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Regenwurm – innerer und äußerer Bau

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Lerouret
Regenwurm – innerer und äußerer Bau
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Regenwurm – innerer und äußerer Bau

Inhalt

Regenwurm – Biologie

Regenwürmer sind wirbellose Tiere und gehören zum Stamm der Ringelwürmer. Wusstest du, dass ein Regenwurm bis zu dreißig Zentimeter lang werden kann? In den folgenden Abschnitten werden wir uns den äußeren und inneren Aufbau dieser Tiere genauer ansehen. Darüber hinaus wirst du erfahren, warum Regenwürmer so wertvoll für die Natur sind und wo die Tiere leben. Außerdem klären wir die Frage, ob aus einem Regenwurm zwei werden, wenn man sie in der Mitte zerteilt.

Regenwurm – äußerer und innerer Aufbau

In diesem Abschnitt werden wir uns mit dem äußeren und inneren Bau des Regenwurms einmal genauer befassen.

Regenwurm – äußerer Bau

Sicherlich hast du schon beobachtet, dass Regenwürmer in Ringe unterteilt sind, die auch Segmente genannt werden. Ein Regenwurm kann in bis zu einhundertfünfzig Segmente unterteilt sein. Wenn du dir den Körperbau des Regenwurms genauer ansiehst, wirst du feststellen, dass das Vorderende etwas dicker ist als das Hinterende. Das Hinterende ist flacher und läuft spitz zu, hier hat der Regenwurm zudem eine Afteröffnung. Am Vorderende befindet sich ein hervorstehendes Segment, das die Mundöffnung verdeckt. In jedem Segment hat der Regenwurm vier Borstenpaare, die er zur Fortbewegung braucht. Sie verhindern ein Zurückrutschen des Regenwurms. Im ersten Drittel seines Körpers ist eine Verdickung erkennbar, die als Gürtel bezeichnet wird. Diesen braucht er für die Fortpflanzung. Regenwürmer sind Zwitter, das heißt, sie haben weibliche und männliche Geschlechtsorgane und begatten sich wechselseitig. Die Eier werden in Kokons abgelegt, aus denen später die Jungtiere schlüpfen. Aber wie sieht der innere Aufbau des Regenwurms eigentlich genau aus?

Regenwurm – innerer Bau

Wenn du den Regenwurm im Längsschnitt betrachtest, siehst du, dass er auch im Inneren in Segmente unterteilt ist. Jedes Segment ist durch eine Querwand vom nächsten getrennt. In der Mitte verläuft der Darm, also das Verdauungsorgan des Regenwurms, das sich von der Mundöffnung bis zum After durch alle Segmente zieht.
Unterhalb und oberhalb des Darms verlaufen Blutgefäße: das Bauchgefäß und das Rückengefäß. Das Rückengefäß treibt das Blut dabei vom hintersten Segment zum vordersten. In den Segmenten sieben bis elf sind diese durch Ringgefäße miteinander verbunden und werden Lateralherzen genannt, was so viel bedeutet wie Seitenherzen. Sie sind muskulös und kontraktil, das bedeutet, sie können sich zusammenziehen und so einen Blutfluss erzeugen. In den hinteren Segmenten sind die Rücken‑ und Bauchgefäße über Seitengefäße verbunden, die sich zu feineren Gefäßen verzweigen und Kapillaren heißen. Sie versorgen die Organe des Regenwurms mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Regenwurm hat also ein geschlossenes Blutgefäßsystem.
Auf der Bauchseite hat der Regenwurm in jedem Segment zwei Nervenknoten, die durch Querverbindungen miteinander verbunden sind. Diese Nervenknoten sind wieder über Längsverbindungen mit den Nervenknoten im nächsten Segment verbunden. Es sieht also wie eine „Strickleiter“ aus. Daher spricht man auch vom Strickleiternervensystem. Im dritten Segment des Vorderteils befindet sich ein spezieller Nervenknoten, das Oberschlundganglion. Vereinfacht handelt es sich dabei also um das „Gehirn“ des Regenwurms.
Darüber hinaus gibt es in jedem Segment Ausscheidungsorgane. Diese bestehen aus paarigen Kanälen auf der Bauchseite, über die überschüssige Flüssigkeit und Stoffwechselendprodukte nach außen abgeleitet werden können. Betrachtest du den Regenwurm im Querschnitt, befindet sich unter der Haut die Ringmuskulatur. Direkt darunter liegt die Längsmuskulatur. Zusammen bilden die drei Komponenten den Hautmuskelschlauch. Dadurch kann sich der Regenwurm kriechend fortbewegen und im Boden vergraben. Die Haut ist gleichzeitig das Atmungsorgan des Regenwurms und ermöglicht die Aufnahme von Sauerstoff. Du kannst dir auch noch einmal den beschrifteten Körperbau in der Abbildung anschauen.

Regenwurm Körperbau beschriftet

Jetzt weißt du, wie ein Regenwurm aussieht und welche Organe sich in den Segmenten befinden. Aber wo leben die Regenwürmer und wovon ernähren sie sich eigentlich?

Regenwurm – Ernährung und Lebensraum

Regenwürmer leben im Boden von Wiesen, Feldern, Wäldern und Gärten und können sich bis zu sieben Meter tief in den Boden eingraben. Dabei fressen sie sich durch Bodenschichten, die zum Beispiel Bakterien und Pilze enthalten und als Nahrungsquelle dienen. Hauptsächlich ernähren sie sich jedoch von Tier- und Pflanzenresten. Unverdauliche Nahrungsreste werden durch den After ausgeschieden und reichern so den Boden mit Nährstoffen an. Durch ihre Gänge, die man auch als Wohnröhren bezeichnet, belüften sie den Boden und sorgen für eine Durchmischung der Bodenbestandteile. Außerdem kann dadurch das Regenwasser leichter eindringen und den Boden befeuchten. Darum sind Regenwürmer sogenannte Bodenverbesserer und gut für das Ökosystem.

Aber was hat es jetzt mit der Durchtrennung eines Regenwurms auf sich? Können aus einem Regenwurm einfach zwei werden?

Regenwurm – Regenerationsvermögen

Das weitverbreitete Gerücht, dass nach einer mittigen Durchtrennung eines Regenwurms zwei lebende Regenwürmer entstehen, ist nicht wahr. Dennoch haben sie eine sehr hohe Regenerationsfähigkeit. Das heißt, wenn ein Regenwurm hinter den ersten vierzig Segmenten durchtrennt wird, ist es möglich, dass sich das Hinterende neu bildet. Das kostet ihn allerdings viel Energie und das neue Hinterteil ist dünner als das vorherige. Dies gelingt jedoch nicht immer, sodass auch das Vorderende versterben kann.

Regenwurm – Zusammenfassung

In diesem Video hast du gelernt, wie der Regenwurm von außen und innen aufgebaut ist. Wir fassen die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen:

  • Regenwürmer gehören zum Stamm der Ringelwürmer und haben ein Vorderende und ein Hinterende.
  • Im ersten Drittel befindet sich der Gürtel, er dient der Fortpflanzung.
  • Regenwürmer sind in viele, ähnlich strukturierte Segmente unterteilt.
  • Im Inneren sind die Segmente durch Querwände voneinander getrennt.
  • Das Verdauungsorgan, das geschlossene Blutgefäßsystem und das Nervensystem ziehen sich durch alle Segmente.
  • Im vorderen Teil befindet sich das Oberschlundganglion und das Nervensystem wird Strickleiternervensystem genannt.
  • Die Ausscheidungsorgane befinden sich in den Segmenten auf der Bauchseite als paarige Kanäle.
  • Die Borsten und der Hautmuskelschlauch dienen der Fortbewegung.
  • Regenwürmer sind nützlich und werden als Bodenverbesserer bezeichnet.
  • Regenwürmer haben ein hohes Regenerationsvermögen.

Wenn du dein Wissen über den Regenwurm testen willst, beantworte einfach die Aufgaben zum Video. Mit diesem Wissen ist ein Referat zum Thema Regenwurm sicher kein Problem!

Transkript Regenwurm – innerer und äußerer Bau

Hallo, ich bin Sina. In diesem Video werdet ihr etwas über den Bau des Regenwurms erfahren, und zwar zuerst über den äußeren Bau und anschließend über den inneren Bau des Regenwurms. Außerdem werdet ihr am Ende des Videos die spannende Frage beantworten können, ob es stimmt, dass aus einem zerteilten Regenwurm zwei lebende Regenwürmer werden.

Zunächst zum äußeren Bau des Regenwurms. Regenwürmer werden bis zu 30 Zentimeter lang, das ist so lang wie ein großes Lineal. Regenwürmer sind wirbellose Tiere und gehören zum Stamm der Ringelwürmer. Der Name kommt daher, dass Regenwürmer in viele gleichartige Körperabschnitte gegliedert sind, es können bis zu 150 Stück sein. Sie werden Segmente genannt. Auf den ersten Blick sieht ein Regenwurm an beiden Enden gleich aus. Wenn Du Dir einen Regenwurm genau ansiehst, wirst Du aber feststellen, dass er ein Hinter- und ein Vorderende hat. Das Hinterende ist eher flach und läuft spitz zu, hier besitzt der Regenwurm eine Afteröffnung. Am Vorderende befindet sich ein Segment, dass etwas vorgezogen ist und die Mundöffnung überdeckt. In jedem Segment hat der Regenwurm 4 Paar Borsten, die er beim Kriechen benötigt um nicht zurückzurutschen. Weiterhin hat der Regenwurm eine helle Verdickung im ersten Drittel seines Körpers, das ist der Gürtel, den er für die Fortpflanzung benötigt.

Nun kommen wir zum inneren Bau des Regenwurms. Den möchte ich Dir an der Zeichnung eines Längsschnittes und eines Querschnittes des Regenwurms erklären. Im Längsschnitt kannst Du erkennen, dass der Regenwurm auch im Inneren in Segmente gegliedert ist. Querwände trennen die Abschnitte voneinander. Sie sind hier rosa dargestellt. In der Mitte verläuft der Darm, von der Mundöffnung bis zum After, er ist hier grün gefärbt. Oberhalb und unterhalb des Darms verläuft jeweils ein Blutgefäß. Das Rückengefäß und das Bauchgefäß. Durch Ringgefäße sind Rücken und Bauchgefäß miteinander verbunden. Die Blutgefäße sind in der Abbildung rot dargestellt. Auf der Bauchseite hat der Regenwurm in jedem Segment 2 Nervenknoten, die über Querverbindungen miteinander verbunden sind und über Längsverbindungen mit dem Nervenknoten im nächsten Segment. Diese Verbindungen ähneln einer Strickleiter, sodass das Nervensystem des Regenwurms Strickleiternervensystem genannt wird. Es ist hier dunkelblau dargestellt. Im ersten Segment befindet sich ein besonderer Nervenknoten, das Oberschlundganglion, das vereinfacht als Gehirn bezeichnet werden kann und hier hellblau ist. Außerdem hat der Regenwurm in jedem Segment ein Ausscheidungsorgan, darüber werden über Kanäle überschüssige Flüssigkeit und Stoffwechselendprodukte nach außen geleitet. Das Ausscheidungsorgan ist in der Abbildung gelb gefärbt. Unter seiner Haut besitzt der Regenwurm eine Ringmuskulatur, die sieht man hier in Lila im Querschnitt. Außerdem besitzt der Regenwurm eine Längsmuskulatur, die siehst Du hier im Längs- und im Querschnitt in Braun. Die Muskeln benötigt der Regenwurm zum Kriechen. Zusammen mit der Haut, die hier weiß ist, bilden sie den Hautmuskelschlauch.

Der Regenwurm besteht also aus vielen Körperabschnitten, die fast alle gleich aufgebaut sind. Er hat in jedem Segment den Darm, Blutgefäße, Nervenknoten, Muskeln und ein Ausscheidungsorgan. Er hat jedoch nur eine Mundöffnung zur Nahrungsaufnahme im ersten Segment und dort befindet sich auch sein Gehirn. Wird ein Regenwurm also durchtrennt, kann er nur das Hinterteil neu bilden, wenn mindestens 40 Segmente vorhanden sind. Allerdings kostet ihn das sehr viel Kraft. Das neue Hinterteil ist dünner als das alte und häufig gelingt es gar nicht, sodass auch das Vorderteil stirbt. Du solltest also niemals einen Regenwurm absichtlich durchtrennen.

Tschüss und danke fürs Zuhören.

23 Kommentare

23 Kommentare
  1. habe alles gefunden, prima
    Leon

    Von Baerbel Gaerditz, vor 9 Monaten
  2. Schönes Video aber leider stimmen die Farben für die Organsystem nicht mit dem klassischen Farbschema überein.
    Das Nervensystem wird in der Regel gelb dargestellt, Ausscheidungsorgane in violett. (Verdauungsorgane grün und Blutgefäße rot passt).

    Von M M., vor 11 Monaten
  3. Hallo Natascha B.,
    du hast die allgemeingültigen Umgangsformen auf sofatutor mehrmals verletzt. Solltest du dich weiterhin nicht an die Regeln halten, werde ich dich unserem Support melden.
    Unser Support-Team wird sich dann mit dem Inhaber deines Accounts in Verbindung setzen und gegebenenfalls den Zugang zeitweilig sperren lassen. 

    Von Tatjana Elbing, vor fast 2 Jahren
  4. Hallo Keelin,
    in den Segmenten sieben bis elf liegen in den Hauptblutgefäßen Seitenherzen, sogenannte Lateralherzen (2 pro Segment).
    Falls du noch weitere Fragen hast, helfen dir gerne unsere LehrerInnen des Hausaufgabenchats weiter. Der Chat ist von Montag bis Freitag zwischen 17-19 Uhr für dich da.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor mehr als 2 Jahren
  5. Hallo. ganz gut aber wo hat der regen wurm seine herzen ?

    Von Keelin, vor mehr als 2 Jahren
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Regenwurm – innerer und äußerer Bau Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Regenwurm – innerer und äußerer Bau kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe den äußeren Bau des Regenwurms.

    Tipps

    Die Mundöffnung sitzt an der Spitze des Vorderendes und die Afteröffnung sitzt an der Spitze des Hinterendes.

    Ein Regenwurm hat bis zu 150 Segmente. Jedes Segment besitzt vier Paar Borsten, die der Fortbewegung dienen.

    Der Gürtel des Regenwurms ist eine drüsenreiche Verdickung und wird zur Fortpflanzung benötigt.

    Lösung

    Das hintere Ende des Regenwurms ist flach und läuft spitz zu. An der Spitze des Hinterendes sitzt die Afteröffnung. An der Spitze des vorderen Endes sitzt die Mundöffnung, die von einem vorgezogenen Segment überdeckt wird.

    Insgesamt besteht der Regenwurm aus bis zu 150 Segmenten oder Körperringen. Jedes dieser Segmente besitzt vier Borstenpaare, mit denen der sich Regenwurm fortbewegen kann.

    Mit ein bis zwei Jahren werden Regenwürmer geschlechtsreif und können sich fortpflanzen. Dann entsteht auch der Gürtel, eine drüsenreiche Verdickung im vorderen Drittel des Regenwurms. Er kommt bei der Begattung zum Einsatz.

  • Zeige die unterschiedlichen Aufgaben der inneren Organe des Regenwurms auf.

    Tipps

    Die Blutgefäße bestehen aus dem Rückengefäß und Bauchgefäß, die durch Ringgefäße miteinander verbunden sind.

    Regenwürmer besitzen kein festes Skelett. Ihre Stabilität erhalten sie durch den Hautmuskelschlauch. Er besteht aus zwei Muskelschichten, die mit der Oberhaut verwachsen sind.

    Doch wie hilft dieser Hautmuskelschlauch dem Regenwurm bei der Fortbewegung? Durch das Zusammenziehen der inneren Längsmuskelschicht kann sich der Wurm verkürzen, der Körper wird dadurch dicker. Wenn sich die äußere Ringmuskelschicht zusammenzieht, wird er wieder lang und dünn. Diese Bewegungen erfolgen abwechselnd und ermöglichen dem Regenwurm die Fortbewegung.

    Lösung

    1) Oberschlundganglion: Es befindet sich im ersten Segment und kann als Gehirn bezeichnet werden.

    2) Blutgefäße: Sie versorgen alle Organe des Wurmes mit Nährstoffen und Sauerstoff.

    3) Darm: Hier werden die aufgenommenen Nahrungsteilchen verdaut und als Nährstoffe ins Blut abgegeben.

    4) Ausscheidungsorgan: Dieses Organ sitzt in jedem Segment und leitet Flüssigkeiten und Stoffwechselendprodukte nach außen.

    5) Strickleiternervensystem: In jedem Segment sitzen zwei Nervenknoten. Der Wurm kann damit auf Reize wie Bodenerschütterungen oder Licht reagieren.

    6) Hautmuskelschlauch: Er sorgt dafür, dass sich der Regenwurm durch wellenförmige Bewegungen fortbewegen kann.

  • Prüfe die Aussagen zum Bau des Regenwurms auf Richtigkeit.

    Tipps

    Regenwürmer gehören zu den wirbellosen Tieren und besitzen kein Skelett. Sie benötigen ihre Muskulatur, um sich fortzubewegen.

    Lösung

    Regenwürmer können über 30 Zentimeter lang sein und besitzen in jedem Segment ein Ausscheidungsorgan, über das Flüssigkeiten und Stoffwechselprodukte nach außen transportiert werden können.
    Sie gehören zu den Wirbellosen und besitzen deshalb keine Knochen. Stattdessen benötigen sie eine gute Muskulatur, um sich fortbewegen zu können und um Stabilität zu erlangen.
    Der Regenwurm besitzt nur ein Oberschlundganglion, welches als Gehirn des Regenwurms bezeichnet werden kann und im ersten Segment sitzt.
    Der Darm des Regenwurms reicht von der Mundöffnung bis zum After.

  • Entscheide, bei welchen Tieren ein Strickleiternervensystem vorkommt.

    Tipps

    Ein Strickleiternervensystem kann auftreten, wenn der Körper des Tieres in mehrere Segmente aufgeteilt werden kann.

    Das Nervensystem der Schlangen besteht wie bei anderen Wirbeltieren auch aus einem Gehirn und dem Rückenmark.

    Lösung

    Ein Strickleiternervensystem kommt bei Ringelwürmern, Krebstieren, Spinnentieren, Hundert- und Tausendfüßern sowie Insekten vor.

    Wie alle anderen Wirbeltiere besitzen Schlangen kein Strickleiternervensystem, sondern ein zentrales Nervensystem, das aus einem Gehirn und dem Rückenmark besteht. / Auch Fische besitzen kein Strickleiternervensystem, sondern ein Gehirn und Rückenmark.

  • Stelle die Folgen einer Regenwurm-Teilung dar.

    Tipps

    Die hintere Hälfte kann keine Organe neu bilden, die durch eine Teilung verloren gegangen sind.

    Lösung

    Diese Aussagen sind richtig.

    Der vordere Teil hat die Chance zu überleben, da hier eine Mundöffnung vorhanden ist, durch die der Regenwurm Nahrung aufnehmen kann.

    Es kostet den Regenwurm sehr viel Kraft, wenn er ein neues Hinterteil bilden muss.

    Wenn es dem Regenwurm nicht gelingt, ein neues Hinterteil zu bilden, dann sterben beide Hälften ab.

    Diese Aussagen sind nicht richtig.

    Der hintere Teil kann überleben, wenn der Regenwurm es schafft, ein neues Gehirn zu bilden. (Richtig ist: Der hintere Teil kann keine fehlenden Organe neu bilden. Außerdem gibt es keine Mundöffnung, sodass der Regenwurm keine Nahrung aufnehmen kann.)

    Wenn der Regenwurm es schafft, ein neues Hinterteil zu bilden, ist dieses dicker und kräftiger als das alte Hinterteil. (Richtig ist: Das neue Hinterteil ist dünner und schwächer als das ursprüngliche Hinterteil.)

  • Fasse die biologische Bedeutung des Regenwurms für seinen Lebensraum zusammen.

    Tipps

    Vielleicht hast du auch schon einmal kleine dunkle Häufchen auf einer Wiese gesehen und dich gefragt, von welchem Tier sie stammen? Diese Häufchen sind der ausgeschiedene Kot von Regenwürmern und man nennt sie Wurmhumus.

    Genau wie der Wurmhumus ist auch der Wurmkompost ein guter natürlicher Pflanzendünger. Der Wurmkompost besteht zusätzlich zum Wurmkot auch noch aus Material, das noch nicht verrottet ist.

    Lösung

    Der Regenwurm als Bodenverbesserer:

    Kannst du dir vorstellen, welch ein anstrengendes Leben Regenwürmer haben? Sie leisten im Boden Schwerstarbeit, indem sie sich mehrere Meter tief in die Erde graben. Dabei belüften und verbessern sie den Boden. Dadurch können Pflanzenwurzeln tiefer in die Erde wachsen und die Pflanzen erhalten mehr Wasser und Nährstoffe.

    Der Regenwurm als Kompostierer:

    Die nachtaktiven Regenwürmer können sich an Blättern und anderen Pflanzenteilen festsaugen, um sie in ihre Röhren zu ziehen. Dort lassen sie die Pflanzen verrotten, um sie später zu fressen. Der ausgeschiedene Kot der Würmer enthält viele Stoffe, die für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen wichtig sind.

    Regenwürmer sind außerdem nützliche Helfer, wenn es um die Kompostierung von Küchenabfällen und Grünzeug geht. Der Wurmkompost ensteht, indem die Würmer diese Reste fressen und unverdauliche Teilchen wieder ausscheiden. Diese Ausscheidungen enthalten ebenfalls viele wichtige Nährstoffe, die für ein gesundes Pflanzenwachstum notwendig sind.

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