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Muskulatur – Muskeln beim Menschen

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Muskulatur – Muskeln beim Menschen
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Muskulatur – Muskeln beim Menschen

Wo hattest du schon überall Muskelkater? Daran siehst du, an welchen Stellen im Körper es überall Muskeln gibt. Denn der Mensch hat einige hundert von ihnen. In diesem Video erfährst du, wie Muskeln aufgebaut sind und wie sie Bewegungen ermöglichen. Du wirst außerdem lernen, warum man Muskelkater bekommt, wenn man bestimmte Muskeln beim Sport überanstrengt. Und manche Muskeln nimmt man gar nicht bewusst wahr, wie du in diesem Video sehen wirst.

Transkript Muskulatur – Muskeln beim Menschen

Wann hattest du das letzte Mal Muskelkater? Und kannst du dich noch erinnern, wo du den Muskelkater hattest? Dir ist bestimmt schon mal aufgefallen, dass man an vielen verschiedenen Stellen Muskelkater haben kann, oder?

Das hängt damit zusammen, welche Muskeln man z.B. beim Sport besonders viel gebraucht hat. Daran siehst du aber auch, dass in deinem gesamten Körper Muskeln sind. Wofür die eigentlich gut sind, werde ich dir in diesem Video zeigen.

Muskeln, Sehnen und Knochen

Zunächst wollen wir uns anschauen, wie Skelettmuskeln überhaupt aufgebaut sind und wo man sie finden kann. Skelettmuskeln bestehen aus vielen kleinen Muskelfasern, die du dir wie Gummibänder vorstellen kannst. An den Enden eines Muskels gehen die Muskelfasern in zähe Sehnen über und sind über diese mit den benachbarten Knochen verwachsen.

Wenn sich ein Muskel zusammenzieht, verkürzt er sich und zieht auf diese Weise den benachbarten Knochen mit. Deine Muskeln liefern also die Kraft, die für die Bewegung deiner Knochen benötigt wird. Auf diese Weise kannst du greifen, laufen oder springen.

Anspannung von Muskeln fühlen

Du kannst die Anspannung eines Muskels auch fühlen. Wenn du deinen rechten Arm beugst, kannst du auf der Vorderseite deines Oberarmes die Anspannung des Beugermuskels fühlen. Diesen Muskel nennt man auch Bizeps-Muskel. Spürst du, wie sich der Muskel verdickt und hart anfühlt, wenn du den Arm beugst? Aber wieso kannst deinen Arm überhaupt beugen und dann wieder ausstrecken?

Das liegt daran dass fast jeder Muskel in deinem Körper einen Gegenspieler hat, also einen Muskel, der eine genau entgegengerichtete Bewegung ausführen kann. Man spricht vom Gegenspielerprinzip. So ist der Gegenspieler zum Bizeps, also dem Armbeuger, der Trizeps, welcher demnach Armstrecker genannt wird. Ist der Armbeuger angespannt, ist der Armstrecker erschlafft. Umgekehrt ist das genauso.

Muskelkater

Wenn du dich beim Sport zu doll anstrengst oder nicht richtig aufwärmst, kann das zu kleinsten Verletzungen in den Muskelfasern deiner Muskeln führen. Du spürst einige Stunden später einen leichten Schmerz in deinen Muskeln. Dieser Schmerz kann manchmal auch ziemlich unangenehm sein, wie du sicher weißt. Diesen Schmerz kennst du als Muskelkater. Das Wort hat übrigens nichts mit männlichen Katzen zu tun, auch wenn es genauso geschrieben wird.

Anzahl der Muskeln im menschlichen Körper

Muskeln findest du im gesamten Körper. Aber hast du eine Idee, wie viele es insgesamt sind? Ein Mensch hat mehr als 650 Muskeln. Oftmals wird davon geredet, dass Männer mehr Muskeln als Frauen haben. Das stimmt aber nicht, denn die Anzahl der Muskeln ist bei Frauen und Männern gleich. Bei Männern sind die Muskeln aber in der Regel stärker ausgebildet.

Besondere Muskeln im menschlichen Körper

Viele Muskeln nimmt man gar nicht bewusst war. Denke zum Beispiel an die vielen Gesichtsmuskeln, die es dir ermöglichen, ganz verschiedene Gesichtsausdrücke wie Lachen oder Schmollen zu haben. Auch wenn du deine Augen bewegst, sind dafür Muskeln verantwortlich. Du siehst, es müssen also nicht immer Knochen durch Muskelkraft bewegt werden.

Ein weiterer sehr wichtiger Muskel ist der Herzmuskel, welcher durch regelmäßiges Anspannen und Erschlaffen das Blut durch den gesamten Körper pumpt. Dabei verläuft die Anspannung des Herzmuskels vom oberen Teil des Herzens bis zur unteren Herzspitze zeitlich leicht versetzt. Du kannst dir diese Bewegung so vorstellen, als würde man einen Schwamm ausdrücken.

Zusammenfassung

Du hast in diesem Video gesehen, dass dein Körper eine Vielzahl von Muskeln besitzt. Die Skelettmuskeln setzten sich aus vielen Muskelfasern zusammen und sind über Sehnen an die Knochen angewachsen. Durch Anspannen und Erschlaffen ist die Bewegung der Knochen und damit des Körpers möglich.

Überanstrengst du bestimmte Muskeln beim Sport, kann dies zu kleinsten Verletzungen in den Muskeln führen und du bekommst Muskelkater. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

41 Kommentare

41 Kommentare
  1. tolles Video es stört mich aber die raue und beinahe flüsternde Stimme

    Von A Akminasi77, vor 6 Tagen
  2. Video okay, Aufgabe 4 dazu ( Entstehung von Muskelkater)
    sollte umformuliert werden

    Von A Schmitz, vor 2 Monaten
  3. etwas anders aber gut erklährt

    Von Christine Lausegger, vor 4 Monaten
  4. über all hatte ich mal und der video war ser behilfs reich

    Von Mirza Zekira, vor 4 Monaten
  5. Gut erklärt :D

    Von Zeynep B., vor 5 Monaten
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Muskulatur – Muskeln beim Menschen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Muskulatur – Muskeln beim Menschen kannst du es wiederholen und üben.
  • Stelle die Bedeutung der Muskeln im menschlichen Körper dar.

    Tipps

    Um Knochen bewegen zu können, werden Muskeln benötigt. Diese Muskeln bilden die Skelettmuskulatur.

    Die Sehne ist ein Teil des Muskels.

    Lösung

    Neben den Knochen und Gelenken sind an jeder Bewegung des Körpers Muskeln beteiligt.

    Diese Muskeln bilden die Skelettmuskulatur. Sie bestehen aus vielen kleinen Muskelfasern. An ihrem Ende gehen die Muskeln in Sehnen über. Diese sind am Knochen angewachsen. Durch ein Zusammenziehen der Muskeln wird der verbundene Knochen bewegt. Die Muskeln werden dabei kürzer und dicker.

    Die Muskeln liefern die Kraft für die Bewegung der Knochen.

  • Beschreibe die Muskulatur des Menschen.

    Tipps

    Über Sehnen sind die Muskeln mit dem Knochen verbunden.

    Lösung

    Der Mensch hat mehr als 650 Muskeln. Alle Muskeln zusammen nennt man Muskulatur. Alle Muskeln, mit denen das Skelett bewegt wird, nennt man Skelettmuskulatur.

    Muskeln bestehen aus vielen dünnen elastischen Muskelfasern, die man sich als Gummibänder vorstellen kann. Die Muskeln sind über reißfeste, zähe Sehnen mit den Knochen verwachsen.

    Männer und Frauen haben gleich viele Muskeln, nur sind sie bei den Männern meist stärker ausgeprägt.

  • Bestimme die Bestandteile der Skelettmuskulatur.

    Tipps

    Der Muskel besteht aus vielen Muskelfaserbündeln und diese bestehen aus vielen Muskelfasern.

    Lösung

    Muskeln bestehen aus Muskelhaut, Muskelfaserbündeln und Muskelfasern.

    Viele kleine Muskelfasern bilden ein Muskelfaserbündel. Mehrere Muskelfaserbündel liegen zusammen unter der Muskelhaut. Die Muskelhaut geht am Ende in Sehnen über, die am Knochen angewachsen sind.

    Zwei der bekanntesten Muskeln sind der Armbeuger, Bizeps, und der Armstrecker, Trizeps. Sie sind die Muskeln des Oberarms, die für das Heben und Senken des Arms zuständig sind.

  • Erläutere, was Muskelkater ist und wie er entsteht.

    Tipps

    Der Muskel wird beim Abbremsen einer Bewegung am stärksten beansprucht.

    Es ist richtig, dass sich bei Sauerstoffmangel Milchsäure im Muskel sammelt. Aber ist die auch für den Muskelkater verantwortlich?

    Falls du selbst trainierst, soltest du den Muskelkater als Zeichen ansehen, dass du zumindest an deiner Belastungsgrenze gekratzt hast.

    Beim Training ist die Regeneration unglaublich wichtig.

    Lösung

    Muskelkater entsteht durch zu hohe Belastung der Muskulatur. Schmerzen treten meist erst nach 12 bis 24 Stunden auf. Durch ungewohnte körperliche Anstrengung kommt es zu einer Überbelastung und dadurch kleinen Rissen im Muskelgewebe. Bis vor einiger Zeit dachten Wissenschaftler, dass Milchsäure, die sich durch zu wenig Sauerstoff bei der Energiegewinnung bildet, die Ursache für die Schmerzen wäre. Das ist aber inzwischen widerlegt. Beim Abstieg von einem Berg kommt es viel schneller zu Muskelkater. Der Muskel ist durch das Abbremsen der Bewegung stärker beansprucht. Vorsichtiges Aufwärmen der Muskulatur verringert das Risiko, Muskelkater zu bekommen. Wenn die Muskeln schmerzen, sollte nicht weiter trainiert werden. Es kann sonst zu weiteren Schäden kommen, z. B. zu einem Muskelfaserriss. Sanfte Bewegungen können dagegen nicht schaden.

  • Beschreibe das Zusammenspiel der Muskeln beim Bowling.

    Tipps

    Bizeps und Trizeps sind Muskeln des Oberarms.

    Bizeps und Trizeps sind Gegenspieler. Wenn sich der eine Muskel verkürzt, entspannt sich der andere Muskel.

    Lösung

    Beim Bowling arbeitet die Armmuskulatur. Man nimmt die Bowlingkugel in die Hand. Beim Ausholen zum Wurf wird der Arm gebeugt, der obere Muskel des Oberarms, Bizeps oder Beuger genannt, wird angespannt. Er verkürzt sich. Beim Wurf wird der Arm gestreckt. Der untere Muskel des Oberarms, Trizeps oder Strecker genannt, wird verkürzt. Der Bizeps wird dabei entspannt. Der obere und der untere Muskel des Oberarms arbeiten bei dieser Bewegung zusammen, aber in gegensätzliche Richtung. Der Bizeps und der Trizeps sind Gegenspieler.

  • Bestimme die Unterschiede im Aufbau der Muskulatur.

    Tipps

    Die Muskulatur wird nach der Struktur benannt, die im Lichtmikroskop zu sehen ist.

    Die Muskulatur von Magen und Darm sollte nicht ermüden.

    Die Herzmuskulatur hat eine ähnliche Struktur wie die Skelettmuskulatur. Sie arbeitet aber anders.

    Lösung

    Nach der Struktur der Muskulatur, wie sie unter dem Lichtmikroskop erscheint, unterscheidet man zwischen glatter und quergestreifter Muskulatur.

    Die Hohlorgane, wie Magen, Darm und Blutgefäße haben eine glatte Muskulatur. Diese Muskulatur arbeitet unabhängig von unserem Willen und ist ausdauernd.

    Die Skelettmuskulatur besteht aus quergestreifter Muskulatur. Diese Muskulatur kann von unserem Willen beeinflusst werden. Sie ist schnell, aber ermüdet auch leicht. Auch die Herzmuskulatur zählt zur quergestreiften Muskulatur. Sie ist aber unabhängig von unserem Willen.

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