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Wie verhalten sich Akkus bei Kälte? 02:00 min

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Transkript Wie verhalten sich Akkus bei Kälte?

Ob Musik, Video oder Fotos. Internet oder Telefon. Mobile Multimediabegleiter sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die kleinen Helfer haben eines gemeinsam. Sie beziehen ihre Energie aus Speichern, Akkus oder Batterien. Dass die kleinen Kraftpakete bei extremer Kälte gerne vorzeitig ihren Dienst versagen, hat fast jeder schon einmal erlebt. Der Grund für die Temperaturempfindlichkeit liegt im Aufbau der Energiespeicher, der bei allen gleich ist. Plus und Minuspolt, die aus unterschiedlichen Metallen bestehen, sind über eine Flüssigkeit verbunden, die die elektrischen Ladungen leitet. Und durch diese chemische Reaktion fließt jetzt folgendes. Also Elektronen von der linken Seite, hier. Das ist die Anode. An die rechte Seite, an die Katode. Das sind die beiden Pole einer Batterie. Diese sogenannten Elektrolyte, Säuren oder elektrisch leitfähige Pasten sorgen für den Stromfluss in der Batterie. Bei Kälte wird diese Flüssigkeit zähflüssig und transportiert weniger Ladung. Hinzu kommt, dass bewegliche Geräteteile bei Kälte schwergängiger laufen und so höheren Strom verbrauchen. Selbst moderne Batterien und Akkus verlieren bereits ab zehn Grad über null rasant an Leistung. Zwar gibt es Unterschiede im Temperaturverhalten, doch bei starkem Frost verlieren auch moderne Energiespeicher ihre letzte Kraft. Lithium-Ionen-Akkus sind eigentlich auch Temperatur toleranter, also in den negativen Temperaturbereich hier als die Nickel-Metall-Hydrid Akkus. Also aber unterhalb minus 20 Grad wird es in jedem Fall bei allen Typen problematisch. Gegen den Leistungsverlust hilft nur Wärme. Wer also bei tiefen Temperaturen von seinen akkubetriebenen Begleitern weiterhin Höchstleistungen erwartet, sollte sie besser warm einpacken.