sofatutor 30 Tage kostenlos ausprobieren

Videos & Übungen für alle Fächer & Klassenstufen

Märchenmerkmale 04:26 min

Textversion des Videos

Transkript Märchenmerkmale

Oh, hallo. Schön dich zu sehen! Heute befindet sich Pia aber an einem merkwürdigen Ort. Mmh, einige der Figuren kommen mir sehr bekannt vor. Dir auch? Guck mal, da sehe ich Rotkäppchen, und da das tapfere Schneiderlein und Schneewittchen ist auch da!

Und über Märchen möchte ich dir heute auch einiges erzählen. Märchen sind nämlich schon ganz alt, aber obwohl sie so alt sind, hören wir die Märchen noch immer gerne. Hast du Lust mit Pia eine Zeitreise zu machen? Dann los. Oh, guck mal. Pia ist in das Jahr 1812 gereist. Da sitzen zwei Männer an einem Tisch und haben ein großes Buch aufgeschlagen. Einer schreibt in dieses Buch mit Feder und Tinte. Wer das wohl sein mag?! Pia erklärt uns, dass das die Gebrüder Grimm sind. Sie haben die ersten Märchen geschrieben. Aber warum sie überhaupt auf die Idee gekommen sind Märchen zu schreiben, das erklären sie uns jetzt. Einer der Brüder sagt, dass sie Märchen schreiben um Erfahrungen und ihr Wissen weiterzugeben. Sie wollen den Menschen denen es nicht so gut geht helfen. Mmh, helfen? fragt sich Pia. Durch ein Märchen? Wie geht denn das? Da erklärt ihr der andere Bruder, dass sie in jedem Märchen das sie schreiben, eine Nachricht oder Botschaft verstecken. Oft lautet diese Botschaft, dass Licht und Liebe, Treue und Ehrlichkeit am Ende immer über das Dunkle oder Böse siegen. Deshalb gibt es für die Guten am Ende eines jeden Märchens auch immer eine Belohnung und für die Bösen eine Bestrafung.

Das stimmt, findet Pia. Aber warum finden wir in Märchen oft gleiche oder ähnliche Sätze, fragt sie die Gebrüder. Die beiden sagen, dass Pia dafür mal lieber Hans Christian Andersen fragen soll.

Und so reist Pia in das Jahr 1843. Dort trifft sie auf Hans Christian Andersen. Er hat bekannte Märchen wie „Das häßliche Entlein“, „Die Schneekönigin“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“ geschrieben. Pia fragt ihn, warum viele Märchen immer so tolle Anfänge wie „es war einmal“ haben. Außerdem steht am Ende oft: „und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende“. Herr Andersen antwortet Pia, dass die Märchenschreiber wollten, dass alle Leute gleich beim ersten Satz erkennen, dass es sich um ein Märchen handelt. Da ein Märchen immer recht kurz ist und damit endet, dass das Gute über das Böse gesiegt hat, fassen sie das ganze Glück in einem Satz zusammen. Wenn die Autoren von Märchen also schreiben „und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende“, dann weiß jeder, dass es ihnen immer gut ging und freut sich darüber. Pia nickt und sagt wie toll sie das findet. Dann muss sie aber wieder los in unsere Zeit. Pia sitzt vor ganz vielen Märchenbüchern. Sie weiß jetzt, dass die Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen ganz viele bekannte Märchen geschrieben haben. Der Sinn von Märchen war es, den Menschen, denen es nicht so gut ging, Hoffnung zu machen. Das ist schön. Deshalb mögen wir Märchen auch heute noch so gerne.

Denkst du, dass auch heute noch Märchen geschrieben werden? Welche Geschichten fallen dir ein und was könnten moderne Märchen sein? Das könnten zum Beispiel Erzählungen über Zauberer sein, bei denen am Ende auch das Gute über das Böse siegt.

Pia und mir hat die Zeitreise heute sehr viel Spaß gemacht! Ich hoffe wir sehen uns bald wieder!

Tschüüüß!

74 Kommentare
  1. Hallo Christiansen Kirsten,
    ich habe das Video gerade abgespielt und es lief problemlos. Meistens kannst du solche Probleme beheben, indem du die Seite neu lädst bzw. deine Browser-Version aktualisierst. Hilft dies nicht, wende dich zukünftig bitte an unser Support-Team (E-Mail: support@sofatutor.com, Telefon: 030 - 515 88 22 20). Ich hoffe, das hilft dir weiter! Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Daniela Edas, vor 11 Tagen
  2. Wisp kann ich nicht das Video anschauen

    Von Christiansen Kirsten, vor 11 Tagen
  3. Hallo M4t4roblu3,
    das macht nichts, denn auch zu Legenden haben wir ein Video mit einer Übung. Schau mal hier: https://www.sofatutor.com/deutsch/videos/was-ist-eine-legende?launchpad=video
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor 5 Monaten
  4. ich finde legendensind cooler als märchen

    Von Deleted User 982336, vor 5 Monaten
  5. Es gibt doch noch viel mehr Märchenmerkmale.

    Von Conny Harborth, vor 5 Monaten
Mehr Kommentare

Märchenmerkmale Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Märchenmerkmale kannst du es wiederholen und üben.

  • Was weißt du über Märchen und ihre Autoren? Entscheide.

    Tipps

    Mit welchen Worten beginnen die Märchen, die du kennst?

    Das Märchen Rotkäppchen beginnt mit den Worten: Es war einmal eine kleine süße Dirne...

    Lösung

    Die Gebrüder Grimm veröffentlichten ihre erste Märchensammlung im Jahr 1812. Sie wollten den Menschen mit den Märchen helfen, indem sie Erfahrungen teilten. Auch in den Märchen von den Gebrüdern Grimm siegt das Gute immer über das Böse.

    Ein weiterer Autor, der Märchen schrieb, war Hans Christian Andersen. 1843 schrieb er das Märchen Das hässliche Entlein. Auch seine Märchen fangen mit den Worten Es war einmal an. Das machten viele Märchenautoren so, damit die Menschen schon im ersten Satz wussten, dass es sich um ein Märchen handelt. Damit man weiß, dass es ein gutes Ende gibt, hören Märchen häufig mit den Worten „... und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.“ auf.

  • Welche Merkmale haben Märchen? Bestimme.

    Tipps

    Das Märchen Hänsel und Gretel endet mit dem Satz:

    • Da hatten alle Sorgen ein Ende, und sie lebten in lauter Freude zusammen.

    Lösung

    Märchen beginnen oft mit den Worten Es war einmal.... Da man am Ende deutlich machen möchte, dass das Gute gewinnt, können Märchen mit den Worten ...und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende enden. Der letzte Satz im Märchen ist aber nicht immer gleich. Wichtig ist nur, dass er verdeutlicht, dass das Gute siegt. Manchmal wird im letzten Satz auch deutlich, dass das Böse bestraft wird. Märchen enthalten auch Botschaften und Nachrichten, um den Menschen zu helfen. Märchen sind oft kurz.

  • Welche Texte gehören zu einem Märchen? Wähle aus.

    Tipps

    In Märchen gibt es immer eine gute und eine böse Märchenfigur.

    Märchenfiguren können sprechende Tiere, Feen, Hexen, Zauberer und Ähnliches sein.

    Lösung

    Märchen kannst du häufig schon am ersten Satz erkennen. Sie beginnen meistens mit „Es war einmal...“. Bei dieser Aufgabe konntest du das an dem Satz Es war einmal ein kleiner dicker König. erkennen. Außerdem gibt es in Märchen immer eine gute und eine böse Märchenfigur. Die gute Märchenfigur in einem der kurzen Texte war Rotkäppchen. Böse Märchenfiguren waren der Wolf und die Hexe. In Märchen besiegt das Gute immer das Böse und damit das deutlich wird, endet ein Märchen meistens mit einem Satz, der das beschreibt, zum Beispiel so: Rotkäppchen aber ging fröhlich nach Haus, und tat ihm niemand etwas zuleid. Wie du an dem Satz gesehen hast, haben Märchen häufig auch eine ganz besondere Sprache. Die Sätze hören sich meistens anders an, als in anderen Erzählungen. Das liegt daran, dass viele Märchen schon etwas älter sind und sich die Sprache im Laufe der Jahrhunderte verändert hat.

    Die Texte von Arno und Jens und Maja mit ihrer Oma gehören nicht zu einem Märchen. Das kannst du daran erkennen, dass die Texte sehr modern sind. Sie haben keine typischen Märchenmerkmale wie zum Beispiel die Satzanfänge. Es kommen auch keine typischen Märchenfiguren wie Hexen oder Könige vor.

    Quellen: Rotkäppchen (Maerchen.org, Tomas Camp Informationstechnologie).
    URL: http://www.maerchen.org/grimm/rotkaeppchen.htm [Abgerufen am 17.02.2017]
    Hänsel und Gretel (Maerchen.org, Tomas Camp Informationstechnologie).
    URL: http://www.maerchen.org/grimm/haensel-und-gretel.htm [Abgerufen am 17.02.2017]

  • Wie ist die richtige Reihenfolge des Märchens? Sortiere.

    Tipps

    Überlege zuerst, welches die Überschrift sein könnte.

    Märchen beginnen meistens mit den Worten Es war einmal....

    Märchen enden meistens mit den Worten Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende..

    Lösung

    Bei dem Märchen Ein Bräutigam für Fräulein Maus wollen Herr und Frau Maus den richtigen Ehemann für ihre Tochter finden. Sie müssen dafür einige Stationen durchlaufen. Herr und Frau Maus gehen zu jedem, der ein Ehemann für Fräulein Maus sein könnte. In Märchen ist es typisch, dass mehrere Aufgaben gelöst werden müssen, um am Ende zu einer Lösung zu kommen. In diesem Märchen ist die Lösung, dass Herr und Frau Maus den richtigen Ehemann für ihre Tochter gefunden haben. So erschaffen sie sich ein Happy End.

    Quelle: Ein Bräutigam für Fräulein Maus (INTERNET-MÄRCHEN, Andreas Kniepert). URL: http://www.internet-maerchen.de/maerchen/maus-braeutigam.htm [Abgerufen am 17.02.2017]

  • Welche guten Märchenfiguren gehören zu den bösen Märchenfiguren? Bestimme.

    Tipps
    Lösung

    In Märchen gibt es immer gute und böse Figuren. Bei dieser Aufgabe hast du einige gute Märchenfiguren und die passenden Bösewichte kennengelernt.

    • Bei dem Märchen Rotkäppchen frisst der Wolf die Großmutter von Rotkäppchen.
    • In dem Märchen Hänsel und Gretel werden die beiden Geschwister von einer Hexe festgehalten, die Hänsel füttert, um ihn später zu verspeisen.
    • Die Königin in dem Märchen Schneewittchen vergiftete Schneewittchen gleich drei Mal. Zum Ende mit einem Apfel, der dem Schneewittchen im Hals stecken blieb.
    • Im Märchen Aschenputtel zwingt die Stiefmutter Aschenputtel zur Hausarbeit und behandelt sie sehr schlecht.

  • Welche typische Märchenmerkmale gibt es in den kurzen Märchen? Zeige auf.

    Tipps

    In Märchen kann es ganz unterschiedliche Orte geben. In dem Märchen Rapunzel lebt die Prinzessin zum Beispiel eingesperrt in einem Turm.

    Wie beginnen und enden die meisten Märchen?

    Lösung

    Jedes Märchen hat besondere Merkmale. In den meisten Märchen müssen Aufgaben bewältigt werden, damit die guten Figuren zu einer Lösung kommen können. Märchen enden immer damit, dass das Gute über das Böse siegt.

    Häufig sind die bösen Figuren Wölfe, Stiefmütter oder Hexen. Im Märchen von Frau Holle ist die Stiefschwester böse. Das erkennst du zum Beispiel daran, dass sie ihre Aufgaben nicht so gut löst wie Marie. Sie ist sehr faul und wird am Ende mit Pech überschüttet.

    Die bösen Figuren erkennen wir auch daran, dass sie den guten Figuren schaden wollen. Im Märchen der Bremer Stadtmusikanten wollen die bösen Figuren die Tiere töten. Die guten Figuren müssen sie besiegen, um ein Happy End zu bekommen.

    Märchen spielen häufig an besonderen Orten wie in einem Wald oder auf einem Schloss. Auch der Brunnen, der zu Frau Holle führt, ist solch ein besonderer Ort. Die Welt, in der sich Marie befindet, als sie bei Frau Holle ist, ist auch besonders. Solche Orte sind typisch für Märchen.