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Intermolekulare Kräfte

Intermolekulare Kräfte verbinden Moleküle und bestimmen deren Aggregatzustand. Beispiele hierfür sind die Van-der-Waals-Kräfte und Wasserstoffbrückenbindungen. Neugierig geworden? Erfahre mehr über die Rolle von Elektronen in Molekülen und entdecke spannende Alltagsbeispiele!

Alle Inhalte sind von Lehrkräften & Lernexperten erstellt
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Die Autor*innen
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Team Realfilm
Intermolekulare Kräfte
lernst du in der 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Intermolekulare Kräfte Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Intermolekulare Kräfte kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne die Wirkungsorte der intermolekularen Kräfte.

    Tipps

    Was waren die Bedeutungen der Worte inter und intra?

    Feste Butter besteht nicht nur aus einem Fett, sondern aus vielen verschiedenen Fetten. Darunter ist auch Ölsäure, welche eigentlich eine Flüssigkeit ist.

    Der feste Zustand von Butter ist den intermolekularen Kräften zuzuschreiben.

    Lösung

    Dass ein Stoff wie Wasser als ein Feststoff in Form von Eis vorliegen kann, liegt an den starken intermolekularen Kräften, welche zwischen den einzelnen Wassermolekülen wirken.

    Nicht jeder Stoff besteht jedoch aus nur einer Art von Molekülen. Die Butter, welche wir zum Essen verwenden, besteht aus mehreren unterschiedlichen Molekülen.

    Darunter gibt es einige die flüssig sind, andere wiederum sind Feststoffe. Dennoch kennen wir die Butter als eine einheitliche, feste Masse. Dies liegt daran, dass auch zwischen den verschiedenen Molekülen intermolekulare Kräfte wirken können.

  • Vervollständige den Lückentext mit den angegebenen Fachbegriffen.

    Tipps

    Intermolekulare Kräfte lassen sich teilweise bereits schon durch geringe Wärmezufuhr überwinden.

    Es wirken sowohl Kräfte zwischen den Molekülen als auch innerhalb der Moleküle.

    Die Kräfte zwischen den Molekülen sind dafür verantwortlich, ob ein Stoff als Feststoff, als Flüssigkeit oder als Gas vorliegt.

    Lösung

    Intermolekulare Kräfte wirken zwischen den Molekülen, während die intramolekularen Kräfte die einzelnen Atome innerhalb eines Moleküls zusammenhalten.

    Die intermolekularen Kräfte sind zudem für den Aggregatzustand eines Stoffes verantwortlich. Sind diese Kräfte zwischen den Teilchen sehr stark, so liegt der Stoff als Feststoff vor. Sind die Kräfte jedoch nur sehr schwach, so liegt der Stoff als Gas vor. Die Kraft, welche die Moleküle untereinander zusammen hält, ist jedoch deutlich schwächer als die Kraft, die die Atome innerhalb eines Moleküls zusammenhält.

  • Benenne die Bindungen am Beispiel des Wassers und ordne den Bindungstyp ein.

    Tipps

    Der ICE (Intercity-Express) der Bahn fährt hauptsächlich lange Strecken um somit größere, weit entfernte Städte zu verbinden.

    Der Regionalexpress hingegen ist für kurze Strecken innerhalb eines kleinen Gebietes zuständig.

    Viele Länder handeln international über weite Strecken mit anderen Ländern.

    Zwischen Wassermolekülen können sehr starke Wasserstoffbrückenbindungen ausgebildet werden.

    Lösung

    Die intermolekularen Kräfte wirken zwischen den Molekülen. Der Intercity-Express der Bahn ist ebenfalls eine Verbindung zwischen verschiedenen Städten.

    Intramolekulare Kräfte hingegen wirken innerhalb eines Moleküls zwischen den einzelnen Atomen.

  • Ordne den Eigenschaften die verantwortlichen Kräfte zu.

    Tipps

    Intramolekulare Bindungen sind deutlich kürzer als intermolekulare Bindungen

    Durch Wärmezufuhr kann der Aggregatzustand eines Stoffes geändert werden.

    Lösung

    Die schwachen, intermolekularen Kräfte sind verantwortlich für den Aggregatzustand eines Stoffes. Durch Wärmezufuhr können die intermolekularen Kräfte aufgebrochen werden, sodass aus einer Flüssigkeit ein Gas entsteht. Die intramolekularen Kräfte sind deutlich stärker, wirken hingegen aber nur auf einer sehr geringen Entfernung.

  • Ordne den Beschreibungen einen Aggregatzustand zu.

    Tipps

    Wasser liegt bei Raumtemperatur als Flüssigkeit vor, Sauerstoff bei Raumtemperatur hingegen ist gasförmig.

    Intermolekulare Bindungen können durch Erhitzen aufgebrochen werden.

    Lösung

    Innerhalb eines Feststoffes, wie z. B. in einem Eiswürfel in der Gefriertruhe, sind die einzelnen Wassermoleküle sehr dicht gepackt und haben alle den gleichen Abstand zueinander. Der geringe Abstand zwischen den Molekülen in dem Eiswürfel kommt daher, dass die intermolekularen Kräfte zwischen Wassermolekülen sehr stark sind und man somit sehr viel Kraft benötigt, um das Eis zu zerschlagen.

    Die Luft die sich ebenfalls in der Gefriertruhe befindet und die gleiche Temperatur besitzt wie das Eis, besteht aus einzelnen Molekülen die sich jedoch frei bewegen können und nicht einen festen Abstand zu dem anderen Molekülen aufweisen. Diese freie Bewegung ist nur möglich, wenn die Kräfte zwischen den Molekülen in der Luft nicht zu stark sind.

    Die intramolekularen Kräfte, welche die Atome innerhalb eines Moleküls zusammenhalten, haben hingegen keinen Einfluss auf den Aggregatzustand eines Stoffes.

  • Beurteile die Hypothese.

    Tipps

    Wenn im Labor neue Moleküle hergestellt werden, ordnen sich die Atome innerhalb eines Moleküls neu an beziehungsweise häufig kommen auch neue Atome von außerhalb hinzu.

    Sauerstoff besteht aus zwei Sauerstoffatomen, die durch intramolekulare Kräfte zusammengehalten werden. In einem Wassermolekül hingegen befindet sich nur ein einziges Sauerstoffatom

    Lösung

    Reagieren Wasserstoffmoleküle mit Sauerstoffmolekülen miteinander zu Wasser, so passiert während der Reaktion viel mehr als von außen sichtbar ist.

    Die zwei Wasserstofftome in einem Wasserstoffmolekül lösen sich voneinander. Das Gleiche gilt auch für die Sauerstoffatome in den Sauerstoffmolekülen.

    Die einzelnen Atome ordnen sich dann zu einem neuen Molekül, einem Wassermolekül, zusammen. Dieses besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom zwischen den Wasserstoffatomen.

    Damit diese Reaktion also stattfinden kann, müssen die intramolekularen Bindungen gebrochen werden.