonnen, aber auch ins Dickicht flüchten.
Im Winter zieht sich die Zauneidechse in ein frostsicheres Versteck zurück. Bei starker Kälte sinkt ihre Körpertemperatur so weit, dass sie in eine Kältestarre verfällt. Die Zauneidechse bewegt sich dann nicht mehr, Herzschlag und Atmung sind heruntergefahren.
Im Frühjahr, bei steigenden Temperaturen, wird die Aktivität der Zauneidechse durch Wärme wieder hochgefahren.

Zauneidechse – Nahrung

Die Zauneidechse ernährt sich hauptsächlich von Insekten. So zählen zum Beispiel Asseln und Fliegen zu ihrem Beutespektrum. Darüber hinaus ernährt sie sich aber auch von Spinnen und Regenwürmern.

Zauneidechse – Fortpflanzung

Zauneidechsen sind Einzelgänger und finden sich nur zur Paarung mit Artgenossen zusammen. Die Paarungszeit ist im Mai – dann findet die Fortpflanzung statt. Dazu drücken Weibchen und Männchen ihre Kloaken, die Körperausgänge der Geschlechtsorgane, zusammen. Die Eier werden im Körper des Weibchens befruchtet, was man auch als innere Befruchtung bezeichnet.
Nach einigen Wochen sucht sich das Weibchen zur Eiablage einen sandigen und sonnigen Platz. Sie gräbt ein Loch, in das sie bis zu 15 befruchtete Eier ablegt. Sie vergräbt die Eier und brütet sie nicht selbst aus. Die zur Entwicklung notwendige Wärme erhalten die Eier aus der umgebenden Erde. Nach etwa acht Wochen schlüpfen die Jungtiere. Dabei durchbrechen sie die Eierschale mit Hilfe des sogenannten Eizahns. Die Jungtiere sind vollständig entwickelt und können selbstständig nach Futter suchen.

Zauneidechse – Feinde

Zu den Fressfeinden der Zauneidechse zählen Schlangen, Igel und Vögel. Werden sie gejagt, können sie aber durch ihre schnelle Fortbewegung häufig flüchten. Außerdem haben sie noch einen weiteren Trick auf Lager: Sie können einen Teil ihres Schwanzes abwerfen, der nach Abwurf noch lange zuckt und dadurch den Verfolger ablenkt. In dieser Zeit kann die Zauneidechse im Dickicht verschwinden.
Nach dem Abwurf wächst der Schwanz wieder nach. Die ursprüngliche Schwanzwirbelsäule wird dabei durch eine Knorpelstange ersetzt – ein zweites Mal können die Zauneidechsen ihren Schwanz nicht abwerfen.

Steckbrief

Zur Zusammenfassung sind einige Informationen zur Eidechse noch einmal in einer Tabelle aufgeführt:

Zauneidechse – Steckbrief
Systematik (Klasse) Reptilien
Gesamtlänge bis zu 25 cm
Kopf-Rumpf-Länge bis zu 10 cm
Lebensraum trockene und warme Gebiete
Nahrung hauptsächlich Insekten
Feinde Schlangen, Igel, Vögel

Dieses Video

In diesem Video lernst du die Zauneidechse kennen. Du erfährst, wie sie aussieht, was sie frisst und wo sie sich aufhält. Natürlich gibt es auch zu diesem Video interaktive Übungen und ein Arbeitsblatt. Ein Referat zum Thema Zauneidechse sollte nun kein Problem sein.

Transkript Eidechsen – Lebensweise der Zauneidechse

Hallo. Hast du schon mal eine Zauneidechse bei ihrem Sonnenbad beobachtet? Warum nehmen Zauneidechsen eigentlich so gerne Sonnenbäder? Und wachsen die Schuppen, die sie bedecken, eigentlich mit? Antworten auf diese Fragen und viel Wissenswertes über die Lebensweise einer Zauneidechse erfährst du in diesem Video. Zauneidechsen leben an sonnigen Böschungen, Wegrändern, Weinbergen und Steinbrüchen - überall dort, wo die Sonneneinstrahlung optimal ist und ihren Sonnenbädern nichts im Wege steht. Zauneidechsen sind Reptilien, auch Kriechtiere genannt. Die Beine von Eidechsen stehen seitlich ab, dadurch schleift der Bauch beim Laufen fast auf dem Boden. Rechtes Hinterbein und linkes Vorderbein bewegen sich gleichzeitig, dadurch krümmt sich die Wirbelsäule nach rechts. Dann folgt linkes Hinterbein und rechtes Vorderbein, die Wirbelsäule krümmt sich nach links. Von oben gesehen entsteht dadurch der Eindruck, als schlängle sich die Zauneidechse vorwärts. Die Zauneidechse sieht ausgezeichnet. Außerdem ist der Geruchssinn gut entwickelt. Allerdings riechen Zauneidechsen nicht mit der Nase, die Geruchszellen befinden sich auf dem Gaumen. Um zu riechen züngeln Zauneidechsen mit ihrer gespaltenen Zunge. Diese nimmt Geruchsstoffe auf, anschließend presst die Zauneidechse die Zunge gegen den Gaumen, um den Geruch wahrzunehmen. Die Zauneidechse ist ein Fleischfresser, sie liebt Spinnentiere, Fliegen und Asseln. Mit ihren spitzen Zähnen greift sie ihre Beute und schluckt sie anschließend als Ganzes hinunter. Zauneidechsen haben aber auch Feinde. Schlangen, Igel und Vögel haben Eidechsen zum Fressen gern. Aber eine Zauneidechse zu erwischen ist gar nicht so leicht, denn diese Tiere sind äußerst flink. Außerdem haben sie einen guten Trick auf Lager. Wenn Zauneidechsen in Bedrängnis geraten, werfen sie einen Teil ihres Schwanzes ab. Dieser zuckt dann noch recht lebendig und lenkt die Feinde ab. In dieser Zeit kann sich die Zauneidechse in Sicherheit bringen. Der Schwanz der Zauneidechse wächst langsam wieder nach. Allerdings wird die Schwanzwirbelsäule dann durch eine einfache, kürzere Knorpelstange ersetzt. Ein zweites Mal können die Zauneidechsen ihren Trick also nicht anwenden. Zauneidechsen sind Einzelgänger, nur zur Paarungszeit im Mai treffen sie auf Artgenossen. Männchen, deren Flanken zur Balzzeit grün gefärbt sind, kämpfen gegeneinander um die Gunst der Weibchen. Der Sieger darf das Weibchen befruchten. Dabei gelangt der Samen ins Innere des Weibchens, es findet also eine innere Befruchtung statt. Nach der Befruchtung vertreibt das Weibchen das Männchen und sie führen wieder ihr Leben als Einzelgänger. Nach einigen Wochen gräbt das Weibchen mit ihren Hinterbeinen ein Loch in die Erde, dort legt sie bis zu 15 befruchtete, weichschalige Eier ab und verscharrt sie. Dann überlässt sie den Nachwuchs sich selbst. Die Erdwärme brütet die Eier aus, aus denen sich nach etwa acht Wochen junge Eidechsen mit Hilfe des Eizahns befreien. Sie sind etwa fünf Zentimeter groß und vollständig entwickelt. Die jungen Eidechsen sind sofort selbstständig und beginnen ihre Jagd nach Blattläusen und kleinen Insekten. Zauneidechsen sind von Schuppen bedeckt. Diese Schuppen wachsen allerdings nicht mit. Also streifen Zauneidechsen ihr altes Schuppenkleid ab, wenn es zu eng geworden ist. Darunter kommt sodann ein neues, größeres Schuppenkleid zum Vorschein, Zauneidechsen häuten sich also. Die Schuppen schützen zwar vor Verletzungen und vor dem Austrocknen, wärmen aber nicht. Die Körpertemperatur von Zauneidechsen schwankt also immer mit der Außentemperatur, man nennt das „wechselwarm“. Das ist auch der Grund, warum Zauneidechsen morgens erstmal ein kräftiges Sonnenbad nehmen müssen. Das steigert ihre Körpertemperatur und damit die gesamte Aktivität. Denn je kälter die Temperatur ist, desto langsamer werden Zauneidechsen. Wenn es Winter wird und die Temperaturen sinken, verkriechen sich Zauneidechsen in einem frostsicheren Versteck. Sie haben sich eine Fettreserve angefressen. Die werden sie auch brauchen, denn wenn es richtig kalt wird, dann sinkt auch die Körpertemperatur enorm und die Zauneidechsen können sich nicht mehr bewegen. Sie fallen in die Kältestarre, Atmung und Herzschlag sind extrem verlangsamt, so überdauern sie den Winter. Im Frühling erwachen sie zu neuem Leben und nehmen erstmal, richtig, ein ausgiebiges Bad in der Sonne. Nun weißt du also, warum die Zauneidechse so gern ein Sonnenbad nimmt. Es sind wechselwarme Reptilien. Erst die Kraft der Sonne macht sie zu äußerst flinken Tieren. Außerdem hast du etwas über die Ernährung und die Fortpflanzung der Zauneidechse gelernt. Sicher erinnerst du dich auch noch, wie die Eidechsen ihre gespaltene Zunge für das Riechen einsetzen. Und du weißt nun auch, warum sich die Tiere häuten und wie sie den langen Winter überdauern. Aber unter uns: So eine Kältestarre wäre nichts für mich. Tschüss und bis bald!

29 Kommentare

29 Kommentare
  1. War sehr gut, super Vorbereitung für dir näschste Arbeit

    Von Itslearning Nutzer 2535 1101450, vor etwa 2 Monaten
  2. In Ordnung

    Von Demaxena, vor 3 Monaten
  3. Das Video hat mir nicht geholfen,und die Lebensräume wurden nicht erwähnt!!!!

    Von Mouhcin B., vor 4 Monaten
  4. Sehr gut.👍

    Von Keren Pickard2, vor etwa einem Jahr
  5. Hallo

    Von Julian Tolzien, vor mehr als einem Jahr
Mehr Kommentare

Eidechsen – Lebensweise der Zauneidechse Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Eidechsen – Lebensweise der Zauneidechse kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme Nahrung und Feinde der Zauneidechse.

    Tipps

    Die spitzen Zähne der Zauneidechse eignen sich nicht zum Kauen.

    Wenn sich Zauneidechsen in der Sonne wärmen, dann sind sie meistens gut für Feinde zu sehen.

    Tiere, wie zum Beispiel Asseln, sind so klein, dass sie kaum oder gar nicht gekaut werden müssen.

    Lösung

    Die Zauneidechse bevorzugt als Nahrung kleine Tiere, wie zum Beispiel Spinnentiere, Fliegen oder Asseln. Diese fängt sie mit ihren kleinen spitzen Zähnen und verschlingt sie im Ganzen. Die Zauneidechse selbst wird gern von Schlangen, Igeln oder Vögeln gefressen. Wenn sie in der Sonne liegt, um sich zu wärmen, ist es für einen Vogel kein Problem die Zauneidechse zu erkennen und zu fangen. Auch Schlangen sind flink genug, um eine Zauneidechse zu verspeisen. Wenn es kalt ist, zum Beispiel in der Nacht, können Zauneidechsen sich nur sehr langsam fortbewegen. Das macht sich dann beispielsweise der Igel zu Nutze, um die Zauneidechse zu fangen und zu fressen.

  • Bestimme, welche Lebensräume für die Zauneidechse geeignet sind.

    Tipps

    Die Zauneidechse ist ein wechselwarmes Tier.

    Steine speichern die Wärme der Sonnenstrahlung und geben diese an die Umgebung ab.

    Tiefe Höhlen sind meistens feucht und kühl.

    Zauneidechsen benötigen Lebensräume, die zum Teil Versteckmöglichkeiten, aber auch nah gelegene Sonnenplätze bieten.

    Lösung

    Zauneidechsen sind wechselwarme Tiere, die nur bei warmen Temperaturen wirklich aktiv werden. Dazu benötigen sie sonnige Stellen, wie zum Beispiel auf Steinen. Steine können die Wärme der Sonnenstrahlung speichern und diese wieder an die Umgebung, wie zum Beispiel an eine Zauneidechse, abgeben. Oft sieht man auch, dass Zauneidechsen sich auf dem Asphalt der Straßen wärmen. Leider werden dabei oft Autos zur Gefahr. Natürliche Lebensräume der Zauneidechse sind beispielsweise Böschungen, Wegränder, Weinberge, oder auch Steinbrüche. Weniger geeignet wären Seen oder Sümpfe. Dort ist es meistens zu kühl und auch das Wasser ist kein Lebensraum für die Zauneidechsen. Ebenso wenig eignen sich tiefe und kühle Höhlen. Es fehlt der Zauneidechse dort ein Ort zum Sonnenbaden.

  • Bestimme die Aktivitäten der Zauneidechse im Verlauf des Jahres.

    Tipps

    Das Männchen und das Weibchen müssen sich zuerst finden, ehe die Eier befruchtet werden. Dies geschieht durch die Paarung.

    Vor der Winterstarre sollten sich die Zauneidechsen ein gutes Fettpolster angefressen haben. Das gilt auch für die jungen Zauneidechsen.

    Damit die Zauneidechsen in eine Winterstarre fallen können, müssen sie sich vorher einen kleinen Schutzort vor extremer Kälte und Feinden suchen.

    Lösung

    Wenn die Zauneidechse aus ihrer Winterstarre erwacht, ist es Frühling. Sie wird sich erst einmal ein Sonnenbad nehmen und etwas fressen. Die Fettreserven, die sie sich vor der Winterstarre angefressen hat, sind nach der Winterstarre nämlich fast vollständig verbraucht. Schon bald ist es Mai und die Zauneidechse sucht sich einen Partner zur Fortpflanzung. Dazu paaren sich die Zauneidechsen. Das Männchen färbt sich dabei auffällig, damit das Weibchen an ihm interessiert ist. Das Weibchen vergräbt die circa 15 Eier in einem kleinen Erdloch, wo sie vor Feinden geschützt sind und von der Erdwärme gewärmt werden. Nach 18 Wochen schlüpfen die jungen Zauneidechsen. Vor den kalten Wintermonaten müssen auch sie sich ein gutes Fettpolster anfressen. Dann verkriechen sie sich in einem geschützten Erdloch. Mit fallenden Temperaturen fallen sie dann in die Winterstarre.

  • Erkläre Charakteristika der Lebensweise der Zauneidechse.

    Tipps

    Die Schuppen der Zauneidechse sind sehr fest und stabil.

    Zauneidechsen fressen keine Pflanzen.

    Lösung

    Die Schuppen der Zauneidechse schützen sie vor Verletzungen und Austrocknung. Kälte kann mit den Schuppen nicht abgehalten werden. Da die Schuppen nicht mitwachsen, muss die Zauneidechse sich regelmäßig häuten. Wenn die Zauneidechse ein Sonnenbad nimmt, dann liegt das daran, dass sie ein wechselwarmes Tier ist. Das heißt, erst wenn ihr Körper gut erwärmt ist, wird sie richtig aktiv. Die Schuppen verändern sich durch die Wärme der Sonnenstrahlung nicht. Am liebsten isst die Zauneidechse Spinnentiere, Asseln oder andere kleine Tiere. Das heißt, dass sie ein Fleischfresser ist, denn Pflanzen stehen nicht auf ihrem Speiseplan.

  • Beurteile die Aussagen über die Zauneidechse.

    Tipps

    Zauneidechsen besitzen eine bewegliche Wirbelsäule, um sich fortzubewegen.

    Bei der Zauneidechse sieht man zwar die Nasenlöcher über dem Maul, aber riechen tut die Zauneidechse anders.

    Die Zähne der Zauneidechse sind zum Kauen nicht geeignet.

    Zwischen den Begriffen Winterruhe, Kältestarre und Winterschlaf gibt es entscheidende Unterschiede.

    Lösung

    Die Zauneidechse bewegt sich ähnlich fort wie eine Schlange. Mit ihrer flexiblen Wirbelsäule und ihrer Muskulatur kann sie ihre Gliedmaßen wechselnd nach vorne bewegen und sich so schlängelnd fortbewegen. Wenn sie auf Beutejagd ist, streckt sie ihre Zunge heraus und wieder rein. Das bezeichnet man als Züngeln. Dabei nimmt sie Geruchsstoffe mit der Zunge auf, die sie dann an den Gaumen presst und so die Geruchsstoffe wahrnimmt. Ihre Beute frisst sie dann als Ganzes, ohne sie zu kauen. Sollte die Zauneidechse selbst gejagt werden, so kann sie ihren Schwanz abwerfen und so den Feind ablenken. Das kann sie aber leider nur ein einziges Mal. Der Schwanz wächst dann nur noch kurz und verknorpelt nach. In den kalten Wintermonaten fällt die Zauneidechse in die Kältestarre. In den kalten Wintermonaten ist es für das wechselwarme Tier zu kalt und die Zauneidechse könnte sich in der Kälte nicht bewegen.

  • Benenne Körperteile der Zauneidechse.

    Tipps

    Die Luftröhre führt zur Lunge.

    Der Darm ist von einem Blutgefäßnetz umgeben.

    Lösung

    Das Gehirn der Zauneidechse liegt gut geschützt im Schädel. Es bildet gemeinsam mit dem Rückenmark das zentrale Nervensystem der Zauneidechse. Das Rückenmark wird von den Wirbeln in der Wirbelsäule geschützt. Am Schwanzansatz endet das Rückenmark. Wenn die Zauneidechse ihren Schwanz zum Schutz abwirft, geht damit nichts vom Rückenmark verloren. Am Maul der Zauneidechse sieht man zwei abführende Röhren in den Körper. Die grün gefärbte Röhre ist die Speiseröhre, die bis zum Magen führt. Die blaue Röhre ist die Luftröhre, die bis zur Lunge geht. Direkt in der Nähe der Lunge findet man auch das Herz der Zauneidechse. Das Herz pumpt Blut zur Lunge und auch in den ganzen restlichen Körper, wie zum Beispiel auch bis zum Darm. Den Darm mit dem Blutgefäßnetz darüber findet man direkt unter dem Magen. Abfallstoffe der Nahrung werden dann über den Darm durch die Kloake ausgeschieden. Die Geschlechtsorgane nutzen ebenfalls die Kloake. So können Weibchen über die Kloake ihre Eier abgeben und Männchen ihre Samenflüssigkeit über die Kloake abgeben.

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