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Immunsystem

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Team Entdeckungsreise
Immunsystem
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Immunsystem

Unser Immunsystem ist die Verteidigung gegen Krankheitserreger und andere schädliche Eindringlinge wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Es nutzt verschiedene Mechanismen, um Krankheitserreger fern zu halten und zu bekämpfen. Unspezifische Abwehrmechanismen wie zum Beispiel Schleim und Haare in der in der Nase, oder die Magensäure, halten alle Eindringlinge fern, können aber nicht unterscheiden und nicht gezielt auf einen Angriff antworten. Die spezifische Immunantwort unterscheidet zwischen Krankheitserreger und reagiert zielgerichtet. Außerdem ist sie lernfähig und kann bereits bekannte Krankheitserreger effektiver bekämpfen.

7 Kommentare

7 Kommentare
  1. Leider befinden sich in diesem Video fachliche Fehler, z.B. die Formulierung, dass die "Zellwand" die Errger abwehrt. Unsere Zellen besitzen jedoch keine Zellwand!

    Von Annehenke, vor 2 Monaten
  2. Hallo Johan Ahmad22,
    es tut uns leid, dass dir dieses Video nicht gefallen hat. Schau doch mal auf diese Übersichtsseite: https://www.sofatutor.com/biologie/biologie-des-menschen/das-immunsystem-des-menschen/molekulare-grundlagen-von-immunreaktionen
    Hier findest du viele nützliche Infos und weitere Videos rund um das Thema Immunsystem.
    Ich hoffe, das hilft dir weiter.
    Beste Grüße aus der Redaktion
    Johannes

    Von Johannes J., vor etwa einem Jahr
  3. Hallo Birgitreussner,
    da hast du recht! Zwar wird in der Zusammenfassung am Ende des Videos die „Antigen-präsentierende Zelle“(APZ) gemeint und gezeigt, doch jene nur kurz "Antigen“ genannt. Fachlich wird weitergehend erwähnt, dass jene gebildet werden und im Körper verbleiben. Das stimmt in so fern, dass sich die APZ nach der Aktivierung durch eine T-Helferzelle im Lymphknoten vermehrt (also weitere APZ bildet) und sich zu Plasmazellen umwandeln, welche wiederum Antikörper bilden. Zudem bilden sich aus wenigen APZ bzw. B-Lymphozyten auch B-Gedächtniszellen, die auch nach der erfolgreichen Bekämpfung des Erregers im Körper verbleiben. Diese ermöglichen eine schnellere Immunantwort, da sie direkt bei erneutem Erregerkontakt die sie dierekt zu antikörperbildenen Plasmazellen werden können. Der Fehler wurde vermerkt und wird baldmöglichst korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis!
    Liebe Grüße aus der Redaktion
    Johannes

    Von Johannes J., vor etwa einem Jahr
  4. sry aber dieses Video ist absolut keine Ahnung wie ich das sagen soll dumm dargestellt es hat mir überhaupt nicht gefallen ich finde ihr solltet weiterhin die anderen Videos drinnen lassen

    Von Johan Ahmad22, vor mehr als einem Jahr
  5. Am Ende des Videos werden Antigene mit Antikörpern vertauscht!!! Aufpassen, der Körper bildet Antikörper gegen die eindringenden Antigene! Nicht umgekehrt!

    Von Birgitreussner, vor mehr als einem Jahr
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Immunsystem Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Immunsystem kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Eigenschaften des angeborenen und erworbenen Immunsystems.

    Tipps

    Zwei der sechs Informationen über das Immunsystem sind falsch.

    Nach der Geburt und im Verlauf des gesamten Lebens wird der menschliche Körper immer wieder mit neuen Krankheitserregern und körperfremden Stoffen konfrontiert. Mit der Zeit verändert sich daher das Immunsystem. Es lernt dazu.

    Lösung

    Die Immunabwehr des menschlichen Körpers unterteilt sich in das angeborene Immunsystem und das erworbene Immunsystem.

    Das angeborene oder unspezifische Immunsystem reagiert stets zuerst auf körperfremde Eindringlinge. Es unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Erregern, sondern bekämpft alle auf gleiche Weise.

    Das erworbene oder spezifische Immunsystem wird aktiviert, wenn die Abwehrmechanismen des angeborenen Immunsystems nicht mehr ausreichen. Die Zellen des erworbenen Immunsystems sind unter anderem in der Lage, die Antigene von Erregern zu erkennen und die Produktion von Antikörpern auszulösen. Dadurch ist dieses System lernfähig und kann einen bekannten Erreger bei der nächsten Infektion effektiver bekämpfen. Man spricht vom immunologischen Gedächtnis.

  • Beschreibe die erste Barriere der Immunabwehr.

    Tipps

    Die mechanische erste Barriere unseres Immunsystems zielt sowohl darauf ab, Fremdstoffe und Krankheitserreger fernzuhalten, als auch bereits eingedrungene Stoffe und Erreger durch Tränenflüssigkeit oder eine laufende Nase wieder hinaus zu befördern.

    Lösung

    Die mechanische Barriere unserer körpereigenen Abwehr besteht aus folgenden Bestandteilen:

    Haut – Der Säureschutzmantel der Haut stellt die physikalische Barriere zur Außenwelt dar.

    Flimmerhärchen – Die Flimmerhärchen der Atemwege transportieren körperfremder Stoffe ab.

    Augen – Durch Tränenbildung werden Fremdstoffe aus dem Auge gespült.

    Magen – Die ätzende Magensäure tötet Mikroorganismen ab.

    Weitere Bestandteile der mechanischen Barriere sind der Darm (Abtransport durch Entleerung), der Harntrakt (Abtransport durch Harnausspülung) und die Mundhöhle.

    Die verschiedenen Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel, oder Tränen enthalten das Enzym Lysozym, welches Bakterien abtötet. Darm und Magen enthalten weitere antimikrobielle Enzyme.

  • Klassifiziere die Bestandteile der zellulären und humoralen Immunantwort anhand ihrer Spezifität.

    Tipps

    Das angeborene Immunsystem wirkt unspezifisch. Im Gegensatz dazu wird das erworbene Immunsystem auch spezifisches Immunsystem genannt.

    Antikörper sind Proteine, die von B-Zellen gebildet und ausgeschüttet werden.

    Es gibt natürliche und spezifische Killerzellen. Sie haben eine ähnliche Funktion, jedoch wirken die natürlichen Killerzellen allgemein gegen eine Vielzahl an Erregern. Die spezifischen Killerzellen wirken effizient nur gegen einen bestimmten Erreger.

    Der Begriff humoral kommt vom latainischen Wort humor für Flüssigkeit oder Saft. Daher bezieht sich die humorale Immunantwort auf sämtliche in Körperflüssigkeiten (vor allem Blutplasma) gelösten Bestandteile des Immunsystems. Diese Stoffe wirken extrazellulär, also außerhalb von Zellen.

    Lösung

    Diese Tabelle zeigt eine mögliche Zuordnung der Zelltypen und im Blut gelösten Bestandteile des Immunsystems.

  • Beschreibe die Funktionen der verschiedenen Zellen des Immunsystems.

    Tipps

    Antigenpräsentierende Zellen (APZ) sind kein eigener Zelltyp. Sie entwickeln sich aus bereits vorhandenen Immunzellen wie denen, die Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien in sich aufnehmen.

    Es gibt verschiedene Arten von T-Zellen: Die T-Helferzellen sind die Manager der spezifischen Immunantwort. Die T-Killer-Zellen erkennen kranke Körperzellen und machen sie unschädlich.

    Sowohl die natürlichen Killerzellen als auch die T-Killer-Zellen zerstören erkrankte Körperzellen. Der Unterschied liegt in der Erkennung der kranken Zellen: T-Zellen können nur das Antigen eines spezifischen Erregers erkennen. Natürliche Killerzellen erkennen allgemein körperfremde Proteine.

    Lösung

    Antigenpräsentierende Zellen (APZ) sind Makrophagen, welche nach dem Verzehr eines Erregers dessen Antigen auf ihrer Zelloberfläche tragen und den T-Helferzellen präsentieren.

    B-Zellen sind die Hauptakteure der humoralen Immunantwort. Sind sie aktiviert, verwandeln sie sich in Antikörper produzierende Fabriken.

    T-Zellen erkennen die veränderte MHC-Struktur von kranken Zellen und lösen den programmierten Zelltod aus (erworbene Immunabwehr).

    T-Helferzellen erkennen das Antigen auf der Oberfläche von APZ und lösen dadurch eine Verstärkung der Immunantwort aus.

    Natürliche Killerzellen bekämpfen kranke Körperzellen durch die Auslösung des programmierten Zelltods (angeborene Immunabwehr).

    Anmerkung: Sowohl T-Zellen als auch natürliche Killerzellen kontrollieren die MHC-Struktur auf der Oberfläche von Körperzellen. Sie binden an die Zelle, wenn sie eine Veränderung an dieser Struktur wahrnehmen und lösen damit den programmierten Zelltod aus (siehe Abbildung). T-Zellen binden, wenn sie Fragmente von Antigenen registrieren. Natürliche Killerzellen reagieren auf körperfremde Proteine, welche das MHC-Schloss verändern. Damit können sie auch Tumorzellen erkennen und unschädlich machen.

  • Stelle die Abwehrmechanismen des angeborenen und erworbenen Immunsystems dar.

    Tipps

    Vier Bestandteile gehören zu je einer Immunsystemart.

    Viele Bestandteile des angeborenen Immunsystems wirken als mechanische erste Barriere gegen Eindringlinge und Schadstoffe. Die Hauptaufgabe dieser Barriere ist es, Erreger fernzuhalten oder diese schnellstmöglich wieder loszuwerden.

    Die angeborene Immunabwehr reagiert immer vor der erworbenen Immunabwehr mit einem Rundumschlag gegen sämtliche Eindringlinge, unabhängig von deren Besonderheiten. Die erworbene Abwehr dagegen passt die Immunantwort spezifisch an den jeweiligen Erreger an.

    Lösung

    Die angeborene Immunabwehr reagiert immer zuerst auf das Eindringen von Krankheitserregern oder fremden Stoffen. Sie arbeitet unspezifisch, das bedeutet, die Reaktion ist nicht auf den jeweiligen Erreger oder Stoff angepasst. Ein solcher Abwehrmechanismus ist beispielsweise die Schleimbildung in der Nase. Flimmerhärchen in den Atemwegen sowie auch die ätzende Magensäure sind Bestandteile des unspezifischen Immunsystems.
    Sind doch Erreger in den Körper eingedrungen, bekommen sie es mit der zellulären Immunantwort zu tun. Fresszellen machen sich über Viren und Baktieren her, natürliche Killerzellen kümmern sich um infizierte Körperzellen.

    Gelingt es dem angeborenen Immunsystem nicht, den Erreger zu bekämpfen, dann schaltet sich das erworbene Immunsystem ein. Dieses reagiert zielgerichtet auf den jeweiligen Eindringling. T-Zellen und B-Zellen haben verschiedene Funktionen wie das Erkennen von Antigenen, die Produktion von Antikörpern und die Bekämpfung von erkrankten Körperzellen.

  • Erkläre, warum Schlafmangel das Immunsystem beeinträchtigt.

    Tipps

    Ein Begriff bleibt übrig, da er nicht in die Lücken passt.

    Die T-Zellen kontrollieren als eine Art Immunpolizei Ausweise, wobei die MHC-Moleküle als ordentliche und die Antigene als gefälschte Ausweise in diesem Gleichnis angesehen werden können. Wann würde die Polizei einschreiten?

    Adrenalin wird auch Stresshormon genannt. Viel Adrenalin im Blut bedeutet, dass sich der Körper im Alarmzustand befindet.

    Lösung

    Die T-Zellen patrouillieren in den Blutgefäßen auf der Suche nach erkrankten Zellen. Dabei kontrollieren sie die MHC-Moleküle auf der Zelloberfläche, welche im Normalzustand aussagen: „Ich bin eine gesunde Körperzelle.“ Krankheitserreger wie Viren besitzen charakteristische Muster, sogenannte Antigene. Wird eine Körperzelle von einem Erreger befallen, verbinden sich Fragmente des Antigens mit der MHC-Struktur zu einem Antigen-MHC-Komplex. Hieran bindet der T-Zellen-Rezeptor und erkennt: „Das ist eine kranke Körperzelle“. Anschließend wird der programmierte Zelltod ausgelöst.

    Die Oberfläche von Zellen ist mit einer Vielzahl an Rezeptoren versehen, so auch bei den T-Zellen. An einige dieser Rezeptoren können Stoffe wie Adrenalin binden, dem sogenannte Stresshormon. Es wird vom Körper ausgeschüttet, wenn er sich in Alarmbereitschaft befindet. Sind wir ausgeschlafen, ist der Adrenalinspiegel im Blut niedrig. Bei Schlafmangel wird vermehrt Adrenalin produziert, welches an bestimmte Rezeptoren der T-Zellen bindet. Dadurch wird die Haftung an einer infizierten Körperzelle verändert. Die Bindung von Adrenalin schwächt die Haftung. Damit kann der Antigen-MHC-Komplex der erkrankten Körperzelle nicht mehr zuverlässig erkannt werden und Infektionen können sich schneller ausbreiten.

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