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Indirekte Rede (Übungsvideo 1)

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Die Autor/-innen
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Martina M.
Indirekte Rede (Übungsvideo 1)
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Beschreibung Indirekte Rede (Übungsvideo 1)

In diesem Video kannst du die Umformung der direkten Rede in die indirekte Rede üben. Es geht vor allem um die verschieden Satzarten und den Unterschied zwischen dem Konjunktiv I und dem Indikativ in der indirekten Rede. Denk dabei daran, dass die indirekte Rede von Verben wie sagen, meinen, rufen und denken eingeleitet wird. Deine Aufgabe ist es dann, die richtige Form des Verbs im Konjunktiv zu bilden. Viel Spaß dabei!

Transkript Indirekte Rede (Übungsvideo 1)

Hallo, ich bin Martina und in diesem Video kannst du üben, was du über die indirekte Rede gelernt hast. Es geht genauer gesagt um die Umformung der direkten in die indirekte Rede und die verschiedenen Satzarten. Damit du alle Aufgaben lösen kannst, solltest Du dir das erste Video zu diesem Thema ansehen. Ich wünsche dir dabei viel Spaß. Für die indirekte Rede braucht man häufig einen bestimmten Modus vom Verb. Weißt du noch welcher? Genau, den Konjunktiv I. Und manchmal auch den Konjunktiv II. Und in bestimmten Fällen auch den Indikativ. Aber das kommt später. Wichtig ist, dass wenn man etwas wieder gibt, was  andere gesagt haben, dann verwendet man meist die indirekte Rede. In der indirekten Rede steht das Verb, zumindest in der geschriebenen Sprache, häufig im Konjunktiv I. Du weißt doch noch, wie man den Konjunktiv I bildet, oder? Wenn nicht, dann sieht dir einfach das Video zu diesem Thema noch mal an. Wenn man nun die direkte Rede in die indirekte Rede umformt, wird diese durch ein Verb des „Sagens“, „Meinens“, „Denkens“ oder „Fühlens“ eingeleitet. Nenne einige Beispiele für diese Verben. Ja genau, es könnte zum Beispiel sagen, rufen, befehlen, flüstern, glauben, denken, meinen, erwähnen, oder spüren sein. Aber es gibt sicherlich noch viele andere. Der Satz, der die direkte Rede einleitet, ist der Hauptsatz. Und das, was gesagt wurde, ist der Nebensatz. In dem folgenden Beispiel ist etwas schief gelaufen. Aber da Du gut aufgepasst hast, kannst du den Fehler bestimmt berichtigen. „Lukas sagt er komme etwas später.“ Hast du es gemerkt? Das Komma fehlt. Denn Hauptsatz und Nebensatz werden durch ein Komma getrennt. Man kann den Nebensatz auch mit einer Konjunktion oder anderen Wörtern einleiten. Weißt du noch, welche das sind? Genau, Aussage- und Aufforderungssätze kann man mit „dass“ einleiten, und Fragesätze mit einem Fragewort oder mit „ob“. Wenn man die indirekte Rede mit einem dieser Wörter einleitet, kann das Verb auch im Indikativ stehen. Diese Form der indirekten Rede wird vor allem in der gesprochenen Sprache verwendet. Machen wir dazu doch einfach eine Übung. Du kennst sicherlich noch Lukas, Ben und Tina. Forme nun die Sätze von der direkten in die indirekte Rede um. Verwende dabei jeweils einmal den Konjunktiv I und einmal den Indikativ in Verbindung mit der Konjunktion „dass“. „Lukas sagt: Der Ausflug hat mir viel Spaß gemacht.“ Wie heißt das nun in der indirekten Rede? Genau, mit dem Verb im Konjunktiv I heißt es: „Lukas sagt, der Ausflug habe ihm viel Spaß gemacht.“ Und mit der Konjunktion „dass“ und dem Indikativ heißt es: „Lukas sagt, dass ihm der Ausflug viel Spaß gemacht hat.“ Im nächsten Beispiel soll in beidem Sätzen das Verb im Konjunktiv I stehen. Einmal formulierst du den Satz aber trotzdem mit „dass“, denn den Indikativ zu verwenden ist ja nur eine Möglichkeit. Aber natürlich kann man auch, wenn der Nebensatz mit einer Konjunktion oder einem Fragewort eingeleitet wird, den Konjunktiv stehen lassen. So, und nun ist aber erst mal Ben dran. „Mein Hobby ist Drachenfliegen.“ Und nun kommst Du. Na, hast Du es gewusst? „Ben sagt, sein Hobby sei Drachenfliegen.“ Und „Ben sagt, dass sein Hobby Drachenfliegen sei.“ Nehmen wir noch ein Beispiel. Jetzt nimmst du wieder einmal den Konjunktiv I und einmal den Indikativ in Verbindung mit „dass“. „Tina sagt: Ich werde morgen lange schlafen.“ Richtig: „Tina sagt, sie werde morgen lange schlafen.“ Und: „Tina sagt, dass sie morgen lange schlafen wird.“ Aber natürlich gibt es auch Fragesätze in der indirekten Rede. Man unterscheidet Fragen allgemein in Ergänzungs- und in Entscheidungsfragen. Weißt du, noch womit in der indirekten Rede die jeweiligen Fragen eingeleitet werden müssen? Genau, Ergänzungsfragen leitet man mit einem Fragewort ein und Entscheidungsfragen mit „ob“. Forme nun wieder die folgenden Sätze von der direkten in die indirekte Rede um. Finde zuerst heraus, um welche Art von Frage es sich handelt, und formuliere dann den Satz mit einem Fragewort bzw. mit „ob“. Bilde anschließend wieder eine Frage mit dem Konjunktiv I und eine mit dem Indikativ. Los geht’s. „Tina fragt Lukas: Gehst du morgen ins Kino?“ Handelt es sich um eine Ergänzungs- oder um eine Entscheidungsfrage? Und wie heißt der Satz in der indirekten Rede? Genau, es ist eine Entscheidungsfrage und deshalb wird die indirekte Rede mit „ob“ eingeleitet. Es heißt dann also „Tina fragt Lukas, ob er morgen ins Kino gehe.“ Und: „Tina frage Lukas, ob er morgen ins Kino geht.“  Das war doch ganz einfach, und deshalb nehmen wir gleich das nächste Beispiel. „Lukas fragt Tina: Warum kommst du nicht mit ins Kino?“ Du bestimmt jetzt wieder, ob es sich um eine Ergänzungs- oder eine Entscheidungsfrage handelt, und formulierst entsprechend die indirekte Rede einmal mit dem Konjunktiv I und einmal mit dem Indikativ. Richtig, es ist diesmal eine Ergänzungsfrage, das heißt, der Nebensatz wird mit einem Fragewort eingeleitet. Es heißt dann also: „Lukas fragt Tina, warum sie nicht mit ins Kino gehe.“ Und: „Lukas fragt Tina, warum sie nicht mit ins Kino geht.“ Außer Aussage- und Fragesätzen gibt es aber auch Aufforderungssätze.  Um einen Aufforderungssatz in der indirekten Rede auszudrücken, braucht man ein Modalverb. Weißt du noch welches? Genau, das Modalverb „sollen“. Üben wir das doch am besten wie bisher. Du formst wieder die direkte Rede in die indirekte Rede um, und bildest einen Satz mit dem Konjunktiv I und einen mit „dass“ und dem Indikativ. Los geht’s. „Lukas fordert Ben und Tina auf: Geht schon mal los!“ Wie heißt der Satz in der indirekten Rede? Richtig: „Lukas fordert Ben und Tina auf, sie sollen schon mal losgehen.“ Und: „Lukas fordert Ben und Tina auf, dass sie schon mal losgehen sollen.“ Hier haben Konjunktiv I und Indikativ die gleiche Form. Das war doch eigentlich ganz einfach. Und deshalb üben wir das gleich noch mal. „Ben befiehlt Lukas: Komm nicht zu spät“! Formuliere den Satz wieder in der indirekten Rede. Genau: „Ben befiehlt Lukas, er solle nicht zu spät kommen.“ „Ben befiehlt Lukas, dass er nicht zu spät kommen soll.“ So, zum Schluss gibt es wieder eine gemischte Übung. Formuliere die Folgenden Sätze in der indirekten Rede mit oder ohne Konjunktion aber immer mit dem Konjunktiv I. „Lukas sagt: Mir hat der Film gefallen.“ „Tina fragt: Trinken wir noch eine Limo?“ „Ben fordert Lukas auf: Gehe schon mal los“! Wie heißt es nun in der indirekten Rede? Sieh dir mal die Lösung an. „Lukas sagt, ihm habe der Film gefallen.“ Oder: „Lukas sagt, dass ihm der Film gefallen habe.“ „Tina fragt, ob sie noch eine Limo trinken.“ „Ben fordert Lukas auf, er solle schon mal losgehen.“ Oder: „Ben fordert Lukas auf, dass er schon mal losgehen solle.“ So und schon sind wir wieder am Ende des Videos. Ich hoffe, es hat dir gefallen, bis zum nächsten Mal, Martina.

20 Kommentare

20 Kommentare
  1. keine anung
    ich habe nichts nichts versanden

    Von Shewit T., vor 4 Monaten
  2. Cool hat mir echt geholfen danke:)

    Von Leonie W., vor 8 Monaten
  3. Cool echt gut

    Von S Oez 1, vor 10 Monaten
  4. das video war super aber ein bisschen zu lang

    Von Paula G., vor fast 2 Jahren
  5. hat mir aber geholfen

    Von M M M Zeller1, vor mehr als 3 Jahren
Mehr Kommentare

Indirekte Rede (Übungsvideo 1) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Indirekte Rede (Übungsvideo 1) kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne den Modus.

    Tipps

    Der Modus bezeichnet die Aussageform des Satzes. Im Deutschen gibt es drei Modi.

    Der Indikativ beschreibt eine reale Handlung.

    Der Konjunktiv I wird in indirekten Reden zum Ausdruck von Wünschen oder in festen Wendungen genutzt.

    Lösung

    An dem gebeugten oder finiten Verb erkennt man, in welchem Modus das Verb steht.

    Der Indikativ stellt die Äußerung als tatsächlich gegeben dar und wird auch als Wirklichkeitsform bezeichnet. Mit dem Indikativ können aber auch Fragen, Hypothesen, Annahmen, Zweifel oder Aufforderungen ausgedrückt werden. Dieses wird dann durch den Kontext oder Adverbien ersichtlich.

    Ein Satz im Indikativ:

    • Wir glauben, dass die Arbeit nicht gut ausgefallen ist.
    Die Sätze im Konjunktiv I lauten:

    • Marta sagt, sie werde die Schule wechseln.
    Hierbei geschieht die Äußerung vor dem Ereignis. Dies wird als Vorzeitigkeit bezeichnet.
    • Ich meine, dass es dort entlang gehe.
    Hierbei geschehen Aussage und Ereignis im selben Moment. Dies wird als Gleichzeitigkeit bezeichnet.
    • Die Schüler sagen, die Fahrt habe ihnen zu lange gedauert.
    Hierbei wird die Aussage nach dem Ereignis geäußert. Dies wird als Nachzeitigkeit bezeichnet.
  • Bestimme die Satzarten.

    Tipps

    Aussagesätze geben eine Aussage über einen Sachverhalt an. Dabei kann die Aussage wahr oder falsch sein. Beim Aussagesatz steht das Verb an zweiter Stelle im Indikativ oder Konjunktiv.

    Aufforderungssätze sind Sätze, in denen eine Aufforderung formuliert wird. Das Verb steht dabei an erster Stelle und im Imperativ.

    Entscheidungsfragen benötigen keine Fragewörter und sind nur mit ja oder nein zu beantworten.

    Lösung

    Aussagesätze geben eine Aussage über einen Sachverhalt an. Dabei kann die Aussage wahr oder falsch sein. Du erkennst sie vor allem an der Verbstellung im Satz, das Verb steht an zweiter Stelle, wie z.B.:

    • Das Kind spielt gerne im Sand.
    Aufforderungssätze enthalten eine Aufforderung oder einen Befehl. Das Verb steht immer an der ersten Stelle.

    • Beeil dich doch!
    • Die Mutter ermahnt ihre Tochter, sie solle damit aufhören! - Dieser Aufforderungssatz steht in einer indirekten Rede im Konjunktiv und stellt somit eine Ausnahme zu den Aufforderungssätzen des Imperativs dar.
    Entscheidungsfragen können nur mit ja oder nein beantwortet werden.

    • Kannst du mir sagen, ob du morgen mit in die Stadt kommst?
    • Hast du das Bild gemalt?
    Bei Ergänzungsfragen werden weitere Informationen erfragt. Diese Art von Frage ist nicht bloß mit ja oder nein beantwortbar. Darüber hinaus erkennst du Ergänzungsfragen an den Fragewörtern. Man kann sie auch W-Fragen nennen.

    • Woher kommst du?
    • Wann bist du bei mir?
  • Arbeite die Verbformen heraus.

    Tipps

    Die Konjunktiv I Endungen lauten:

    • ich Verbstamm - e
    • du Verbstamm - st
    • er/sie/es Verbstamm - e
    • wir Verbstamm - n
    • ihr Verbstamm - t
    • sie Verbstamm - n

    Die Personen im Deutschen werden nach Numerus unterschieden.

    Im Singular gibt es:

    • 1. Person = ich
    • 2. Person = du
    • 3. Person = er/sie/es
    Im Plural gibt es:

    • 1. Person = wir
    • 2. Person = ihr
    • 3. Person = sie
    Lösung

    • Das Verb essen gehört zu den starken Verben. Im Konjunktiv II kann es mit dem Umlaut gebildet werden. Damit ist es gut von der Indikativform zu unterscheiden und es braucht nicht mit würde gebildet zu werden.
    Der Indikativ der 3. Person Singular lautet: isst

    Der Konjunktiv I der 3. Person Singular lautet: esse

    Der Konjunktiv II der 3. Person Singular lautet: äße

    • Das Verb machen gehört zu den regelmäßigen Verben, die Konjunktiv II Form kann nicht mit einem Umlaut gebildet werden und gleicht damit dem Indikativ Präteritum. Deshalb nutzt du hier die Bildung mit würde.
    Der Indikativ der 2. Person Plural lautet: macht

    Der Konjunktiv I der 2. Person Plural lautet: machet

    Der Konjunktiv II der 2. Person Plural lautet: würdet machen

    Der Imperativ der 2. Person Plural lautet: Macht!

  • Bilde die Sätze im angegebenen Modus.

    Tipps

    Bei Aufforderungssätzen in der indirekten Rede wird das Modalverb sollen verwendet. Du kannst den Aufforderungssatz im Konjunktiv I oder im Indikativ + dass bilden. Im Konjunktiv I wird das Modalverb entsprechend den Konjunktiv I Endungen gebildet.

    • sollen
    • ich solle
    • du sollest
    • er/sie/es solle
    • wir sollen
    • ihr sollet
    • sie sollen

    Der Indikativ ist die Wirklichkeitsform des Deutschen. Es ist der Modus, der am häufigsten verwendet wird.

    Der Indikativ Präsens für sein lautet:

    • ich bin...
    • du bist...
    • er/sie/es ist...
    • wir sind...
    • ihr seid...
    • sie sind...
    Lösung

    Die richtigen Lösungen lauten:

    Ben sagt, sein Hobby sei Drachenfliegen.

    • Indikativ + dass: Ben sagt, dass sein Hobby Drachenfliegen ist.
    Alissa denkt, sie habe sich geirrt.
    • Konjunktiv I + dass: Alissa denkt, dass sie sich geirrt habe.
    Der Lehrer sagt, dass er sich über die guten Ergebnisse freut.
    • Konjunktiv I: Der Lehrer sagt, er freue sich über die guten Ergebnisse.
    Rahel befiehlt Otto, er solle sie in Ruhe lassen.
    • Indikativ + dass: Rahel befiehlt Otto, dass er sie in Ruhe lassen soll.
    Der Vater sagt, sie solle das Licht ausmachen.
    • Indikativ + dass: Der Vater sagt, dass sie das Licht ausmachen soll.
    Luise fragt, wer ihr Nachhilfe geben könne.
    • Indikativ: Luise fragt, wer ihr Nachhilfe geben kann.

  • Beschreibe die fehlerhaften Satzstellen.

    Tipps

    das ist ein Pronomen oder Artikel.

    dass ist eine einleitende Konjunktion eines Nebensatzes.

    Entscheidungsfragen im Konjunktiv werden mit ob gebildet.

    Lösung
    • Die Oma sagt, sie bäcke einen Kuchen.
    Korrekt heißt es: Die Oma sagt, sie backe einen Kuchen.
    • Mia sagt, sie werde heute in den Park gegangen.
    Korrekt heißt es: Mia sagt, sie werde heute in den Park gehen. Wird im Konjunktiv I die Nachzeitigkeit ausgedrückt, verwendest du die Konjunktiv I Endung von werden und den Infinitiv des Verbs.

    • Alex meint, das er eine bessere Note verdiene.
    Korrekt heißt es: Alex meint, dass er eine bessere Note verdiene. dass ist hier die einleitende Konjunktion und wird mit ss geschrieben.

    • Tom sagt, Lucy sollen sich nicht auf den Stuhl setzen, weil der kaputt sei.
    Korrekt heißt es: Tom sagt, Lucy solle sich nicht auf den Stuhl setzen, weil der kaputt sei.

    • Milo fragt Elsa, dass sie mit ihm ins Kino gehe.
    Korrekt heißt es: Milo fragt Elsa, ob sie mit ihm ins Kino gehe. Der Satz ist eine Entscheidungsfrage und kann nicht mit der Konjunktion dass eingeleitet werden.

    • Der Arzt stellt fest, ob der Patient nicht krank sei.
    Korrekt heißt es: Der Arzt stellt fest, dass der Patient nicht krank sei. Ob ist hier nicht die passende Konjunktion.

  • Bestimme die indirekte Rede.

    Tipps

    Die Konjunktiv I Endungen lauten:

    • ich Verbstamm - e
    • du Verbstamm - st
    • er/sie/es Verbstamm - e
    • wir Verbstamm - n
    • ihr Verbstamm - t
    • sie Verbstamm - n

    Bei der Bildung des Konjunktiv II für die Gegenwart hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst den Konjunktiv mit würde + Infinitiv bilden oder mit den Verbformen des Konjunktiv II.

    Bei der Bildung mit würde + Infinitiv wird aus der Präteritumsform von werden (=wurde) abgeleitet und erhält einen Umlaut.

    • ich würd -e
    • du würd -est
    • er/sie/es würd -e
    • wir würd -en
    • ihr würd -et
    • sie würd -en

    Den Konjunktiv I kannst du für Aussagen bezogen auf Ereignisse der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft verwenden.

    Für die Vergangenheit nutzt du die Konjunktiv I Form von sein/haben und das Partizip Perfekt des Verbs. $\rightarrow$ Er sagt, er habe es nicht getan.

    Für die Gegenwart nutzt du die Konjunktiv I Endungen des Verbs. $\rightarrow$ Sie sagt, sie finde das Buch nicht.

    Für die Zukunft nutzt du die Konjunktiv I Form von werden und den Infinitiv des Verbs. $\rightarrow$ Ich sage, ich werde dich morgen besuchen.

    Lösung

    Die richtigen Lösungen lauten:

    Indirekte Rede als Aufforderungssatz mit dem Modalverb sollen im Indikativ + dass:

    • Papa ruft: „Kommt bitte her!”
    • Papa ruft, dass sie bitte herkommen sollen.
    Indirekte Rede als Aussagesatz im Konjunktiv I:
    • Er sagt: „Ich bin krank und gehe heute nicht zur Schule.”
    • Er sagt, er sei krank und werde heute nicht zur Schule gehen.
    Indirekte Rede als Aussagesatz im Indikativ + dass:
    • Die Lehrerin sagt: „Ich bin sehr stolz auf die guten Leistungen meiner Schüler.”
    • Die Lehrerin sagt, dass sie sehr stolz auf die guten Leistungen ihrer Schüler ist.
    Indirekte Rede als Entscheidungsfrage im Konjunktiv II + werden:
    • Ben fragt Tina: „Sehen wir uns heute noch?”
    • Ben fragt Tina, ob sie sich heute noch sehen würden.
    Indirekte Rede als Aufforderungssatz mit dem Modalverb sollen im Konjunktiv I:
    • Die Mutter befiehlt ihrem Kind: „Räum dein Zimmer auf!”
    • Die Mutter befiehlt ihrem Kind, es solle sein Zimmer aufräumen.
    Indirekte Rede als Aussagesatz im Konjunktiv I + dass:
    • Lara findet: „Das Bild ist schön.”
    • Lara findet, dass das Bild schön sei.

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