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Kunststoffe und Kunststoffherstellung

Kunststoffe sind organische Makromoleküle, die aus kleinen Bausteinen, den Monomeren, zusammengesetzt sind. Es handelt sich um Polymere, die in Polyreaktionen hergestellt werden. Dies sind

Kunststoffe können nicht nur nach ihrer Herstellungsart, sondern auch nach ihrer Vernetzung in Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere eingeteilt werden.

  • Thermoplasten sind lange Polymerketten, die nur sehr wenig bis gar nicht durch kovalente Bindungen miteinander verknüpft sind. Sie werden in der Wärme weich und formbar und können geschmolzen werden.
  • Duroplaste sind dauerhaft fest und besitzen keinen Schmelzpunkt. Das liegt an der hohen Vernetzung der Makromoleküle untereinander durch kovalente Bindungen.
  • Elastomere sind elastisch und formbar durch ihre großen Maschen und weitläufige Vernetzung. Kunststoffe werden heutzutage in vielen Bereichen eingesetzt. Sie dienen als Verpackung für Bauteile und Alltagsgegenstände.

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Sie können direkt für den vorgesehenen Zweck hergestellt werden und sind meist sehr haltbar. Darin liegt aber auch ein großer Nachteil. Sie sind nicht biologisch abbaubar und verursachen so riesige Müllberge, die sich in Hunderten von Jahren noch nicht zersetzt haben werden.

Recycling von Kunststoffen

Da viel Kunststoff als Müll anfällt und auch zur Schonung unserer vorhandenen Ressourcen ist das Recycling von Kunststoffen in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Unter Recycling versteht man das Wiederaufbereiten von gebrauchten Stoffen und Gegenständen.

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Dafür gibt es auf vielen Gegenständen aus Kunststoff Zeichen wie dieses. Sie zeigen an, dass es recycelt werden kann und aus diesem Grund gesondert gesammelt werden muss. Dafür gibt es den gelben Sack oder solche Tonnen.

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Der gesammelte Plastikmüll muss dann nach den Stoffen sortiert werden. Es gibt das werkstoffliche und das rohstoffliche Recyceln. Beim werkstofflichen Recyceln wird der Rohstoff chemisch unverändert wiederverwendet. Dafür wird er zerkleinert, gereinigt und dann eingeschmolzen, falls möglich. Aus dieser Schmelze können dann neue Gegenstände hergestellt werden. Das rohstoffliche Recyceln bezeichnet die Nutzung von Reaktionsprodukten aus dem Recycling-Prozess.

Durch chemische Reaktionen werden die Kunststoffe verändert und die Produkte werden weiterverwendet. Die verwendeten Reaktionen sind

  • die Pyrolyse,
  • die Hydrierung und
  • die Hydrolyse.

Dadurch werden Gemische aus Kohlenwasserstoffen gewonnen, die z.B. in Raffenerien weiter veredelt werden können. So werden Öle und Synthesegase gewonnen, die dann mitunter der Herstellung von neuen Produkten dienen. Man kann also festhalten, dass durch das Recycling von Kunststoffen die Umwelt und auch die Ressourcen unseres Planeten geschont werden. Es muss weiter an neuen Methoden geforscht werden, um die eingesetzten Kunststoffe stärker wiederzuverwenden. Dafür muss auch die Mülltrennung weiter vorangetrieben werden.

Raffenerien

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