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Was ist ein Allel?

Allele sind unterschiedliche Ausbildungsformen eines Gens.

Allel

Der Begriff Allel begegnet dir im Zusammenhang mit der Vererbungslehre. Bereits Johann Gregor Mendel hat herausgefunden, dass bestimmte Merkmale, zum Beispiel die Blütenfarbe oder die Samenform einer Pflanze, in verschiedenen Ausprägungen, beispielsweise rote oder weiße Blütenfarbe bzw. runde oder eckige Samenform, vorhanden sein können. Diese unterschiedlichen Erscheinungsformen beruhen auf Variationen des entsprechenden Gens: den Allelen. Auf Ebene der DNA und Molekulargenetik handelt es sich bei diesen Variationen um kleinere Mutationen der Nukleotidabfolge eines Gens. Menschen, Tiere und viele Pflanzen verfügen über einen diploiden (doppelten) Chromosomensatz (sie besitzen jedes Chromosom in zweifacher Ausführung). Allele können daher homozygot (reinerbig) auftreten, wenn beide Allele identisch sind oder heterozygot (mischerbig), wenn die Allele unterschiedlich ausgeprägt sind. Im Rahmen der Prozesse, die innerhalb der Genwirkkette ablaufen, überwiegt meist ein Allel über das andere. Dieses wird als dominant gegenüber dem rezessiven Allel bezeichnet. Die Ausprägung des Merkmals entspricht in diesem Fall dem dominanten Allel. Bei der Darstellung von Erbgängen in einem Kreuzungsschema wird das dominante Allel mit einem Großbuchstaben, das rezessive Allel mit dem entsprechenden Kleinbuchstaben bezeichnet.