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Das Nervensystem (Basiswissen)

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Team Realfilm
Das Nervensystem (Basiswissen)
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Beschreibung Das Nervensystem (Basiswissen)

Unser Nervensystem verarbeitet Informationen und leitet sie weiter. Es lässt sich in zwei Teile unterteilen. Das zentrale Nervensystem besteht aus Gehirn und Rückenmark. Eingehende Signale werden dort interpretiert und verarbeitet. Diese Signale kommen aus dem zweiten Teil des Nervensystems, dem peripheren Nervensystem. Dabei handelt es sich um Nervenzellen, die unseren ganzen Körper durchziehen und Signale an andere Zellen abgeben oder Signale von Sinneszellen entgegennehmen.

Transkript Das Nervensystem (Basiswissen)

Wenn du aus einem dunklen Raum ins helle Tageslicht trittst, ziehen sich die Pupillen in deinen Augen sofort zusammen. Wenn du etwas Heißes anfasst, zieht sich deine Hand im Bruchteil von Sekunden zurück. Dein Nervensystem regelt all deine Körperprozesse und Handlungen, von den einfachsten Reflexen bis hin zu den komplexesten Gedanken. Die Grundfunktion des Nervensystems besteht darin, Reize wahrzunehmen und darauf zu reagieren, sowohl auf äußere Reize wie Licht und Geräusche als auch auf innere Reize wie die Körpertemperatur. Das Nervensystem besteht aus zwei getrennten, aber verbundenen Systemen, die eng zusammenarbeiten. Das zentrale Nervensystem umfasst das Gehirn und das Rückenmark, ein Bündel von Nerven im Innern der Wirbelsäule, durch das in jeder Sekunde Millionen von Signalen zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers ausgetauscht werden. Alle Nerven, die außerhalb des Gehirns und der Wirbelsäule liegen, bilden das periphere Nervensystem, dass sich bis in die letzten Winkel deines Körpers verzweigt, von den Finger- bis zu den Zehenspitzen. Das periphere Nervensystem besteht wiederum aus zwei unterschiedlichen Systemen. Das autonome Nervensystem regelt alle nicht willentlich gesteuerten Körperfunktionen, die nötig sind, damit dein Körper funktioniert, also zum Beispiel den Herzschlag, den Blutdruck, die Verdauung und die Atmung. Das somatische Nervensystem regelt alle willentlichen Handlungen und erlaubt dir zum Beispiel, komplexe Bewegungen auszuführen. Außerdem ist es für die Sinne zuständig, wie etwa den Tastsinn, das Hören und das Sehen. Periphere Nerven übermitteln Informationen von den Sinnesrezeptoren und leiten dann Signale zurück, um Reaktionen auszulösen. Vereinfacht gesagt übermitteln sensorische Neuronen einen Impuls zum Rückenmark, das dann über motorische Neuronen ein Signal zurückschickt, wodurch ein Muskel angewiesen wird, sich zusammenzuziehen. Andererseits können Nervenbahnen im Gehirn Tausende unterschiedlicher Nervenzellen und viele komplexe Verbindungen enthalten, um die Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen hervorzurufen, die dich zu dem machen, der du bist.

5 Kommentare

5 Kommentare
  1. Super

    Von Maja , vor 5 Monaten
  2. ist nett und spanend

    Von Anja Wilksch, vor 7 Monaten
  3. Hat mir kurz vor dem test das leben gerettet.

    Von Uschimuschie, vor 10 Monaten
  4. Cool das Es auch es war einmal das Leben gibt danke dafür👍

    Von Annette Ries, vor 11 Monaten
  5. Sehr entspannt und super erklärt , echt cool , danke !:)

    Von Lenaschoeler95, vor etwa 2 Jahren

Das Nervensystem (Basiswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Nervensystem (Basiswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Skizziere, was du über das Nervensystem weißt.

    Tipps

    Du musst deine Körpertemperatur nicht jede halbe Stunde prüfen und willentlich erhöhen oder senken.

    Lösung

    Das Nervensystem besteht aus dem Zentralen Nervensystem (ZNS) und dem peripheren Nervensystem (PNS), also aus zwei Teilen, die eng miteinander verbunden sind. Das PNS wird in zwei weitere Systeme unterteilt: dem somatischen und dem autonomen Nervensystem.

    Die Bestandteile des ZNS sind das Rückenmark und das Gehirn.
    Im Rückenmark werden die Nervenstränge gebündelt und durch die Knochen der Wirbelsäule geschützt.
    Alle Nerven, welche nicht zum ZNS gehören, werden dem PNS zugeordnet und befinden sich in der ganzen Peripherie, also Umgebung bis in die Fingerspitzen. Daher auch der Name peripheres Nervensystem.

    Das somatische Nervensystem, welches auch als willkürliches Nervensystem bezeichnet wird, ist zuständig für alle willentlich, also bewusst ausgeführten Bewegungen. Auch die Sinneswahrnehmungen, wie Hören, Tasten und Sehen werden vom somatischen Nervensystem übernommen.
    Das autonome, also selbstständige Nervensystem, wird auch als vegetatives oder unwillkürliches Nervensystem bezeichnet. Es ist für alle unbewussten Abläufe zuständig, wie zum Beispiel die Atmung, die Verdauung und den Herzschlag. Außerdem für das Stoffwechselgeschehen und somit auch für die Regelung der Körpertemperatur.
    Somit hat das Nervensystem die Aufnahme innerer Reize wie der Körpertemperatur, als auch die Aufnahme äußerer Reize, wie durch den Hörsinn, zur Grundaufgabe.

    Als sensorische Neuronen werden die Nervenzellen bezeichnet, welche wie Sensoren die Reize aufnehmen und diese über das Rückenmark weiter ins Gehirn leiten.
    Die motorischen Neuronen hingegen führen dann die Reaktionen aus, welche durch die aufgenommenen Reize verursacht werden sollen, wie zum Beispiel das Kontrahieren von Muskeln.

  • Benenne, ob die Tätigkeiten im Text Aufgaben des autonomen oder des somatischen Nervensystems sind.

    Tipps

    Das somatische Nervensystem wird auch als willkürliches Nervensystem bezeichnet.

    Lösung

    Das willkürliche Nervensystem ist für die bewusst gesteuerten Bewegungen und auch für die Reizaufnahme zuständig.
    Wenn Martin also Basketball spielt, Musik hört, das Schnurren seines Katers wahrnimmt und dessen weiches Fell spürt, ist immer das willkürliche Nervensystem im Einsatz.

    Das unwillkürliche Nervensystem hingegen kümmert sich um unbewusste Vorgänge, die ständig nebenbei ablaufen müssen, wie zum Beispiel die Verdauung, der Herzschlag und die Atmung und andere Körperreaktionen, wie das Schwitzen.

  • Beschreibe den Weg vom Reiz bis zur Reaktion.

    Tipps

    Diese Abfolge wird auch „Reiz-Reaktions-Schema“ genannt.

    Die Erregungsleitung erfolgt von den Sinneszellen über die Nervenzellen bis zum Gehirn.

    Lösung

    Ein Reiz, wie zum Beispiel ein Geräusch, wird über das Sinnesorgan, zum Beispiel die Ohren, und somit den Sinnzellen aufgenommen und in elektrische Pulse umgewandelt, welche dann über die sensorische Nerven (Merkhilfe: sensorisch -> S -> Sinn) zum Rückenmark weitergeleitet werden und von diesem dann ins Gehirn.
    Dort wird der Reiz verarbeitet und wieder zum Rückenmark zurückgeleitet und auf motorische Nervenbahnen übertragen (Merkhilfe: motorisch -> M -> Muskel).
    Die motorischen Nervenbahnen regen dann über elektrische Impulse Muskelzellen bzw. das Zielorgan zu einer Reaktion an.

  • Erkläre, wie die Reizweiterleitung beim Sehen funktioniert.

    Tipps

    Ein Rezeptor nimmt Reize auf und wandelt sie in elektrische Signale um.

    Die elektrischen Signale, die von Nervenzellen weitergeleitet werden, nennt man auch elektrische Impulse.

    Lösung

    Die Pupille ist das schwarze Loch in der Mitte deines Auges. Sie kann vergrößert und verkleinert werden und somit die Menge an einfallendem Licht reguliert werden. Eine Vergrößerung sorgt für das Einfallen von mehr Licht. Dies ist wichtig, wenn wenig Licht zur Verfügung steht, also im Dunkeln. //Die Netzhaut hingegen enthält die wichtigen Rezeptoren oder Sensoren, mit welchen die Reize aus der Umgebung aufgenommen und in elektrische Impulse umgewandelt werden können. Die elektrischen Impulse werden dann über Afferenzen, also sensorische Neuronen (führen vom Sensor zum Rückenmark), an das Rückenmark und schließlich das Gehirn weitergeleitet. Das Gehirn und das Rückenmark gehören zum zentralen Nervensystem, kurz ZNS. Im Gehirn werden die Informationen dann verarbeitet und ins Rückenmark zurückgeleitet. Von dort geht es dann über Efferenzen, also motorische Nervenbahnen weiter zum Effektor, welcher die Reaktion ausführt. Die Afferenzen und Efferenzen gehören nicht zum ZNS, sondern machen das PNS aus, das periphere Nervensystem.

  • Nenne die Unterschiede zwischen dem autonomen und somatischen Nervensystem.

    Tipps

    Autonom bedeutet „selbstständig“.

    Somatisch bedeutet „den Körper betreffend“ oder „körperlich“.

    Lösung

    Das autonome oder auch unwillkürliche Nervensystem kann in der Regel nicht bewusst gesteuert werden. Es ist zuständig für Stoffwechselvorgänge, welche die ganze Zeit nebenbei ablaufen müssen. Dazu gehören zum Beispiel die Verdauung, der Herzschlag, der Blutdruck und die Atmung.

    Das willkürliche oder auch somatische Nervensystem hingegen ist für die bewusst gesteuerten Bewegungen zuständig, also für das motorische System. Es hat aber auch die Aufnahme von Reizen über die Sinne, wie zum Beispiel Tastsinn, Hörsinn und Sehsinn zur Aufgabe.

  • Zeichne ein beschriftetes Schema zum Kniesehnenreflex.

    Tipps

    Merkregel: A kommt im Alphabet vor E, also erfolgt die Reizweiterleitung erst durch Afferenzen in das Rückenmark.

    Lösung

    Beim Kniesehnenreflex wird mit einem Reflexhammer eine Reizung durchgeführt.
    Diese wird als Reiz durch einen Rezeptor aufgenommen und über Afferenzen ans Rückenmark weitergeleitet.
    Von dort wird die Information dann direkt über Efferenzen an den Effektor, also zum Beispiel den Oberschenkelmuskel, weitergeleitet.

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