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Transkript Erforschung der Zellbiologie – historische Entdeckungen und moderne Erkenntnisse

Hallo, mein Name ist Anja. Heute stelle ich euch die Geschichte der Zellbiologie vor. Von 1500 bis zum 20 Jahrhundert. 1590: Die Gebrüder Janssen, Johannes und Zacharias Janssen aus den Niederlanden, bauen das erste einfache Lichtmikroskop mit Zwei-Linsen-System: dem Okular und dem Objektiv. 1665: Robert Hooke aus England erkannte mit einem einfachen Lichtmikroskop, dass Flaschenkork aus vielen winzig kleinen Hohlräumen aufgebaut ist. Diese nannte er "cellulae", Zellen, und prägte damit den Zellbegriff. Er mikroskopierte auch Farn und Sonnentau und zeichnete detailliert auf, was er sah. Zwischen 1674 und 1700 entdeckte der Niederländer Antoni von Leeuwenhoek Mund- und Darmbakterien, parasitäre Einzeller, Spermatozoen und rote Blutkörperchen mit seinem selbst gebauten Mikroskop, das eine Vergrößerung bis zu 270 mal erreichen konnte. 1676 bis 1679 bestätigt der Italiener Marcello Malpighi die Existenz der Zellen. Zudem beschrieb er den Aufbau von höheren Pflanzen. Er stellte Untersuchungen über die Entwicklung von Pflanzen und Tieren an und wies das Vorhandensein von Lungenbläschen nach. Auch beobachtete er Blutkörperchen, die er jedoch fälschlicherweise als "Fettkörperchen" deutete. 1831 entdeckt Robert Brown aus England den Zellkern in Epidermiszellen von Orchideen. 1838 behauptet Matthias Schleiden, alle Pflanzen würden aus Zellen bestehen. Theodor Schwann erweitert diese Aussage auf Tiere. Schleiden unterscheidet Zellmembran, Zellkern, Zellplasma in den pflanzlichen Zellen. Er stellte fest, dass Zellen von einer Membran umgeben sein müssen, und dass jedes Gewebe aus Zellen einer bestimmten Art besteht. Schwann beschrieb den Aufbau der tierischen Zellen. Sie kamen beide zu der Erkenntnis, dass tierische und pflanzliche Zellen sich ähnlich sind, und formulieren grundlegende Aussagen der Zellenlehre. 1855 formulierte Rudolf Virchow den Satz "omnis cellula e cellula" und sagte damit, dass die Entwicklung der organischen Welt eine ununterbrochene Kette von Zellteilungen darstellt und jede Zelle aus einer anderen entsteht. Max Johann Sigismund Schultze zeigte 1861, dass das Protoplasma unabhängig von der Art der Zelle immer nahezu die gleichen physikalischen Eigenschaften aufweist, und benennt die Zelle als "ein Klümpchen aus Protoplasma mit einem Kern". 1866 entwickelt Louis Pasteur ein Verfahren zum Abtöten von Bakterien in Flüssigkeiten, das noch heute angewendet wird. Man nennt es "Pasteurisieren", und das macht zum Beispiel Milch haltbar. 1882 entdeckt Robert Koch dank des Mikroskops das Tuberkel-Bakterium, das Tuberkulose auslöst. Die Geschichte der Zellbiologie wurde also durch die Erfindung des Lichtmikroskops begründet, und durch die Weiterentwicklung der optischen Hilfsmittel konnten diese bahnbrechenden Erkenntnisse erst ermöglicht werden. Ich hoffe, der kleine Film hat euch gefallen, und bis zum nächsten Mal sagt Anja.

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2 Kommentare
  1. Default

    gut

    Von Monika Thiess, vor etwa 2 Jahren
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    gut

    Von Monika Thiess, vor etwa 2 Jahren