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Die Gliederfüßer 05:06 min

Textversion des Videos

Transkript Die Gliederfüßer

Auf dieser Blüte erkennen wir sowohl einen zu den Insekten zählenden Käfer als auch eine zu den Spinnentieren zählende Spinne. Wir wollen uns beide Gliederfüßer einmal genauer ansehen, um die unterschiedlichen Merkmale zu erkennen. Der Käfer besteht wie alle Insekten aus Kopf, Brust und Hinterleib. Die Spinne dagegen unterteilt sich in einen kleinen Vorder- und großen Hinterkörper. Insekten haben bekanntlich sechs Beine. Spinnen dagegen sind mit acht Beinen ausgestattet. Insekten tragen unterschiedlich lange Antennen, auch Fühler genannt. Bei Spinnen fehlen sie. Dies sind Fühler, sondern ein zu Tastorganen umgewandeltes Beinpaar, Pedipalpen genannt. Bei Insekten erkennen wir zwei Facettenaugen am Kopf. Die Zahl der Spinnenaugen ist unterschiedlich. Die meisten Spinnen besitzen acht Augen. Häufig sehen wir nur die beiden Hauptaugen. Die Zahl der kleineren Neben- oder Punktaugen schwankt zwischen zwei bis fünf pro Kopfseite. In dieser Einstellung sehen wir sehr schön die Kieferklauen, auch Cheliceren genannt. Mit diesem Mundwerkzeug können die Spinnen ihre Beute ergreifen. Mit den Giftdrüsen, die in den Cheliceren verlaufen, betäuben oder töten sie die Beute. Spinnen haben keine Zähne. Mit Krallen am Klauenkiefer verankern sie sich fest im Fleisch und das Opfer wird so voll Gift gepumpt. Zudem spuckt die Spinne Verdauungssaft in die Beute. Dieser löst das Gewebe auf, sodass die Spinne das gelöste Gewerbe aufsaugen kann. Das Gift der Spinnen ist für Insekten meist eine tödliche Waffe. Für den Menschen jedoch ist es fast immer ungefährlich. Spinnen haben keine Ohren. Sie hören mit speziellen Borsten- und Tasthaaren, die überall auf dem Körper verteilt sind. Auch die Spinnenbeine sind mit Haaren bedeckt. Diese Haare sind Tastsinnesorgane. Mit ihnen nimmt die Spinne Erschütterungen oder Schwingungen wahr. Diese Tasthaare sind so empfindlich, dass schon durch die Berührung eines einzelnen Haares eine Reaktion der Spinne ausgelöst würde. Die Atmung der im Wasser lebenden Gliederfüßer, wie zum Beispiel bei diesem Krebs, erfolgt über Kiemen. An Land lebende Gliederfüßer haben ein Tracheensystem entwickelt. Durch die Stigmen gelangt die Luft in ein System aus Röhren und Schläuchen, das den Körper mit Sauerstoff versorgt. Gliederfüßer besitzen ein hoch entwickeltes Nervensystem. Da zwei getrennte Nervenstränge in jedem Körpersegment durch einen Nervenknoten, Ganglien genannt, verbunden sind, wird es Strickleiternervensystem genannt. Gliederfüßer haben ein offenes Blutgefäßsystem. Ein schlauchartiges Herz pumpt das Blut meist von hinten nach vorne. Spinnentiere, Arachnida, gehören zum Stamm der Gliederfüßer, Arthropoda. Diese besitzen gegliederte Körperanhänge, die in sich beweglich sind. Auch Trilobiten, Krebstiere, Tausendfüßer und Insekten zählen zu den Gliederfüßern. Spinnen sind somit keine Insekten. Sie bilden eine eigene Klasse, die Spinnentiere. Etwa drei Viertel aller Tierarten sind Gliederfüßer. Sie leben sowohl im Meer als auch im Süßwasser, haben das Land und sogar die Luft erobert. Eine Gemeinsamkeit der Gliederfüßer ist der mehr oder weniger harte Außenpanzer aus Chitin. Bei den Krebsen wird dieser aus Kalkeinlagerungen verstärkt. Da der harte Panzer nur in einem beschränkten Maße mitwachsen kann, sind viele Gliederfüßer gezwungen sich zu häuten, auch Spinnen. In diesem Bild sehen wir eine Vogelspinne, häuten sich von Zeit zu Zeit.

4 Kommentare
  1. Hallo Marit2909,
    danke für den Hinweis. Wir bestücken die Videos nach und nach mit interaktiven Übungen. Natürlich streben wir eine möglichst hohe Abdeckung an. Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 9 Monaten
  2. Bitte mehr Fragen mir helfen die am meisten

    Von Marit2909, vor 9 Monaten
  3. danke für das Video bin jetzt einigermassen vorbereitet.

    Von Marit2909, vor 9 Monaten
  4. Super verstehe jetzt mehr danke ,weiter so

    Von Marusa, vor mehr als 4 Jahren