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Konjunktiv I (Übungsvideo)

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Die Autor/-innen
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Martina M.
Konjunktiv I (Übungsvideo)
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Konjunktiv I (Übungsvideo)

Sicher weißt du schon, dass der Konjunktiv I in der indirekten Rede und auch Gebrauchsanweisungen, Rezepten, Vermutungen, Wünschen und Aufforderungen verwendet wird. Dann wird es Zeit, den Konjunktiv I einmal in die Praxis umzusetzen! In diesem Video kannst du die verschiedenen Anwendungen des Konjunktiv I üben. Wir werden Sätze aus der direkten Rede in indirekter Rede wiedergeben und die Formen des Konjunktiv I in Lücken einsetzen. Viel Spaß beim Üben!

Transkript Konjunktiv I (Übungsvideo)

Hallo, ich bin Martina und in diesem Video kannst du die Anwendung des Konjunktiv I üben. Sieh dir noch mal die Bildung des Konjunktiv an, damit du alle Aufgaben lösen kannst. Ich wünsche dir viel Spaß. Der Konjunktiv I wird vorwiegend für die indirekte Rede gebraucht und um Aufforderungen, Wünsche, Ausrufe oder Hinweise auszudrücken. Beginnen wir mit einer Übung zur indirekten Rede. Stell dir vor, Lisa hat sich ein neues Fahrrad gekauft und erzählt dir davon. Anschließend wiederholst du, was Lisa gesagt hat, in der indirekten Rede, also im Konjunktiv I. Ich habe ein neues Fahrrad. In der indirekten Rede heißt es nun? Genau: Lisa sagt, sie habe ein neues Fahrrad. Das Fahrrad ist blau. Wenn du wiedergibst, was Lisa gesagt hat, dann heißt es? Richtig: Lisa sagt, das Fahrrad sei blau. Es hat einen schwarzen Sattel. Und nun wieder in der indirekten Rede: Lisa sagt, es habe einen schwarzen Sattel. Aber der Konjunktiv I wird auch für Aufforderungen, Wünsche, Ausrufe und Hinweise verwendet. Bestimme bei den nächsten Übungen, welche Sätze im Indikativ und welche im Konjunktiv I stehen. Man nehme 2 Kilo Mehl. Man nimmt das Brot nach 30 Minuten aus dem Ofen. Man achte auf die Öffnungszeiten. Man achtet auf die Fußgänger. Man gehe von einer Geraden aus. Er ruht in Frieden. Sicherlich hast du den Konjunktiv I erkannt. Bestimme nun bei den nächsten Sätzen, ob es sich um eine Vermutung, Wünsche, eine Aufforderung oder die indirekte Rede handelt. Hier nun die Sätze. Wenn es nur nicht so kalt wäre. Man verrühre alle Zutaten. Das sei vielleicht falsch. Paul sagt, er komme später. Überleg dir nun, wofür der Konjunktiv I hier verwendet wird. Ja genau, wenn es nur nicht so kalt wäre, ist ein Wunsch. Man verrühre alle Zutaten, ist eine Aufforderung. Das sei vielleicht falsch, ist eine Vermutung und Paul sagt, er komme später, ist die indirekte Rede. So, nun hast du die wichtigsten Anwendungen des Konjunktiv I geübt. Ich fasse sie noch mal zusammen. Den Konjunktiv I braucht man vorwiegend für die indirekte Rede, für Aufforderungen, Wünsche oder Vermutungen, Hinweise und Ausrufe. Ich hoffe, euch hat das Video gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina.

20 Kommentare

20 Kommentare
  1. DANKE !!!!!!!! UWU <3

    Von Fischerdave, vor 6 Monaten
  2. Dies hat mir sehr geholfen !!!
    Danke

    Von Aleksandra T., vor etwa einem Jahr
  3. Sehr gut

    Von Martinakintzel, vor mehr als einem Jahr
  4. Hallo Sonja,
    schau dir doch mal dieses Video an: https://www.sofatutor.com/deutsch/videos/modi-des-verbs-indikativ-imperativ-konjunktiv?topic=627. Hier werden alle 3 Modi - also auch der Konjunktiv I und der Konjunktiv II - zusammen erklärt.
    Viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor mehr als 2 Jahren
  5. gibt es auch ein Video zum Konj. 1 und 2 zusammen?

    Von Sonja Piel 1, vor mehr als 2 Jahren
Mehr Kommentare

Konjunktiv I (Übungsvideo) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Konjunktiv I (Übungsvideo) kannst du es wiederholen und üben.
  • Unterscheide den Konjunktiv I vom Indikativ.

    Tipps

    Der Indikativ wird auch Wirklichkeitsform genannt, wohingegen der Konjunktiv die sogenannte Möglichkeitsform ist.

    Achte auf die Konjugation der Verben.

    Lösung

    Der Indikativ ist einer der drei Modi im Deutschen (Indikativ, Konjunktiv und Imperativ) und bezeichnet die grammatische Wirklichkeitsform. Das bedeutet, er ist eigentlich der Standardmodus in Texten, denn er wird immer angewandt, wenn der Konjunktiv oder Imperativ nicht notwendig sind. Somit ist er der häufigste Modus. Der Indikativ ist dazu da, den geäußerten Sachverhalt als gegeben und tatsächlich darzustellen. Beispiel:

    • Er schläft.
    • Sie gehen nach Hause.
    Der Indikativ kann aber auch Fragen, Annahmen, Zweifel oder Aufforderungen ausdrücken. Meist geschieht das dann durch die kontextuelle Einbindung des Satzes. Beispiel:
    • Ich vermute, dass er schläft.
    • Ihr werdet jetzt sofort nach Hause gehen!
    Im Vergleich zum Indikativ kommt der Konjunktiv nur selten vor. Im Deutschen wird er auch Möglichkeitsform genannt. Dennoch dient er nicht nur dazu, Möglichkeiten auszudrücken. Vielmehr hat er die Aufgabe in verschiedenen Satztypen verschieden Aspekte auszudrücken, wie z.B. einen Wunsch, eine Aufforderung oder die indirekte Rede. Beispiel:
    • Sie sagt, er schlafe.
    • Paul hat versichert, er gehe nach Hause.

  • Ermittle die Aufforderungsfunktion des Konjunktiv I.

    Tipps

    Aufforderungen findet man häufig in Backanleitungen und Rezepten.

    Achte auf die Modalverben. Welche Modalverben werden für indirekte Aufforderungen verwendet?

    Achte auf Modalpartikel wie: vielleicht, vermutlich und wahrscheinlich. Sie kennzeichnen Vermutungen.

    Es gibt 2 richtige Antwortmöglichkeiten.

    Lösung

    Neben der indirekten Rede wird der Konjunktiv I auch für Wünsche, Aufforderungen und Ausrufe verwendet, wie z.B.:

    • Wunsch: Ruhet in Frieden.
    • Aufforderung: Man nehme eine Prise Salz.
    • Ausruf: Sie lebe hoch.
    • Indirekte Rede: Er fragte, ob sie komme.
    Die Nutzung des Konjunktivs in der gesprochenen Sprache bereitet den meisten kaum Probleme: • Hättest du nur etwas gesagt, dann hätte ich dir geholfen! • Das hätte ich mir nicht bieten lassen!

    Er kommt auch in festen Redewendungen vor:

    Sei gegrüßt! (Ausruf) Er ruhe in Frieden. (Wunsch) (Da) komme, was wolle. (Redewendung)

  • Ergänze die Tabelle zum Indikativ und Konjunktiv I.

    Tipps

    In der 1. Person Singular (ich) und in der 1./3. Person Plural (wir, sie) wird der Konjunktiv I wie der Indikativ gebildet.

    In der 3. Person Singular (er/sie/es) wird beim Konjunktiv I das -n vom Infinitivstamm des Verbs entfernt. Zum Beispiel:

    • haben - er habe

    Der Konjunktiv I des Verbs gehen in der zweiten Person Plural lautet gehet.

    Lösung

    Die Konjunktivform wird aus dem Stamm des Verbs (z. B. geh-) gebildet und unterscheidet sich in der 2. und 3. Pers. Sing. und in der 2. Pers. Pl. von der Indikativform. Ein Beispiel zum Verständnis:

    $\begin{array}{l|c|c|c} Person & Indikativ & Konjunktiv~I\\ \hline ich & gehe& gehe\\ \hline du & gehst & gehest\\ \hline er/sie/es & geht & gehe\\ \hline ihr & geht& gehet\\ \hline wir & gehen & gehen\\ \hline sie & gehen & gehen\\ \end{array}$

    Für die genannten Personen, die sich in ihrer Bildung nicht vom Indikativ unterscheiden, muss daher der Konjunktiv II* gebildet werden. Eine Ausnahme bilden hier die **Modalverben (dürfen, können, müssen, sollen, wollen). Diese Verben werden häufig auch noch in der 1. Person Singular im Konjunktiv I benutzt. Zum Beispiel:

    • ich muss - ich müsse
    • ich darf - ich dürfe

  • Bilde die indirekte Rede.

    Tipps

    Denke daran, nicht nur das Verb muss ersetzt werden. Du musst auch überlegen, welches Pronomen eingesetzt werden soll. Zum Beispiel: Anna sagt $\rightarrow$ sie sagt.

    Lösung

    Wenn man wiedergeben möchte, was jemand gesagt hat, wird meist nicht der originale Wortlaut also die Wörtliche Rede benutzt. Man gibt den Inhalt eher sinngemäß wieder und verwendet dabei die indirekte Rede. Die indirekte Rede wird häufig durch folgende Wendungen eingeleitet:

    • Er sagt(e), …
    • Sie meint(e), …
    • Er behauptet(e), …
    Beim Umformen der direkten in die indirekte Rede sollten folgende Punkte beachten werden: Änderung der Pronomen
    • Er sagte: „Ich habe eine einen Prominenten gesehen.“
    • Er sagte, er habe einen Prominenten gesehen.
    Umformen der Verbform in den Konjunktiv I
    • Er sagte: „Sie hat einen Döner gegessen.“
    • Er sagte, sie habe einen Döner gegessen.
    Manchmal müssen auch Orts- und Zeitangaben geändert werden
    • Er sagte: „Sie war gestern hier.“
    • Er sagte, sie sei am Tag zuvor dort gewesen.
    Gibt man die indirekte Rede im Konjunktiv wieder, verwendet man normalerweise die Formen des Konjunktiv I. Sollte dieser jedoch mit dem Indikativ übereinstimmen, wird der Konjunktiv II oder die Würde-Form benutzt.

  • Ergänze den Text zum Konjunktiv I.

    Tipps

    Überlege, in welchen Situationen man den Konjunktiv I häufig benutzt.

    Lösung

    Im Deutschen gibt es drei Modi: den Indikativ, den Konjunktiv (I und II) und den Imperativ.

    Durch die Auswahl eines Modus wird einer Aussage eine bestimmte Bedeutung verliehen. Im Allgemeinen werden den drei Modi diese Funktionen zugeschrieben:

    • Indikativ $\rightarrow$ Realität
    • Konjunktiv I $\rightarrow$ Indirekte Rede
    • Konjunktiv II $\rightarrow$ Irrealität
    • Imperativ $\rightarrow$ Aufforderung

  • Untersuche den Gebrauch des Konjunktiv II.

    Tipps

    Wenn sich der Konjunktiv II nicht vom Indikativ Präteritum unterscheidet, verwendet man die Ersatzform mit würde:

    • arbeiten - ich würde arbeiten
    • reiten - sie würden reiten

    Mit dem Konjunktiv II werden oft Wünsche oder Hoffnungen ausgedrückt.

    Lösung

    Neben dem Konjunktiv I gibt es auch noch eine weitere Konjunktiv-Form, den Konjunktiv II. Dieser wird hauptsächlich benutzt, wenn wir uns etwas vorstellen oder wünschen, das nicht möglich ist. Der Konjunktiv II wird aus dem Präteritumstamm des Verbs und der Endung -e, -est, -en, -et gebildet.

    Wünsche und Hoffnungen

    • Ich wünschte, ich hätte heute frei.
    Irreale Aussagen
    • Dann könnte ich an den See fahren.
    • Wenn ich am Strand wäre, läge ich den ganzen Tag faul herum.
    Indirekte Rede, wenn Konjunktiv I nicht möglich ist
    • Unser Professor sagt, wir müssten noch viel lernen.
    Besonders höfliche Anfrage
    • Wärst du so freundlich, mir zu helfen?

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