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Was bedeutet Dissimilation?

Werden organische Verbindungen im Stoffwechsel stufenweise abgebaut und wird somit Energie für Reaktionen verfügbar, spricht man von Dissimilation.

Dissimilation

Die Dissimilation ist der Abbau von größeren organischen Molekülen, wie Kohlenhydraten, Proteinen oder Lipiden, durch Oxidationsreaktionen. Dabei wird Energie gewonnen und es entstehen kleine anorganische Substanzen. Die Zellatmung ist ein Beispiel für eine Dissimilation. Der Zucker Glucose wird oxidiert. Dabei entstehen freie Elektronen, die genutzt werden, um den energiereichen Stoff ATP aufzubauen. Schlussendlich entstehen bei der Zellatmung die anorganischen Stoffe Wasser und Kohlenstoffdioxid. Die Zellatmung findet bei allen Lebewesen in den Mitochondrien statt und ist der wichtigste Stoffwechselweg zur Energiegewinnung. Der Vorgang setzt sich aus mehreren Schritten zusammen: der Glykolyse, der oxidativen Decarboxylierung, dem Citratzyklus und der Atmungskette.

Das Gegenteil der Dissimilation ist die Assimilation. Es handelt sich dabei um den Aufbau von organischen Stoffen aus kleinen organischen Substanzen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Fotosynthese. Sie findet in den Chloroplasten der Pflanzen statt und stellt Glucose aus Wasser, Kohlenstoffdioxid und Energie aus dem Sonnenlicht her.