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„Prinz Friedrich von Homburg“ – Inhaltsangabe (Kleist)

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Deutsch-Team
„Prinz Friedrich von Homburg“ – Inhaltsangabe (Kleist)
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

„Prinz Friedrich von Homburg“ – Inhaltsangabe (Kleist) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video „Prinz Friedrich von Homburg“ – Inhaltsangabe (Kleist) kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Figuren des Schauspiels Prinz Friedrich von Homburg.

    Tipps

    Als der Prinz von Homburg den Befehl erteilt, die Schweden sofort anzugreifen, versuchen Obrist Kottwitz und der Graf Hohenzollern ihn von seiner Entscheidung abzubringen.

    Lösung

    Der Prinz Friedrich Arthur von Homburg ist der Protagonist in Kleists nach ihm benannten Drama „Prinz Friedrich von Homburg “. Er steht zu allen Figuren des Schauspiels in Beziehung.

    Zu dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm hat er ein vertrautes Verhältnis, das einer Vater-Sohn-Beziehung gleicht. Er ist der Sohn einer Jugendfreundin der Kurfürstin. Diese hat ihn wie einen Adoptivsohn aufgezogen.

    In die Prinzessin Natalie von Oranien, die die Nichte des Kurfürsten ist, verliebt sich der Prinz und bezeichnet sie des öfteren als seine „Braut".

    Der Obrist Kottwitz ist ein erfahrener Offizier vom Regiment der Prinzessin von Oranien und pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zum Prinzen und steht ihm wie auch der Graf Hohenzollern als Berater zur Seite.

  • Schildere den chronologischen Handlungsverlauf.

    Tipps

    Überlege, warum der Prinz von Homburg während der Anordnungen des Kriegsrates mit seinen Gedanken woanders ist.

    Wie reagiert der Prinz auf seine Verurteilung?

    Lösung

    Der Scherz des Kurfürsten am Anfang des Dramas bringt Wirklichkeit und Traum durcheinander und hat schwerwiegende Konsequenzen für den Prinzen. Obwohl er durch seinen Befehl zum Angriff seinem Regiment zum klaren Sieg in der Schlacht bei Fehrbellin verhilft, wird er wegen Befehlsverweigerung zum Tode verurteilt. Der Prinz von Homburg ist zunächst von der Todesangst geprägt, überwindet diese jedoch und stellt sich der Entscheidung. Unterdessen wird der Kurfürst von der Prinzessin von Oranien, dem Obrist Kottwitz und dem Grafen Hollenzollern von der Unschuld des Prinzen überzeugt. Am Ende bleibt unklar, ob es sich bei dem Urteil um die Wahrheit, eine Inszenierung oder einen Traum handelt.

  • Beschreibe die Reaktionen der Figuren auf die Todesangst von Prinz Friedrich von Homburg.

    Tipps

    Nicht alle Textausschnitte folgen direkt aufeinander.

    Natalie zum Kurfürsten:
    „Zu deiner Füße Staub, wies mir gebührt,
    Für Vetter Homburg dich um Gnade flehn!
    Ich will ihn nicht für mich erhalten wissen –
    Mein Herz begehrt sein und gesteht es dir;
    Ich will ihn nicht für mich erhalten wissen –
    Mag er sich welchem Weib er will vermählen [...]. “

    Lösung

    In der berühmten Todesfurchtszene fleht der Prinz um sein Leben. Die Reaktionen, die die Figuren des Dramas zeigen, sind ähnlich. Sie sind überrascht und empfinden das Verhalten des Prinzen als einem Helden und Offizier unwürdig und jämmerlich. Jedoch erkennen sie, dass pure Existenzangst aus ihm spricht und sind gewillt ihm zu helfen.

    Auf die Todesfurcht des Prinzen reagieren heutzutage die Leser anders als die Figuren des Dramas. Für viele ist die Todesangst des Prinzen nachvollziehbar. Überrascht reagieren sie stattdessen auf die Reaktionen der Kurfürstin, des Kurfürsten und Natalie. Wie denkst du darüber?

  • Analysiere den Aufbau des Dramas Prinz Friedrich von Homburg.

    Tipps

    Die Akteinteilung des Dramas ist nicht in der richtigen Reihenfolge.

    Die Peripetie ist altgriechisch und kann mit plötzlicher Umschlag des Glücks/Unglücks übersetzt werden.

    Lösung

    Kleists „Prinz Friedrich von Homburg “ hat die Form eines geschlossenen Dramas und folgt der Akteinteilung des Regeldramas:

    • Exposition (Einleitung)
    • Komplikation (Steigerung)
    • Peripetie (Höhepunkt)
    • Retardation (Verlangsamung)
    • Katastrophe / Auflösung
    Die Exposition bezeichnet die Einführung in das Drama. Die Personen und der Konflikt werden vorgestellt. Die Komplikation bezeichnet die steigende Steigung in Folge der Exposition. Die Peripetie ist der Höhepunkt der Handlung. In diesem Akt schlägt das Glück oder das Unglück des Helden um. Der Peripetie folgt das retardierende Moment, das eine Verzögerung des Konflikts beschreibt. Es folgt die Katastrophe oder die Lösung des Konflikts.

  • Charakterisiere den Prinz von Homburg.

    Tipps

    Wie reagiert der Prinz von Homburg auf die Verurteilung?

    Der Prinz von Homburg:
    „Ich bin ihm wert, das weiß ich,
    Wert wie ein Sohn; das hat seit früher Kindheit,
    Sein Herz in tausend Proben mir bewiesen."

    Lösung

    Der Prinz vom Homburg wandelt sich im Verlauf des Dramas von einem Mann, der von seinen Gefühlen geleitet wird, zum pflichtbewussten Offizier. Er strebt nach Ruhm und Sieg - und nach seiner Liebe, der Prinzessin von Oranien. Seine Verträumtheit infolge des Scherzes des Kurfürsten bringen den Prinzen in eine schwierige Situation. Als pflichtbewusster Offizier wird von ihm erwartet, dass er das Todesurteil akzeptiert. Doch er reagiert verängstigt, verspricht von all seinen Wünschen abzulassen und fleht um sein Leben. Anschließend schafft er es, seine Todesangst zu überwinden und stellt sich dem Urteil.

  • Bewerte die Interpretation des Dramas im Nationalsozialismus.

    Tipps

    Überlege, auf welche Tugenden die Nationalsozialisten großen Wert gelegt haben.

    Insubordination bedeutet Ungehorsam/Gehorsamsverweigerung.

    Lösung

    Kleist war der NS-Propaganda zum Opfer gefallen. Dennoch ist nachvollziehbar, warum sich die Nationalsozialisten auf ihre Version von Kleist bezogen haben. Viele Anhaltspunkte des Dramas konnten nationalsozialistisch ausgelegt werden. Darunter fallen auch einige Zitate aus dem Werk, wie z.B. „In den Staub mit allen Feinden Brandenburgs!“ Man hatte Kleist zu einem Anhänger des Nationalsozialismus umgelogen und verschwiegen, dass die Anhaltspunkte daher rühren, dass die meisten Motive der Nationalsozialisten preußisch vorgeprägt waren.

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