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Indirekte Rede (Übungsvideo 2)

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Ø 3.6 / 21 Bewertungen

Die Autor/-innen
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Martina M.
Indirekte Rede (Übungsvideo 2)
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Indirekte Rede (Übungsvideo 2)

In diesem Video kannst du die Umformung der direkten Rede in die indirekte Rede üben. Es geht hier vor allem um die Verschiebung der Zeitangaben, der Ortsangaben,der Personalpronomen sowie der Possessivpronomen. Viel Spaß beim Üben!

Transkript Indirekte Rede (Übungsvideo 2)

Hallo, ich bin Martina, in diesem Video kannst Du die Verschiebung der Zeit- und Ortsangaben sowie die Pronominalverschiebung der indirekten Rede üben. Hallo, ich bin Martina, in diesem Video kannst Du die Verschiebung der Zeit- und Ortsangaben sowie die Pronominalverschiebung der indirekten Rede üben. Damit du alle Aufgaben lösen kannst, solltest du dir die beiden Lehrvideos zur indirekten Rede ansehen. Ich wünsche dir dabei viel Spaß. Wenn man einen Satz von der direkten in die indirekte Rede umformt, muss man immer bedenken, dass die Sprechsituation der direkten Rede auf den ursprünglichen Sprecher ausgerichtet ist. Du musst also, falls nötig, alle Angaben, die sich auf den Ort, die Zeit und den Sprecher selbst beziehen, der Sprechsituation der indirekten Rede anpassen. Fangen wir doch einfach mit den Zeitangaben an und dabei helfen uns Matze, Paul und Tina. Stellen wir uns mal vor, Matze erzählt Paul, was er in den Ferien machen wird. Matze sagt: "Morgen fahren wir ans Meer." Paul erzählt Tina 2 Tage später davon. Was sagt er zu ihr? Genau. Er sagt: "Matze sagte vorgestern, dass sie am nächsten Tag ans Meer fahren." Du musst die Zeitangabe "morgen" also ändern. Denn Paul erzählt Tina ja erst zwei Tage später von Matzes Urlaubsplänen. Und deshalb kann es nicht mehr "morgen" heißen, sondern "am nächsten Tag". In der nächsten Übung musst du selbst entscheiden, ob es nötig ist, die Zeitangaben zu ändern oder nicht. Los geht es. Matze erzählte am Montag: "Gestern habe ich meine Koffer gepackt." Formuliere den Satz in der indirekten Rede und ändere, wenn nötig, die Zeitangaben. Richtig. In der indirekten Rede heißt es: "Matze erzählte am Montag, er habe am Sonntag seine Koffer gepackt." Wenn Matze am Montag über gestern redet, dann handelt es sich logischerweise um Sonntag. Probieren wir es mit dem nächsten Satz. Matze sagt: "Heute bin ich früh aufgestanden." Stell Dir vor, Paul erzählt es Tina noch am gleichen Tag. Was würde er sagen? Stimmt. Er würde sagen: "Matze sagt, er sei heute früh aufgestanden." Denn in Bezug auf die Zeit hat sich die Sprechsituation ja nicht geändert. Nehmen wir noch einen Satz. Matze sagt zu Paul: "Jetzt muss ich aber los." Drei Tage später erzählt Paul dann was? Genau. Matze sagte, er müsse dann los. So, das war doch ganz einfach. Machen wir doch gleich weiter mit den Ortsangaben. Tina erzählt: "Ich fahre in diesem Jahr nicht weg, ich bleibe hier." Matze und Paul fahren am nächsten Tag ans Meer. Und während der Zugfahrt fragt Matze, ob Tina auch wegfährt. Was wird Paul antworten? Formuliere den Satz in der indirekten Rede. Genau, er wird sagen: "Tina sagte, sie fahre in diesem Jahr nicht weg, sie bleibe da." Aus "hier" wird also "da". In der nächsten Übung musst du wieder entscheiden, ob Du die Ortsangaben ändern musst oder nicht. Los geht es. Matze und Paul wollen schnorcheln und Paul sagt: "Letztes Jahr habe ich hier ganz viele Fische gesehen." Wieder zu Hause erzählt Matze Tina davon. Was wird er sagen? Genau. Paul sagte, er habe letztes Jahr dort ganz viele Fische gesehen. Aus "hier" wird "dort", weil Matze und Paul ja schon wieder aus dem Urlaub zurück sind. Tina fragt Paul, wie das Wetter war und er antwortet: "Oh, wir hatten dort schönes Wetter." Tina trifft später Matze und wiederholt, was Paul gesagt hat. Was sagt sie dann? Richtig. "Paul sagt, dass ihr dort schönes Wetter hattet." Aber Matze entgegnet verwundert: "Nein, überhaupt nicht! Es hat die ganze Zeit geregnet." Für die indirekte Rede ist hier aber nur wichtig, dass sich die Ortsangabe nicht ändert. Die Verschiebung der Zeit- und Ortsangaben klappt doch schon ganz prima. Üben wir zum Schluss noch die Pronominalverschiebung. Du weißt sicherlich noch, dass ich bei der Umwandlung von der direkten in die indirekte Rede auch die Pronomen ändern. Vor allem die Personalpronomen und die Possessivpronomen. Beginnen wir mit Übungen, in denen Du die Personalpronomen der Sprechsituation der indirekten Rede anpassen musst. Los geht es. Matze sagt: "Ich bin wieder da." In der indirekten Rede heißt es dann wie? Richtig. Aus "ich" wird "er". Also: "Matze sagt, er sei wieder da." Tina will mit dem Fahrrad zum See fahren und sie sagt deshalb zu Matze: "Ich werde mit dem Fahrrad zum See fahren." Als Paul später fragt, wo Tina ist, antwortet Matze ihm was? Genau. "Tina sagt, sie werde mit dem Fahrrad zum See fahren." Paul hat bei Matze seinen Rucksack vergessen und er fragt ihn, ob er den Rucksack mitbringen kann. Matze antwortet: "Na klar, ich werde dir den Rucksack mitbringen." Wie heißt der Satz in der indirekten Rede? Richtig. "Matze sagt, er werde ihm den Rucksack mitbringen." Um Missverständnisse zu vermeiden, kann man natürlich auch sagen: "Matze sagt, er werde Paul den Rucksack mitbringen." So, und nun bleiben uns noch die Possessivpronomen. Matze beteuert: "Meine Schuld ist das nicht." In der indirekten Rede muss es dann wie heißen? Stimmt. "Matze beteuert, es sei nicht seine Schuld." Paul hat einen Hund und Tina hat Angst vor Hunden, aber Paul versichert ihr: "Mein Hund ist ganz lieb." Tina erzählt Matze von dem Hund und auch, was Paul gesagt hat. Sie sagt deshalb was? Richtig. "Paul sagt, sein Hund sei ganz lieb." Matze erzählt daraufhin von seinen Katzen. "Unsere Katzen sind auch ganz lieb." Wie heißt der Satz nun in der indirekten Rede? Richtig, es heißt: "Matze sagt, ihre Katzen seien auch ganz lieb." Zum Schluss gibt es wieder eine gemischte Übung. Matze sagt: "Ich bin jetzt fertig." Paul ruft seine Schwester aus dem Urlaub an und sagt: "Wir haben hier schönes Wetter und ich komme morgen zurück." Tina ruft: "Meine Tasche ist weg." Formuliere jetzt wieder alle Sätze in der indirekten Rede. Hast du alles gewusst? Sieh Dir mal die Lösung an. Matze sagt, er sei jetzt fertig. Paul ruft seine Schwester aus dem Urlaub an und sagt, dass sie dort schönes Wetter haben und er morgen zurückkomme. Tina ruft, ihre Tasche sei weg. So und schon sind wir wieder am Ende des Videos angekommen. Ich hoffe, es hat dir gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina. Ich wünsche dir dabei viel Spaß. Wenn man einen Satz von der direkten in die indirekte Rede umformt, muss man immer bedenken, dass die Sprechsituation der direkten Rede auf den ursprünglichen Sprecher ausgerichtet ist. Du musst also, falls nötig, alle Angaben, die sich auf den Ort, die Zeit und den Sprecher selbst beziehen, der Sprechsituation der indirekten Rede anpassen. Fangen wir doch einfach mit den Zeitangaben an und dabei helfen uns Matze, Paul und Tina. Stellen wir uns mal vor, Matze erzählt Paul, was er in den Ferien machen wird. Matze sagt: "Morgen fahren wir ans Meer." Paul erzählt Tina 2 Tage später davon. Was sagt er zu ihr? Genau. Er sagt: "Matze sagte vorgestern, dass sie am nächsten Tag ans Meer fahren." Du musst die Zeitangabe "morgen" also ändern. Denn Paul erzählt Tina ja erst zwei Tage später von Matzes Urlaubsplänen. Und deshalb kann es nicht mehr "morgen" heißen, sondern "am nächsten Tag". In der nächsten Übung musst Du selbst entscheiden, ob es nötig ist, die Zeitangaben zu ändern oder nicht. Los geht es. Matze erzählte am Montag: "Gestern habe ich meine Koffer gepackt." Formuliere den Satz in der indirekten Rede und ändere, wenn nötig, die Zeitangaben. Richtig. In der indirekten Rede heißt es: "Matze erzählte am Montag, er habe am Sonntag seine Koffer gepackt." Wenn Matze am Montag über gestern redet, dann handelt es sich logischerweise um Sonntag. Probieren wir es mit dem nächsten Satz. Matze sagt: "Heute bin ich früh aufgestanden." Stell Dir vor, Paul erzählt es Tina noch am gleichen Tag. Was würde er sagen? Stimmt. Er würde sagen: "Matze sagt, er sei heute früh aufgestanden." Denn in Bezug auf die Zeit hat sich die Sprechsituation ja nicht geändert. Nehmen wir noch einen Satz. Matze sagt zu Paul: "Jetzt muss ich aber los." Drei Tage später erzählt Paul dann was? Genau. Matze sagte, er müsse dann los. So, das war doch ganz einfach. Machen wir doch gleich weiter mit den Ortsangaben. Tina erzählt: "Ich fahre in diesem Jahr nicht weg, ich bleibe hier." Matze und Paul fahren am nächsten Tag ans Meer. Und während der Zugfahrt fragt Matze, ob Tina auch wegfährt. Was wird Paul antworten? Formuliere den Satz in der indirekten Rede. Genau, er wird sagen: "Tina sagte, sie fahre in diesem Jahr nicht weg, sie bleibe da." Aus "hier" wird also "da". In der nächsten Übung musst Du wieder entscheiden, ob Du die Ortsangaben ändern musst oder nicht. Los geht es. Matze und Paul wollen schnorcheln und Paul sagt: "Letztes Jahr habe ich hier ganz viele Fische gesehen." Wieder zu Hause erzählt Matze Tina davon. Was wird er sagen? Genau. Paul sagte, er habe letztes Jahr dort ganz viele Fische gesehen. Aus "hier" wird "dort", weil Matze und Paul ja schon wieder aus dem Urlaub zurück sind. Tina fragt Paul, wie das Wetter war und er antwortet: "Oh, wir hatten dort schönes Wetter." Tina trifft später Matze und wiederholt, was Paul gesagt hat. Was sagt sie dann? Richtig. "Paul sagt, dass ihr dort schönes Wetter hattet." Aber Matze entgegnet verwundert: "Nein, überhaupt nicht! Es hat die ganze Zeit geregnet." Für die indirekte Rede ist hier aber nur wichtig, dass sich die Ortsangabe nicht ändert. Die Verschiebung der Zeit- und Ortsangaben klappt doch schon ganz prima. Üben wir zum Schluss noch die Pronominalverschiebung. Du weißt sicherlich noch, dass ich bei der Umwandlung von der direkten in die indirekte Rede auch die Pronomen ändern. Vor allem die Personalpronomen und die Possessivpronomen. Beginnen wir mit Übungen, in denen du die Personalpronomen der Sprechsituation der indirekten Rede anpassen musst. Los geht es. Matze sagt: "Ich bin wieder da." In der indirekten Rede heißt es dann wie? Richtig. Aus "ich" wird "er". Also: "Matze sagt, er sei wieder da." Tina will mit dem Fahrrad zum See fahren und sie sagt deshalb zu Matze: "Ich werde mit dem Fahrrad zum See fahren." Als Paul später fragt, wo Tina ist, antwortet Matze ihm was? Genau. "Tina sagt, sie werde mit dem Fahrrad zum See fahren." Paul hat bei Matze seinen Rucksack vergessen und er fragt ihn, ob er den Rucksack mitbringen kann. Matze antwortet: "Na klar, ich werde dir den Rucksack mitbringen." Wie heißt der Satz in der indirekten Rede? Richtig. "Matze sagt, er werde ihm den Rucksack mitbringen." Um Missverständnisse zu vermeiden, kann man natürlich auch sagen: "Matze sagt, er werde Paul den Rucksack mitbringen." So, und nun bleiben uns noch die Possessivpronomen. Matze beteuert: "Meine Schuld ist das nicht." In der indirekten Rede muss es dann wie heißen? Stimmt. "Matze beteuert, es sei nicht seine Schuld." Paul hat einen Hund und Tina hat Angst vor Hunden, aber Paul versichert ihr: "Mein Hund ist ganz lieb." Tina erzählt Matze von dem Hund und auch, was Paul gesagt hat. Sie sagt deshalb was? Richtig. "Paul sagt, sein Hund sei ganz lieb." Matze erzählt daraufhin von seinen Katzen. "Unsere Katzen sind auch ganz lieb." Wie heißt der Satz nun in der indirekten Rede? Richtig, es heißt: "Matze sagt, ihre Katzen seien auch ganz lieb." Zum Schluss gibt es wieder eine gemischte Übung. Matze sagt: "Ich bin jetzt fertig." Paul ruft seine Schwester aus dem Urlaub an und sagt: "Wir haben hier schönes Wetter und ich komme morgen zurück." Tina ruft: "Meine Tasche ist weg." Formuliere jetzt wieder alle Sätze in der indirekten Rede. Hast du alles gewusst? Sieh Dir mal die Lösung an. Matze sagt, er sei jetzt fertig. Paul ruft seine Schwester aus dem Urlaub an und sagt, dass sie dort schönes Wetter haben und er morgen zurückkomme. Tina ruft, ihre Tasche sei weg. So und schon sind wir wieder am Ende des Videos angekommen. Ich hoffe, es hat Dir gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina.

20 Kommentare

20 Kommentare
  1. die Seite ist super ich hatte noch nie so Spaß beim Lernen

    Von Trickyd1973, vor fast 2 Jahren
  2. Danke 🙏🏽 es funktioniert wieder

    Von Julia7, vor fast 2 Jahren
  3. Hallo Julia,
    ich leite dein Anliegen an unser Tech-Team weiter und hoffe, dass du die Aufgabe zeitnah wieder bearbeiten kannst.
    Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor fast 2 Jahren
  4. Bei Aufgabe 5 steht: beim Laden ist etwas schiefgelaufen

    Von Julia7, vor fast 2 Jahren
  5. Also nur bei der ersten Aufgabe

    Von Julia7, vor etwa 2 Jahren
Mehr Kommentare

Indirekte Rede (Übungsvideo 2) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Indirekte Rede (Übungsvideo 2) kannst du es wiederholen und üben.
  • Vervollständige die Beispielsätze aus dem Video mit den richtigen Zeitangaben.

    Tipps

    Damit Sätze ihren Sinn behalten, müssen die Zeitangaben der direkten Rede denen der indirekten Rede angepasst werden, wenn die beiden Sprechsituationen zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden.

    Nicht alle Zeitangaben müssen in der indirekten Rede verändert werden.

    Ein Beispiel:

    Heute ist Sonntag. Lukas sagt zu Paul: „Heute gehe ich ins Schwimmbad.“ Wenn Paul am Dienstag seiner Mutter erzählt, dass Lukas im Schwimmbad war, muss er sagen: „Lukas sagte, er sei am Sonntag im Schwimmbad gewesen.“

    Lösung

    Damit du die Aufgabe richtig lösen kannst, ist es wichtig zu wissen, wozu die indirekte Rede überhaupt benötigt wird. Sie ist dazu da, um etwas wiederzugeben, was jemand anderes gesagt hat. Zum Beispiel:

    • Heute ist Dienstag und Antonia erzählt: Ich habe heute meine Geldbörse verloren.
    • Wenn du am Donnerstag jemandem davon erzählen möchtest, was Antonia gesagt hat, dann sagst du folgendes: Antonia erzählte, sie habe vorgestern ihre Geldbörse verloren.
    Du siehst, es müssen einige Punkte beachtet werden, wenn man die direkte Rede in die indirekte Rede umwandeln möchte. Diese Übung beschäftigt sich mit Zeitangaben. Logischerweise kannst du am Donnerstag nicht sagen, dass Antonia heute ihre Brieftasche verloren hat, denn dies ist nicht der Fall.

    Alternativ könntest du auch sagen: Antonia erzählte, sie habe am Dienstag ihre Geldbörse verloren.

  • Gib die Sätze in der indirekten Rede wieder.

    Tipps

    Das Possessivpronomen von er oder Matze ist sein bzw. seine.

    Achte bei der Auswahl des Personalpronomen auf das Subjekt des Satzes. Zum Beispiel:

    • Paul (3. Person Singular männlich) = er
    • die Eltern (3. Person Plural) = sie

    Lösung

    Wichtig bei der Umformung der direkten in die indirekte Rede ist auch die Umwandlung der Pronomen. Dazu musst du zunächst das Subjekt erkennen und analysieren:

    • Direkte Rede Anton: Ich habe einen Prominenten getroffen.
    • Indirekte Rede Anton sagt, er habe einen Prominenten getroffen.
    Anton ist das Subjekt des Satzes. Um das passende Personalpronomen zu finden, musst du wissen, dass Anton in die Kategorie 3. Person Singular männlich gehört und du somit das Personalpronomen er benutzen musst.
    Das gleiche gilt bei der Umwandlung des Possessivpronomens. Zum Beispiel:
    • Direkte Rede Nino: Meine Schuhe sind die schönsten weit und breit.
    • Indirekte Rede Nino behauptet, seine Schuhe seien die schönsten weit und breit.
    Auch das Possessivpronomen bezieht sich auf das Subjekt und muss daran angepasst werden.
  • Bilde den Konjunktiv I der Modalverben.

    Tipps

    Aussagesätze in der indirekten Rede können ohne Konjunktion oder mit dass eingeleitet werden.

    Ein typischer Beispielsatz für den Konjunktiv I ist:

    Er sagt, er habe sich noch nie so jung gefühlt.

    Lösung

    Generell kann die indirekte Rede mit dem Indikativ oder dem Konjunktiv wiedergegeben werden. In der gesprochenen Sprache und im Alltag wird häufig der Indikativ verwendet:

    • Hanno sagt: „ Ich bin krank.“
    • Indikativ: Hanno sagt, er ist krank.
    Bei der Benutzung des Indikativs wird angenommen, derjenige, der uns über Hans berichtet, glaubt oder weiß, dass Hans krank ist.

    In der Schriftsprache wird eher der Konjunktiv I verwendet.

    • Konjunktiv: Hanno sagt, er sei krank.
    Wenn man den Konjunktiv I verwendet, bedeutet das, dass der Sprecher neutral und ohne Wertung wiedergibt, was Hanno sagt (ohne aber zu wissen, ob es stimmt oder nicht).

  • Ermittle, wie die Sätze in der indirekten Rede heißen.

    Tipps

    Denke daran, das Personal- und Reflexivpronomen anzupassen.

    Lukas sagt: „ Ich dusche mich 2 mal pro Tag.“
    Lukas sagte, er dusche sich 2 mal pro Tag.

    Du darfst nicht vergessen, das Verb in den Konjunktiv I zu setzen:

    Antonia: „Ich bin total müde“.
    Antonia sagte, sie sei total müde.
    Antonia: „ Ich habe Hunger“
    Antonia sagte, sie habe Hunger.

    Achte auf die Groß- und Kleinschreibung!

    Lösung

    Die indirekte Rede wird meist durch folgende Wendungen eingeleitet:

    • Er sagt(e) ...
    • Er meint(e) ...
    • Er berichtet(e) ...
    • Er erzählt(e) ...
    In der Übung stehen diese Wendungen im Präteritum, da der übliche Gebrauch der indirekten Rede darin besteht, im Nachhinein etwas bereits Gesagtes wiederzugeben.
    Der Star eines Satzes ist immer das Verb. Das Verb muss auch bei der Umwandlung in die indirekte Rede verändert werden. Meist wird die Verbform in den Konjunktiv I umgewandelt.
    • Er sagte, er habe das Brot gegessen.
    • Sie berichtete, sie könne das nicht machen.

  • Ergänze die Ortsangaben in der indirekten Rede.

    Tipps

    Das Adverb da wird oft auch synonym mit hier verwendet, wohingegen dort einen anderen, weit entfernten Ort meint.

    Lösung

    Neben der Änderung der Pronomen und Zeitangaben bei der Umwandlung von der direkten Rede in die indirekte Rede musst du auch auf die Änderung der Ortsangaben achten. Wenn du das Gesagte eines anderen wiedergeben möchtest, musst du deutlich machen, um welchen Ort es sich handelt.

    • Direkte Rede Anja: Hier gibt es einen so schönen Strand.
    • Indirekte Rede Anja berichtet, dort gäbe es einen so schönen Strand.
    Würdest du die Ortsangabe nicht ändern, könnte der Eindruck entstehen, ganz gleich, wo du dich gerade befindest, gäbe es auch einen schönen Strand.

  • Zeige, dass du den Inhalt des Artikels mit Hilfe der indirekten Rede wiedergeben kannst.

    Tipps

    Um den Konjunktiv I eines Verbs zu bilden, muss in vielen Fällen das -n vom Infinitiv entfernt werden. Zum Beispiel:

    haben - er habe
    geben - es gebe
    kaufen - sie kaufe

    Im Text findest du die Ortsangabe heute. Kannst du diese übernehmen oder musst du sie anpassen?

    Lösung

    Die indirekte Rede wird auch häufig dazu verwendet, Texte wie Zeitungsartikel wiederzugeben. Hierbei ist es wichtig, auf die grammatischen Regeln der indirekten Rede zu achten. So gehst du sicher, dass der Sprecher, der Ort und die Zeit eindeutig sind. Wichtige Dinge, die du beachten musst, sind:

    • Umwandlung von: Pronomen, Verben, Orts- und Zeitangaben
    • Verben der Mittleilung benutzen (behaupten, sagen, berichten, erzählen, ...)
    Aussagesätze, die in die indirekte Rede umgeformt werden, müssen nicht zwingend mit einer Konjunktion eingeleitet werden.

    Hans sagte, er habe heute frei.
    Hans sagte, dass er heute frei habe.

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