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Humanismus

Der Humanismus ist eine geistige und philosophische Strömung, in der die bisherige Weltanschauung stark verändert und der Mensch ins Zentrum des Geschehens gerückt wird.

Humanismus

Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelten sich in Europa zahlreiche neue philosophische Bewegungen, die die bisherigen Weltanschauungen stark in Frage stellten. Der Humanismus war dabei eine dieser Strömungen. Das Wort Humanismus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt Menschlichkeit. Die Epoche des Humanismus ist im 14. und 15. Jahrhundert zu verorten. Wichtig für das humanistische Verständnis ist, dass der Mensch in den Mittelpunkt von Kunst, Kultur und Wissenschaft gerückt wurde. Ähnlich wie bei der Renaissance wurde sich wieder der Antike zugewandt und mithilfe ihrer Philosophie eine neue Lebens- und Glaubensvorstellung herausgebildet. Es wurden die mittelalterliche Ständeordnung und das Bildungsprivileg der kirchlichen Gelehrten kritisch hinterfragt. Auch Religion und Herrschaft wurden angezweifelt. Im Humanismus war es vor allem wichtig, nach Werten der Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit zu handeln. Dem Individuum und dessen Würde, aber auch der Bildung, wurde immer mehr Bedeutung zuteil. Das bedeutete konkret, dass jeder Mensch bestimmte Rechte besitzen und seine Persönlichkeit frei entfalten dürfen sollte. Berühmte Persönlichkeiten wie Erasmus von Rotterdam oder Philipp Melanchthon waren Anhänger des humanistischen Weltbildes. Diese Denkweise wurde ab 1750 im Neuhumanismus von Dichtern und Denkern wie Goethe, Schiller und Humboldt aufgegriffen.

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