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Homozygot & Heterozygot - Unterschied

Bei der Befruchtung entsteht eine Zygote mit reinerbigen (homozygoten) oder mischerbigen (heterozygoten) Erbanlagen bezüglich eines Merkmals.

Homozygot & Heterozygot

Unsere Erbinformationen liegen in der DNA im Zellkern einer jeden Zelle vor. Die Gesamtheit all dieser Erbinformationen nennt man auch Genom und ein Genom besteht aus Chromosomen. Wir Menschen besitzen Körperzellen mit einem doppelten Chromosomensatz (jedes Chromosom existiert in zweifacher Ausführung). Sie sind also diploid. Auf den Chromosomen sind in Genen bestimmte Merkmale codiert. Weil sie diploid sind, haben sie für jedes Merkmal zwei Allele. Ein Allel ist eine Merkmalsausprägung.

Gibt es nun für ein Merkmal zwei gleiche Allele, ist dieses Merkmal homozygot. Unterscheiden sich die Merkmale, würde man von Heterozygotie sprechen.

Zur Verdeutlichung eignen sich Erbsenpflanzen, mit denen Mendel im 19. Jahrhundert Vererbungsexperimente durchgeführt hat: Ein Merkmal, das Mendel untersuchte, war die Blütenfarbe von Erbsenpflanzen. Dabei gibt es Gene für weiße Blüten und für violette Blüten. Da auch der Chromosomensatz von Erbsenpflanzenzellen diploid ist, besitzt jede Pflanze also zwei Allele für dieses Merkmal. Codieren beide Allele für weiße Blüten, ist die Pflanze homozygot. Codiert ein Allel für weiß und das andere für violett, ist die Pflanze heterozygot.