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Bewegung – Zusammenarbeit von Knochen, Muskeln und Gelenken 04:00 min

Textversion des Videos

Transkript Bewegung – Zusammenarbeit von Knochen, Muskeln und Gelenken

Hast du dir mal überlegt, was in deinem Bein passiert, wenn du einen Fußball auf ein Tor schießt? Oder was in deinem Arm passiert, wenn du eine Bowling-Kugel wirfst? Oder was in deinen Fingern passiert, wenn du Klavier spielst? Solche und auch alle anderen Bewegungen sind nur möglich, wenn deine Knochen, Muskeln und Gelenke perfekt zusammenarbeiten. Und wie das genau aussieht, zeige ich dir in diesem Video!

Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen

Dein gesamter Körper ist aus vielen verschiedenen Knochen zusammengesetzt, die beweglich zusammengesetzt sind. An den Stellen, wo eine Bewegung möglich ist, findest du ein so genanntes Gelenk. An den Gelenken liegen also zwei Knochen aneinander; einer der beiden Knochen bildet den Gelenkkopf. Dieser passt genau in die Vertiefung des anderen Knochen, die Gelenkpfanne.

Die Knochen sind an diesen Stellen mit elastischem Gelenkknorpel überzogen. Damit das Gelenk gleitfähig ist, ist der Zwischenraum mit einer schleimigen Flüssigkeit, der Gelenkschmiere, gefüllt. Deshalb funktioniert ein Gelenk in der Regel, ohne dass du eine Reibung und damit verbundene Schmerzen spürst.

Beide Knochen werden von einer festen Haut, der so genannten Gelenkkapsel, umschlossen und zusammengehalten. Nur mit Knochen und Gelenken ist aber noch keine Bewegung möglich! Dazu brauchst du noch Muskeln, die an die Knochen befestigt sind. Diese Befestigung an die Knochen erfolgt mit Hilfe von zähen Sehnen. Jeder dieser Skelettmuskeln geht am Ende in eine straffe Sehne über und ist damit an den Knochen angewachsen.

Sicher kannst du dir vorstellen, dass eine Bewegung ein genaustes Zusammenspiel zwischen verschiedenen Muskeln erfordert, oder? Und wie dieses Zusammenspiel zwischen den Muskeln, welches auch als Gegenspielerprinzip bezeichnet wird, aussieht, werde ich dir jetzt erklären.

Bewegung - Zusammenspiel von Beuger und Strecker

Kommen wir nochmal zu dem Beispiel vom Anfang: Stell dir vor, dass du eine Bowling-Kugel wirfst. Wenn du zum Werfen ausholst, ist der Muskel vorn im Oberarm entspannt. Willst du die Kugel werfen, verkürzt sich dieser als Bizeps bezeichnete Muskel, der Arm beugt sich und der Unterarm schnellt nach vorn.

Streckst du den Arm nach dem Wurf wieder, muss sich der Muskel auf der Rückseite des Oberarms, der als Trizeps bezeichnet wird, verkürzen. Da der Bizeps-Muskel zum Beugen des Armes verkürzt werden muss, wird dieser Muskel auch Beugemuskel oder Beuger genannt. Der Trizeps, wird zum Strecken des Armes verkürzt und heißt deshalb Streckmuskel oder Strecker.

Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn Beuger und Strecker gegensätzlich arbeiten: Wenn der Beuger sich verkürzt, muss der Strecker entspannt sein und umgekehrt. Beuger und Strecker sind also Gegenspieler, da sie in entgegengesetzter Weise zusammen arbeiten.

Du kannst dieses Prinzip an ganz vielen Stellen in deinem Körper finden und dir fallen bestimmt noch weitere Beispiele dafür ein, oder? Die Beugung und Streckung des Beines oder der Finger funktionieren nach dem selben Prinzip.

Zusammenfassung

Beim nächsten Fußball- oder Bowlingspiel oder beim Klavierspielen musst du dich nun nicht mehr fragen, wie die Bewegungen des Beines, Armes oder der Finger ablaufen. Du weißt jetzt, dass dafür ein Zusammenspiel von Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen notwendig ist.

Um eine Bewegung ausführen zu können, arbeiten immer zwei Muskeln in entgegengesetzter Weise zusammen. Der Beugemuskel ist zum Beispiel für das Beugen des Beines, Armes oder Fingers zuständig, während der Streckmuskel für eine Streckung sorgt. Beide Muskeln sind Gegenspieler. Tschüss und bis zum nächsten Mal.

16 Kommentare
  1. Richtig cooles Video!
    Hat mich echt supported!

    Von Tristan V., vor 7 Monaten
  2. '‚)

    Von Nadine Hilbrich, vor 7 Monaten
  3. Hallo Simone Gabdou,
    bitte unterlasse Äußerungen dieser Art. Ich werde diese Kommentare löschen und du bist hiermit verwarnt. Solltest du weiterhin solche Kommentare posten, werde ich dich unserem Support melden.

    Von Tatjana Elbing, vor 7 Monaten
  4. Toll gemacht bin begeistert 👍👍👍👍👍👍👍👍

    Von Patrik W., vor 9 Monaten
  5. Hi,ich finde das Video Super .Das erklert alles :)

    Von Arch Buko, vor 9 Monaten
  1. Ich finde es ganz okay

    Von Zwuppsel, vor 11 Monaten
  2. Sehr gutes viedeo ❤️❤️

    Von Katy Lou, vor etwa einem Jahr
  3. einfach, anschaulich und klar!

    Von R Voegtli, vor mehr als einem Jahr
  4. ;)

    Von Steffimuehlenbruch, vor mehr als einem Jahr
  5. (^.^)

    Von Steffi Kuhn, vor fast 2 Jahren
  6. sehr gut,danke

    Von Noonia, vor mehr als 2 Jahren
  7. Sehr gut gemacht wahr hilfreich ;-)

    Von Laurastarmie, vor mehr als 2 Jahren
  8. Ich finde es richtig hilfreich es ist sehr gut erklärt und auch schön Betont die einzelne Bilder geben dem noch ein kick. Richtig gut gemacht

    Von Juana , vor mehr als 2 Jahren
  9. Sehr sehr schön gemacht von vorne bis hinten. Perfekt! :) Super angenehme Stimme und gute Betonung. Danke

    Von Wilhelm89, vor mehr als 2 Jahren
  10. jeder sagt danke ist aber merkwurdig

    Von Arm Mirzoyan, vor fast 3 Jahren
  11. Das wusste ich noch nicht danke für die Sachen und die erklärung

    Von Aris, vor etwa 4 Jahren
Mehr Kommentare

Bewegung – Zusammenarbeit von Knochen, Muskeln und Gelenken Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Bewegung – Zusammenarbeit von Knochen, Muskeln und Gelenken kannst du es wiederholen und üben.

  • Definiere, welche Bestandteile für die Bewegung des Körpers notwendig sind.

    Tipps

    Die Sehnen sind am Knochen angewachsen. Überlege, welche Funktion sie haben könnten.

    Lösung

    Das Skelett des Menschen besteht aus über 200 Knochen. Durch sie wird das Skelett stabil. Um den Körper bewegen zu können, sind aber noch Gelenke, Muskeln und Sehnen notwendig. Erst durch das Zusammenspiel dieser Teile wird eine Bewegung möglich. Gelenke bilden die beweglichen Verbindungen zwischen den Knochen. Die Muskeln sind über Sehnen an den Knochen befestigt.

  • Bestimme, welche Bedeutung Bewegung für die Gesundheit des Menschen hat.

    Tipps

    Im rechten Maß hält Bewegung gesund.

    Lösung

    Bewegung ist wichtig für die Gesunderhaltung. Regelmäßige Bewegung und Sport kräftigen die Muskulatur und festigen die Knochensubstanz. Sie haben sehr positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass regelmäßige Bewegung die Gehirnaktivität verbessert und zu besseren schulischen Leistungen führt. Stress und Angst können abgebaut werden.

    Aber Sport sollte im rechten Maß ausgeführt werden. Ein übermäßig intensives Training kann zu Schäden am Herzen führen. Bei einem akuten Infekt sollte kein kräftiger Sport betrieben werden.

  • Benenne die Bestandteile eines Gelenks.

    Tipps

    Die Gelenkschmiere schützt vor Reibung.

    Die Gelenkkapsel hält das Gelenk zusammen.

    Lösung

    Zwei Knochen werden durch ein Gelenk beweglich verbunden. Gelenke ermöglichen die Beweglichkeit des Skeletts und halten es zusammen. Der obere Teil des Gelenks, und damit das Ende des einen Knochens, ist der Gelenkkopf. Dieser passt genau zu dem Ende des anderen Knochens, der Gelenkpfanne, die den unteren Teil des Gelenks bildet. Dazwischen liegt der elastische Gelenkknorpel. Dazwischen wiederum liegt die Gelenkschmiere, eine schleimige Flüssigkeit. Gelenkknorpel und Gelenkschmiere schützen die Knochen vor Reibung und Abnutzung. Das Äußere des Gelenks bildet die Gelenkkapsel, eine feste Haut, die das Gelenk zusammenhält.

  • Vergleiche die unterschiedlichen Formen der Gelenke.

    Tipps

    Das Kugelgelenk erlaubt besonders viele Bewegungen.

    Das Scharniergelenk funktioniert wie ein Türscharnier.

    Das Sattelgelenk erlaubt Bewegungen um zwei Achsen.

    Überlege, in welche Richtungen du deine Knie, Ellenbogen, Daumen und Finger bewegen kannst.

    Lösung

    Für die Bewegung des Körpers ist die Beweglichkeit der Gelenke von großer Bedeutung. Es gibt mehrere unterschiedliche Gelenkformen, die sich durch ihre Beweglichkeit unterscheiden.

    • Das Kugelgelenk ist, wie eine Kugel in einer Pfanne, in jede Richtung beweglich, z. B. Hüftgelenk und Schultergelenk.
    • Das Scharniergelenk ist vergleichbar mit einem Türscharnier und nur in einer Ebene beweglich, also von vorn nach hinten, z.B. Kniegelenk, Ellenbogengelenk.
    • Das Sattelgelenk kann man vergleichen mit einem Reiter in einem Sattel. Es kann sich nach vorn und hinten, aber auch seitlich bewegen, also in zwei Ebenen, z.B. Daumengelenk.

  • Beschreibe das Zusammenspiel der Muskeln beim Bowling.

    Tipps

    Bizeps und Trizeps sind Muskeln des Oberarms.

    Bizeps und Trizeps sind Gegenspieler. Wenn sich der eine Muskel verkürzt, entspannt sich der andere Muskel.

    Lösung

    Beim Bowling arbeitet die Armmuskulatur. Man nimmt die Bowlingkugel in die Hand. Beim Ausholen zum Wurf wird der Arm gebeugt, die Muskeln des Oberarms, Bizeps oder Beuger genannt, werden angespannt. Sie verkürzen sich. Beim Wurf wird der Arm gestreckt. Die hinteren Muskeln des Oberarms, Trizeps oder Strecker genannt, werden verkürzt. Der Bizeps wird dabei entspannt.

    Die oberen und die unteren Muskeln des Oberarms arbeiten bei dieser Bewegung zusammen, aber in gegensätzliche Richtung. Der Bizeps und der Trizeps sind Gegenspieler.

  • Entscheide, welche Muskeln beim Schuss eines Fußballes zusammenspielen.

    Tipps

    Der Schuss erfolgt aus dem Stand. Zuerst wird das Bein nach hinten geführt.

    Beinbeuger und Beinstrecker sind Gegenspieler. Verkürzt sich der eine, entspannt sich der andere.

    Lösung

    Will ein Fußballer einen Ball aus dem Stand aufs Tor schießen, spielen der Beinbeuger und der Beinstrecker als Gegenspieler zusammen.

    Beim Ausholen wird das Bein nach hinten geführt. Beim Anwinkeln des Beines wird der Beuger, der hintere Oberschenkelmuskel, verkürzt. Dabei entspannt sich der Strecker, der vordere Oberschenkelmuskel.

    Wird das Bein zum Schuss nach vorne geführt, verkürzt sich der Strecker, der vordere Oberschenkelmuskel. Dadurch wird der Beuger, der hintere Oberschenkelmuskel, entspannt. Wenn alles klappt, dann landet der Ball im Tor.