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Wie arbeiten Nervenzellen?

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Team Realfilm
Wie arbeiten Nervenzellen?
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Beschreibung Wie arbeiten Nervenzellen?

Nur dank unseres Nervensystems sind wir zu höheren Denkleistungen fähig. Das Nervensystem besteht aus vielen einzelnen Nervenzellen, die auch Neuronen genannt werden. Sie leiten elektrische Signale weiter und übermitteln auf diese Weise Informationen. Zwischen einzelnen Neuronen werden die Signale mithilfe von Synapsen übertragen. Dabei müssen sich zwei Nervenzellen noch nicht mal berühren. Botenstoffe werden in den Spalt der Synapsen ausgeschüttet und geben das Signal wie einen Staffelstab an das nächste Neuron weiter.

Transkript Wie arbeiten Nervenzellen?

Alles, was sich in unserem Gehirn abspielt, sei es die Kontrolle von Bewegungen oder die Formung von Gedanken oder Gefühlen, erfolgt durch elektrische Impulse. Die Zellen, die diese elektrischen Impulse erzeugen und weiterleiten, nennt man Neuronen. Tatsächlich gibt es in deinem Kopf genug Elektrizität, um damit eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen. Neuronen empfangen und leiten Informationen weiter, indem sie einen Reiz in einen elektrischen Impuls umwandeln. Wenn eine Nervenzelle feuert, kann sie aktiv lange, dünne Fortsätze wachsen lassen, um nach anderen feuernden Neuronen zu suchen. Sie stellt dann eine Verbindung zu dieser anderen Nervenzelle her, wobei sie sich niemals physisch berühren. Zwischen ihnen bleibt ein kleiner Spalt, die sogenannte Synapse. Elektrische Impulse können die Synapse nicht direkt überwinden, deshalb werden sie in chemische Signale umgewandelt. Die chemischen Botenstoffe, Neurotransmitter genannt, bewegen sich von einer Zelle zur nächsten, von wo aus das Signal dann wieder als elektrischer Impuls weitergeleitet werden kann. Wenn sich eine Synapse erst einmal gebildet hat, bleiben die Fortsätze, wo sie sind, sodass die Übertragung zwischen den beiden Zellen in Zukunft einfacher und schneller geht. Da sie elektrische Impulse nutzen, können Neuronen schnell miteinander kommunizieren. Elektrizität ist aber nicht ihre einzige besondere Eigenschaft. Sie sind ungemein flexibel darin, ihre Verbindungen mit anderen Neuronen zu ändern. Diese Anpassungsfähigkeit ist der Schlüssel zur Funktionsweise unseres Gehirns.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. oha übel geil isch schwör

    Von Zaun2015, vor mehr als einem Jahr
  2. Sehr gutes Video und perfekter Schnitt und Länge.
    - Danke

    Von S Ruppelt, vor mehr als einem Jahr

Wie arbeiten Nervenzellen? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie arbeiten Nervenzellen? kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Wörter, welche die aufgeführten Begriffe beschreiben.

    Tipps

    Im Gehirn liegen besonders viele Neuronen.

    Lösung

    Zwei Neuronen berühren sich nie direkt, sondern kommunizieren über eine Verbindungsstelle miteinander. Dies ist die Synapse. An den chemischen Synapsen werden die Signale in Form von chemischen Botenstoffen, den Neurotransmittern, übertragen.
    Im Gehirn liegen besonders viele Neuronen, denn es ist die Steuer- und Schaltzentrale. Gefühle, Handeln und Denken sowie fast alle Informationen der aufgenommenen Reize werden dort verarbeitet und koordiniert.

  • Prüfe, was du über die Funktionsweise von Neuronen weißt.

    Tipps

    An einer chemischen Synapse werden elektrische Signale umgewandelt.

    Lösung

    Nur chemische Botenstoffe können den synaptischen Spalt chemischer Synapsen durchqueren. Darum müssen die elektrischen Signale, mit denen Informationen über die Nervenfasern sehr schnell weitergeleitet werden, an den Synapsen erst in chemische Botenstoffe umgewandelt werden. Solche chemischen Botenstoffe werden Neurotransmitter genannt, wie zum Beispiel Serotonin einer ist.
    Wenn zwei Nervenzellen sich mit Hilfe ihrer Zellfortsätze einmal gefunden haben, bleibt die Verbindung über die Synapsen erst einmal bestehen und somit funktioniert dieser Weg im Gehirn in Zukunft noch schneller. Darum wird man zum Beispiel unter anderem auch immer besser in Dingen, die man übt. Zwei Neuronen sind also nicht direkt miteinander verbunden, sondern über den synaptischen Spalt. Nervenzellen können also, wie du jetzt weißt, Zellfortsätze wachsen lassen. Dadurch sind Neuronen sehr anpassungsfähig und flexibel, denn sie können ständig neue Verbindungen wachsen lassen.

  • Benenne die Abschnitte des abgebildeten Neurons.

    Tipps

    Soma bedeutet Zellkörper.

    Axon bedeutet Nervenfaser.

    Lösung

    Eine Nervenzelle besteht aus vier wichtigen Teilen. Den Dendriten, dem Axon, dem Soma und den Endknöpfchen.
    Die Dendriten sind Zellfortsätze, über welche sich die einzelnen Nervenfasern verbinden können. Sie dienen der Reizaufnahme. Dabei kommunizieren sie über den synaptischen Spalt hinweg mit den Endknöpfchen der vorigen Nervenzelle.
    Das Axon ist die lange Nervenfaser, über diese wird die elektrische Erregung rasend schnell über weitere Strecken ausgebreitet.
    Das Soma ist der Zellkörper. In ihm befindet sich auch der Zellkern der Nervenzelle.

  • Beschreibe die Funktion von Nervenzellen und ihren Aufbau.

    Tipps

    Dendriten empfangen Signale von vorgeschalteten Nervenzellen. Endknöpfchen leiten die Signale an die Empfängerzellen weiter.

    Lösung

    Ein wichtiger Grundbaustein des Nervensystem sind die Nervenzellen (Neuronen). Diese bestehen aus verschiedenen Abschnitten: der langen Nervenfaser (Axon), dem Zellkörper mit dem Zellkern (Soma), den baumartigen Fortsätzen (Dendriten) und den synaptischen Endknöpfchen. Die Dendriten mehrerer Nervenzellen stehen über Kontaktstellen (Synapsen) untereinander in Verbindung. Dies sind Spalten, über welche die elektrischen Impulse in chemische Signale umgewandelt werden. Einige dieser chemischen Botenstoffe sind Dopamin, Noradrenalin und Serotonin, auch als Neurotransmitter bezeichnet.
    Nervenzellen sind also für die Reizaufnahme und Erregungsleitung zuständig und zwar mittels elektrischer Signale.

  • Skizziere die Bedeutung von Neuronen und Synapsen.

    Tipps

    Zwei Neuronen berühren sich nie direkt.

    Lösung

    Neuronen sind Nervenzellen. Sie können im Gegensatz zu vielen anderen Zellen sehr lang werden. Neuronen wandeln Reize in elektrische Impulse um und leiten diese auch weiter. Dazu können sie Zellfortsätze bilden, um sich mit anderen Neuronen zu verbinden.
    Jedoch berühren sich zwei Neuronen nie direkt, sondern dazwischen bleibt ein Spalt, die sogenannte Synapse. Um diesen Spalt zu überqueren müssen bei einer chemischen Synapse die elektrischen Impulse erst in chemische Botenstoffe umgewandelt werden. Diese Botenstoffe nennt man Neurotransmitter. Ein Beispiel dafür ist Noradrenalin.

  • Beschreibe den Weg der Reizinformation von Toms Fingerspitzen bis hin zum Gehirn.

    Tipps

    Der Startpunkt sind Toms Finger.

    Der Endpunkt ist das Gehirn.

    Lösung

    Die Tastrezeptoren auf der Haut erkennen, dass Tom die Klaviertasten berührt. Dies aufgenommenen Reize werden in elektrische Impulse umgewandelt und auf Neuronen übertragen, welche die elektrischen Signale rasend schnell weiterleiten. Die Neuronen müssen dabei allerdings über die Synapsen miteinander kommunizieren. An chemischen Synapsen werden die elektrischen Signale in chemische Signale umgewandelt. Als chemische Botenstoffe dienen dabei Neurotransmitter, welche über den synaptischen Spalt von einem Neuron zum nächsten Neuron gelangen. Die empfangenden Neuronen wandeln die chemischen Signale wieder zurück in elektrische Signale. Auf diesem Weg gelangen die Informationen rasend schnell über das Rückenmark bis ins Gehirn.
    Neuronen können Zellfortsätze sogar neu wachsen lassen. Besonders beim Spielen von Instrumenten entstehen immer wieder viele neue Verbindungen zwischen unterschiedlichen Neuronen.

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