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Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert ist ein deutscher Schriftsteller, der trotz seines frühen Todes als einer der wichtigsten und bekanntesten Autoren der Trümmer- bzw. Nachkriegsliteratur gilt.

Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert war ein deutscher Schriftsteller, der am 20. Mai 1921 in Hamburg geboren wurde. Während seiner Lehre zum Buchhändler nahm er zusätzlich Schauspielunterricht, wodurch er einige Jahre später die Schauspielerprüfung vor der Reichstheaterkammer bestand. Kurz darauf wurde er zum Militärdienst berufen, während dessen er jedoch Verletzungen an seiner Hand erlitt und schwer erkrankte. Borchert arbeitete nach dem 2. Weltkrieg zeitweise noch am Kabarett und am Theater, doch machten ihn Gelbsucht und andere Leiden bettlägerig. Obwohl es ihm gesundheitlich immer schlechter ging, war er schriftstellerisch sehr produktiv. Anfangs schrieb er ausschließlich Gedichte, wie „Laterne, Nacht und Sterne“ oder „Laternentraum“. In der späteren Phase entstanden viele Prosatexte, aber auch Kurzgeschichten wie „Die Hundeblume“ oder das Heimkehrdrama „Draußen vor der Tür“. Diese Werke bilden einen bedeutenden Teil in der Literatur der Nachkriegszeit, welche auch als Trümmerliteratur bezeichnet wird. Diese erkennst du daran, dass vor allem Bitterkeit und Trauer stark zum Ausdruck kommen und auch der Tod und die Fronterfahrungen deutlich thematisiert werden. Eines seiner bedeutendsten Prosawerke und auch seine letzte Arbeit ist das pazifistische Manifest „Dann gibt es nur eins!“, in dem er die Menschen dazu anhält, die Teilnahme an künftigen Kriegen zu verweigern. Wolfgang Borchert starb mit nur 26 Jahren am 20. November 1947.