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Fender Stratocaster 04:34 min

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Transkript Fender Stratocaster

Seit über fünfzig Jahren ist die Fender Stratocaster erste Wahl für Musiklegenden wie den Wilden Jimi Hendrix, den ruhigen Eric Clapton, Stevie Ray Vaughan, und viele weitere Idole von damals und heute. Vor allem ihre einmalige Vielseitigkeit hat dazu beigetragen, dass diese Gitarre Kultstatus erlangte. Die legendäre Fender Stratocaster - die Gitarre, die den Sound des Rock’n‘Roll mitgeschaffen hat - feierte 2004 ihr 50. Jubiläum. Die Geschichte des Stratocaster beginnt im Jahr 1954, als ein Radiotechniker namens Leo Fender das Signature-Modell entwarf. Es zeichnete sich durch einen kurvenreichen Körper und drei Tonabnehmer aus. Mit letzteren konnten die Spieler mit einem Knopfdruck den Klang ändern. Fender wollte mit der Strat eine Gitarre bauen, die passt wie angegossen. Der Name „Stratocaster“ sollte Bilder der neuentwickelten Düsenjet-Technik heraufbeschwören, wie bei der Boeing B-52 Stratofortress. Beim Design des Korpus wurde ein großer Teil der Rückseite abgeschrägt, ebenso die Partie, wo der schlagende Arm ruht, um sich an Brust und Arm des Spielers anzupassen. Die oberen Ausbuchtungen waren mit zwei Aussparungen versehen, um das Greifen der oberen Bünde zu erleichtern. Der neue Custom Kontur Korpus und die Synchronized Tremolo Bridge sorgten für ein revolutionäres Design. Im Fender-Gitarrenwerk vor den Toren von Los Angeles erfordert die Herstellung einer maßgefertigten Stratocaster viel Sorgfalt und Geschick. Die Kunden können ein echtes Originalmodell der Strat bestellen oder sogar eine genaue Kopie der Gitarre eines Popstars. Wie die Firma meint, ist die Qualität der heutigen Fender-Gitarren besser denn je. Und die Nachfrage bleibt groß. Mitte der 1960er Jahre überlegte die Firma, die mittlerweile dem amerikanischen Sender CBS gehörte, den Bau der Stratocaster einzustellen. Doch dann kam die Zeit von Jimi Hendrix. Hendrix hat die Stratocaster nicht nur gerettet, sondern auch ihr Bild in die Pop-Landschaft eingebrannt. Er schien eins zu werden mit seiner Gitarre, mit einer unglaublichen Kraft. Diese Stratocaster hat eine interessante Geschichte. Sie ist sozusagen gestorben und wiederauferstanden. Dies ist die Gitarre, die Jimi Hendrix 1968 auf dem Miami Pop Festival auf der Bühne in Brand gesteckt hat. Nach dem Konzert hat Hendrix die verkohlte Gitarre an den Musiker Frank Zappa weitergegeben. Die heute als Hendrix Zappa Strat bekannte Gitarre blieb bis 1976 in Zappas Keller. Dann wurde sie restauriert und für das Zappa-Album Zoot Allures genutzt. Mitte der 80er Jahre entdeckte Zappas Sohn Dweezil die Gitarre. Sie lag verlassen unter der Treppe seines Hauses in einem schlimmen Zustand. Die Versteigerung der wiederum restaurierten Gitarre bei der Cooper Owen Auction Gallery erreichte allerdings nicht den veranschlagten Preis von 400000 Britischen Pfund. In New York wurde kürzlich eine Strat aus den 1950er Jahren, die einmal Eric Clapton gehört hatte, für ein Gebot von fast einer Million Dollar versteigert. Begehrte Modelle, wie die 1964er, 65er und 66er Stratocaster, bringen hohe Summen, auch wenn sie nicht mit einem bestimmten Rockstar in Verbindung gebracht werden können. Fender ist sicher, dass die Gitarre, die den Rock mitgeprägt hat, noch ein langes Leben vor sich hat.