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Transkript Honigbiene – innerer und äußerer Bau

Hallo! Dieses Insekt kennt jeder. Das ist eine Honigbiene. Sie ist für die Herstellung von leckerem Honig zuständig. Und ganz nebenbei bestäubt sie viele unserer Pflanzen, z.B. unsere Obstbäume, so dass diese Früchte tragen.

Aber weißt du auch, wie eine Honigbiene aufgebaut ist? Weißt du, dass sie über ein Röhrenherz und ein offenes Blutsystem verfügt? Weißt du, wozu der Pollenkamm dient und was in den Körbchen transportiert wird? In diesem Video zeigen wir dir den Bauplan einer Honigbiene ganz genau.

Bauplan der Honigbiene

Ein Bienenvolk besteht hauptsächlich aus Arbeitsbienen. Außerdem gibt es ein paar wenige Drohnen und eine Königin. Die Königin ist am größten, die Arbeitsbienen sind am kleinsten.

Der Körperbau einer Honigbiene entspricht im Wesentlichen dem Bauplan anderer Insekten und ist in drei Abschnitte unterteilt: Kopf, Brust und Hinterleib. Dazwischen liegen Einschnürungen. Die Außenhaut besteht aus Chitin. Der so genannte Chitinpanzer schützt die Biene vor Verletzungen und gibt den Körper Halt.

Damit das Außenskelett dennoch beweglich bleibt, besteht es aus einer Vielzahl von einzelnen Segmenten, die durch Gelenkshäute miteinander verbunden sind. Am Kopf sitzen die Fühler, die Mundwerkzeuge sowie die großen Facettenaugen. Vom Brustabschnitt gehen die drei Beinpaare sowie die zwei Flügelpaare ab. Im Hinterleib finden die inneren Organe Platz.

Innere Organe der Honigbiene

Wie werden die inneren Organe mit Sauerstoff versorgt? Das erledigt das so genannte Tracheensystem. Das ist ein verzweigtes Röhrensystem im Inneren der Biene. Über kleine Atemöffnungen an der Seite der Hinterleibsringe dringt Luft in das Tracheensystem ein. Über die feinen Verästelungen gelangt sie bis zur letzten Zelle des Bienenkörpers.

Die feinsten Röhren des Tracheensystems haben nur noch einen tausendstel Millimeter Durchmesser.

Mithilfe der Muskulatur können Honigbienen die größeren Röhren zusammendrücken und damit die Luft aus dem Körper pressen. Wenn sich die Röhren wieder ausdehnen, saugen sie automatisch frische Luft an.

Ein Nervenknoten des Strickleiternervensystems heißt Ganglion, die Mehrzahl heißt Ganglien. Das Nervensystem durchzieht den gesamten Körper.

Das Blutsystem der Honigbiene ist nicht geschlossen, wie beim Menschen, sondern offen. Der Kreislauf des Blutes findet also nicht ausschließlich in dafür vorgesehenen Gefäßen - also zum Beispiel Adern oder Venen - statt.

Das Herz der Honigbiene zieht sich röhrenförmig durch den Unterleib. Genaugenommen handelt es sich um mehrere Herzen, die miteinander verbunden sind.

Das farblose Blut wird in dieser Röhre zum Kopf transportiert, wo es sich in den Innenraum ergießt und die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Es dringt weiter über den Brustbereich in den Hinterleib vor und umspült auch dort die Organe.

Einerseits versorgt es sie mit Sauerstoff, andererseits nimmt es zum Beispiel direkt von der Darmwand Nährstoffe auf und gibt Abfallstoffe an den Darm ab. Über kleine Öffnungen wird das Blut anschließend wieder vom Herzen aufgenommen, um erneut in den Kopf gepumpt zu werden.

Beinchen und Flügel der Honigbiene

Eine Biene verfügt über zwei durchsichtige Flügelpaare sowie drei Beinpaare. Jedes Beinchen ist in fünf Abschnitte gegliedert: Hüfte, Schenkelring, Schenkel, Schiene und Fußglieder.

Bei den Arbeitsbienen hat sich das letzte Beinpaar zum so genannten Sammelbeinen entwickelt. Während die Biene von Blüte zu Blüte fliegt, um dort den süßen Nektar in ihren Honigmagen aufzunehmen, bleiben unzählige feine Pollen an den Härchen ihrer Außenhülle kleben.

Während des Flugs werden diese Pollen mit der Fersenbürste nach hinten gebürstet. Die Schiene des Sammelbeines ist verbreitert und weist eine Vertiefung auf. Das ist das Körbchen.

Mit dem linken Pollenkamm, der zwischen Schiene und Fuß sitzt, werden die Pollen auf dem rechten Sammelbeinchen ins Körbchen geschoben. Umgekehrt werden die Pollen auf dem linken Beinchen mit dem Pollenkamm des rechten Sammelbeins ins Körbchen gekämmt.

Wenn der Honigmagen gefüllt ist, sind auch meist die Pollenkörbchen vollbeladen mit gelben Blütenstaub. Nektar und Pollen werden zurück in den Bienenstock gebracht.

Mundwerkzeug und Stachel der Honigbiene

Bienen verfügen über kräftige Mundwerkzeuge bestehend aus Oberlippe, Oberkiefer, Unterkiefer und Unterlippe. Die Zunge mit dem Löffelchen dient zur Aufname des Nektars. Außerdem besitzt eine Honigbiene einen Stachel samt Giftblase und Giftdrüsen. Mit dieser effektiven Waffe können zb fremde Tiere und Räuber vom Bienenstock abgewehrt werden.

Zusammenfassung

Bienen sind für die Honigherstellung zuständig und bestäuben z.B. unsere Obstbäume. In diesem Video hast du den Körperbau der Honigbiene kennen gelernt. Der Körper einer Biene gliedert sich in Kopf, Brust und Hinterleib.

Die Versorgung mit Sauerstoff erfolgt über die Tracheen, der Blutkreislauf ist offen.

Arbeitsbienen verfügen über speziell entwickelte Hinterbeine, die Sammelbeine. Mit Bürste und Kamm werden die Pollen in die Körbchen geschoben und der Stachel der Biene ist eine wirksame Waffe gegen andere Insekten. Tschüss und bis zum nächsten Mal.

Informationen zum Video
3 Kommentare
  1. Serpil

    Hallo,
    in diesem Video erfährst du, wie die Bienen sich mithilfe der Sonne orientieren.
    LG
    http://www.sofatutor.com/biologie/videos/honigbiene-der-bienentanz

    Von Serpil Kilic, vor 7 Monaten
  2. Default

    Ich muss den sonnenkompass der Biene verstehen. Welches Video ist das?

    Von Clbartels, vor 8 Monaten
  3. Default

    Tolles Video !!! Gut erklärt

    Von Maria T., vor fast 2 Jahren