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Neue Subjektivität

Die 1970er bedeuteten für die deutsche Literatur erneut große Veränderungen: Autoren und Autorinnen wie Ingeborg Bachmann, Christa Wolf und Wolfgang Koeppen brachten die Sehnsucht, Melancholie und Sinnlichkeit zurück in die Literatur.

Neue Subjektivität

Der Begriff Neue Subjektivität bezeichnet eine literarische Strömung der 1970er, der von Marcel Reich-Ranicki geprägt wurde. Die Neue Subjektivität galt als eine Gegenbewegung zur politisch engagierten Literatur, die ihren Ursprung in der 68-Revolution hatte. Zu dieser Zeit konnte man in der Literatur mehr und mehr eine Hinwendung zum Privaten beobachten. Schriftsteller der BRD und DDR nahmen nun ihre eigene Biografie, ihre Träume oder Probleme wie Krankheit oder Trennung als Schreibanlass. Sie verarbeiteten in ihren Texten fast tagebuchartig individuelle Erfahrungen auf gefühlsbetonte Art und Weise. Christa Wolf und Ulrich Plenzdorf sind Vertreter dieser Strömung in der Literatur der DDR. Mit ihren Werken „Kein Ort. Nirgends“ und „Die neuen Leiden des jungen W.“ stellten auch sie kritische Fragen der Selbstverwirklichung und übten poetisch angedeutet Gesellschaftskritik. Autoren der BRD-Literatur wie Botho Strauß, Peter Handke oder Karin Struck konnten offener Gesellschaftskritik üben. Die Neue Subjektivität war geprägt von biografischem Gehalt und Selbstfindung, wie sie bis dahin noch nicht existierte.

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