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Die Haut – Aufbau und Funktion (Basiswissen)

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Bio-Team
Die Haut – Aufbau und Funktion (Basiswissen)
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Die Haut – Aufbau und Funktion (Basiswissen)

Inhalt

Aufbau und Funktion der Haut – Biologie

Wusstest du schon, dass die Haut das größte Organ des Menschen ist? Mit einer Dicke von vier bis acht Millimetern und einer Fläche von zwei Quadratmetern kann sie ein Gewicht von bis zu zehn Kilogramm betragen!
Wo sich die Haut befindet und welche Aufgaben sie erfüllt, erfährst du in diesem Lerntext.

Was ist die Haut? – Definition

Die Haut ist ein für den Menschen lebenswichtiges Organ und bedeckt die äußere Oberfläche des Körpers wie ein Schutzmantel. Sie schützt unseren Körper vor Austrocknung, Stößen und Auskühlung und vor schädlichen Einflüssen, wie z. B. Krankheitserregern und UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht. Um ihren vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, besitzt sie sowohl eine hohe Dehnbarkeit als auch Elastizität.

Wie ist die Haut aufgebaut?

Grundsätzlich lässt sich die Haut in drei Schichten unterteilen: die Unterhaut, die Lederhaut und die Oberhaut. Im Folgenden wirst du die Hautschichten kennenlernen und erfahren, welche Funktionen die drei Hautschichten haben.

Die Unterhaut

Die Unterhaut bildet – wie der Name schon verrät – die unterste Schicht der Haut. Sie setzt sich aus Binde- und Fettgewebe zusammen. Das Fett hat die Funktion, Energie zu speichern. Es dient auch als Polster, das die Muskeln und Organe vor Stößen und vor Auskühlungen schützt.

Die Lederhaut

Über der Unterhaut befindet sich die Lederhaut. Ihre Gewebefasern haben eine netzartige Struktur und machen damit die Haut fest und elastisch.

In der Lederhaut befinden sich feine Blutbahnen, die sogenannten Kapillaren. Deren Aufgabe ist die Versorgung der Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Wenn unser Körper stark erhitzt, weiten sich die Kapillaren aus, damit mehr Blut hindurch fließt. Durch diesen Mechanismus schützt sich unser Körper vor Überhitzung, da die Wärme über die ausgeweiteten Kapillaren und somit über die Haut abgegeben wird.

Doch was passiert, wenn es zu kalt ist? Wenn dein Körper auszukühlen droht, ziehen sich die Kapillaren zusammen und die Haut wird weniger durchblutet. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb man bei Kälte oft blass erscheint. Dies ist jedoch nur eine Methode des Körpers, so wenig Wärme wie möglich über die Haut abzugeben und den Körper vor einer Unterkühlung zu bewahren.

Bestimmt hattest du schon mal eine Gänsehaut. Wenn dir zu kalt ist, dann reagiert dein Körper, indem sich die Körperhaare aufstellen. Die Körperhaare wachsen aus den Haarbälgen der Lederhaut. An jedem einzelnen Haarbalg befindet sich ein kleiner Muskel. Dieser sorgt dafür, dass sich die Haare aufstellen und so als Wärmedämmung fungieren können.
Außerdem befindet sich in jedem Haarbalg eine Talgdrüse, über die fettiger Talg abgegeben wird. Der Talg löst fettlösliche Stoffe auf und schmiert die Haare sowie die Außenschicht der Haut ein.

In der Lederhaut befinden sich außerdem auch Tastkörperchen und freie Nervenenden. Diese sind sehr empfindlich und der Grund dafür, dass wir Druck, Temperatur und Schmerz auf unserer Haut wahrnehmen können. Für die Aufnahme von Schmerzreizen beispielsweise sind Schmerzrezeptoren verantwortlich. Weil wir über die Haut all diese Reize aufnehmen können, ist sie ein Sinnesorgan. Wusstest du schon, dass sich an den Fingerkuppen besonders viele dieser Sinneszellen befinden? Deshalb sind diese auch sehr empfindlich.

Auch die Schweißdrüsen befinden sich in der Lederhaut und sondern über Poren – das sind sehr kleine Öffnungen in der Haut, die mit dem bloßen Auge kaum erkennbar sind – salzhaltigen Schweiß ab. Die Abgabe von Schweiß über die Haut hat eine wichtige Bedeutung für unseren Körper. Durch den Schweiß können wir unsere Körpertemperatur regulieren. Wenn deinem Körper zu heiß ist, fängt er an zu schwitzen. Daraufhin verdunstet der Schweiß, der sich auf der Oberfläche deiner Haut befindet und kühlt somit den Körper ab. Außerdem sorgt der Schweiß auf der Haut für einen pH-Wert, der es Bakterien erschwert, sich zu vermehren. Der Schweiß selbst ist in der Regel geruchlos. Wenn sich jedoch bestimmte Bakterien auf der Hautoberfläche vermehren und den Schweiß zersetzen, kann das unangenehm riechen.

Die Oberhaut

Die Oberhaut befindet sich über der Lederhaut und bildet die oberste Hautschicht. Diese unterteilt sich in Keimschicht und Hornschicht. Ihre Dicke ist mit der eines Blatt Papiers zu vergleichen.
Die Hornschicht liegt außen und besteht aus abgestorbenen, verhornten Zellen. Ihre Aufgabe besteht darin, vor Verletzungen, Krankheiten und Austrocknung zu schützen.
Die Keimschicht bildet ununterbrochen neue Zellen, um die Hornschicht zu erneuern. Es werden auch Pigmente gebildet, die unsere Haut vor dem Sonnenlicht schützen. Dennoch solltest du stets den Rat befolgen, dich an sonnigen Tagen mit ausreichend Sonnencreme einzuschmieren. Damit kannst du vorbeugen, an Hautkrebs zu erkranken.

Dieses Schaubild der Haut zeigt den Aufbau der drei Hautschichten.

Haut beschriftet

Hautkrankheiten

Da die Haut stets in direktem Kontakt zur Außenwelt steht, reagiert sie besonders empfindlich auf äußere Einflüsse. Unterschiedlichste Faktoren können zu Hautkrankheiten oder anderen Hautschädigungen und damit zu einem veränderten Hautbild führen. Beispiele für Hautschädigungen sind Akne, Windpocken, Hautpilze, Krätze oder Verbrennungen der Haut.

Falls du dich dafür interessiert, was passiert, wenn die Haut sich verletzt und wie der Heilungsprozess der Haut abläuft, dann schau dir doch gerne unser Video zur Beschädigung und Heilung der Haut an. Dort wird dir unter anderem erklärt, was man unter Wundheilung versteht, wie die Haut heilt und wie die Wundheilung der Haut abläuft.

Aufbau und Funktion der Haut – Zusammenfassung

Fassen wir nun noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen:

  • Die Haut ist das größte menschliche Organ.
  • Zu ihren Aufgaben gehört die Regulierung der Körpertemperatur, der Schutz vor Stößen und Bakterien und die Aufnahme von äußeren Reizen.
  • Die Haut wird über feine Blutgefäße versorgt.
  • Aufgrund ihrer Schweißdrüsen gilt die Haut als Ausscheidungsorgan.
  • Die Haut setzt sich aus drei Schichten zusammen: Unterhaut, Lederhaut und Oberhaut.

Die Tabelle verschafft dir noch einmal einen Überblick über den Aufbau der Haut und die Funktionen der einzelnen Hautschichten:

Hautschicht Funktion
Unterhaut Die Unterhaut setzt sich aus Binde- und Fettgewebe zusammen. Das Fett dient als Energiespeicher und Polster, um Organe und Muskeln vor Stößen zu schützen.
Lederhaut In den Blutbahnen der Lederhaut befinden sich kleine Kapillaren, die die Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen sowie vor Auskühlung und Überhitzung schützen. Die freien Nervenenden und Tastkörperchen in der Lederhaut ermöglichen, dass wir äußere Einflüsse auf unserer Haut wahrnehmen können.
Oberhaut Die Oberhaut unterteilt sich in Hornschicht und Keimschicht. Die Hornschicht schützt vor Verletzungen, Krankheiten und Austrocknung. Die Keimschicht bildet neue Zellen, um die Hornschicht zu erneuern, und Pigmente, die die Haut vor dem Sonnenlicht schützen.

Möchtest du noch mehr über den Aufbau und die Funktion der Haut wissen? Dann schau dir auch das Video Die Haut – Aufbau und Funktion (Vertiefungswissen) an.

Wenn ihr das nächste Mal den Aufbau der Haut in der Schule besprecht, kannst du mit deinem neu gewonnenen Wissen glänzen! Auch zum Thema Die Haut – Aufbau und Funktion in der Biologie haben wir einige interaktive Übungen und Arbeitsblätter erstellt, mit denen du dein Wissen testen kannst. Viel Spaß!

Transkript Die Haut – Aufbau und Funktion (Basiswissen)

Die Haut als Ausscheidungsorgan

Hallo! Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie hat mit ihren 4-8 Millimeter Dicke und 2 Quadratmetern Fläche ein Gewicht von bis zu 10 Kilogramm. Aber was macht das Organ Haut eigentlich? Und warum zählt die Haut mit zu den Ausscheidungsorganen? In diesem Video wollen wir uns den Aufbau und die Funktionen der Haut näher ansehen.

Die Haut wird in mehrere Schichten geteilt. Die unterste heisst Unterhaut. Sie besteht aus Binde- und Fettgewebe. Das Fett ist einersteits Energiespeicher, andererseits dient es auch als Polsterung, die die darunterliegenden Muskeln und Organe vor Stößen, aber auch vor Auskühlung schützt.

Über der Unterhaut liegt die Lederhaut. Ihre netzartigen Gewebsfasern machen die Haut fest und elastisch zugleich. Die feinen Blutbahnen, die Kapillaren, versorgen die Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Wenn der Körper stark erhitzt, weiten sich die Kapillare. Dadurch fließt mehr Blut durch die Kapillaren, wodurch wiederum mehr Wärme über die Haut abgegeben wird. Dieser Mechanismus schützt den Körper vor Überhitzung.

Wenn der Körper auszukühlen droht, ziehen sich die feinen Kapillare zusammen. Die Haut wirkt blass, weil sie nur schwach durchblutet ist. Der Vorteil: Wenig Körperwärme wird über die Haut abgegeben, der Körper schützt sich vor Auskühlung. Zusätzlich stellen sich bei Kälte die Körperhaare auf - eine „Gänsehaut“ entsteht.

Sie dient als Wärmedämmung. Die Haare wachsen aus den Haarbälgen in der Lederhaut. Ein kleiner Muskel an jedem einzelnen Haarbalg macht die Haare „beweglich“. An jedem Haarbalg sitzt außerdem eine Talgdrüse, über die fettiger Talg abgegeben wird. Talg schmiert die Haare und die Außenschicht der Haut.

In der Lederhaut sitzen auch noch jede Menge freie Nervenenden und Tastkörperchen. Sie sind sehr empfindlich und reagieren auf Druck, Temperatur und andere äußere Einflüsse. An den Fingerkuppen sitzen ganz besonders viele dieser Sinneszellen, weshalb man mit den Finger schon Bewegungen im hunderstel Millimeterbereich wahrnehmen kann!

Über der Lederhaut liegt die Oberhaut, die sich in Keimschicht und Hornschicht teilt. Sie ist gerade mal so dick wie ein Blatt Papier. Die Hornschicht liegt außen und besteht aus abgestorbenen, verhornten Zellen. Die Hornschicht schützt uns vor Verletzungen, Krankheiten und Austrocknung. Die Keimschicht erneuert die Hornschicht, indem sie fortlaufend neue Zellen bildet. Außerdem bildet die Keimschicht Pigmente aus, die unsere Haut vor der gefährlichen UV-Strahlung schützt.

Außer Acht gelassen haben wir die Schweißdrüsen. Sie machen unsere Haut nämlich zu einem wichtigen Ausscheidungsorgan. Die Schweißdrüsen liegen in der Lederhaut und geben über Poren in der Oberhaut salzhaltigen Schweiß ab.

Durch den Schweiß können wir unsere Körpertemperatur regulieren, unsere Haut pflegen und sogar Giftstoffe aus unserem Körper ausscheiden. Ist deinem Körper zu heiß, fängt dein Körper an zu schwitzen. Der Schweiß auf deiner Hautoberfläche kann dann verdunsten und so deinen Körper kühlen. Außerdem sorgt der leicht saure Schweiß dafür, dass der pH-Wert deiner Hautoberfläche korrekt ist und sich so Bakterien nur schlecht vermehren können.

Sollten sich dennoch viele Bakterien auf deiner Haut gut vermehren können, so zersetzen sie abgestorbene Hautzellen und Fett. Das macht sich durch einen streng riechenden Schweiß bemerkbar. Dein Schweiß selbst ist geruchslos. Wer sich nicht wäscht, sammelt also Fette und Bakterien auf seiner Haut - und beginnt zu stinken...

Die Haut ist das größte menschliche Organ. Die Haut kühlt den Körper, wärmt ihn, schützt vor Stößen und Bakterien und enthält darüber hinaus jede Menge Sinneszellen, die uns Sinneseindrücke wie kalt, warm, trocken, nass oder auch feinste Bewegungen wahrnehmen lassen. Über die Schweißdrüsen, die die Haut zu einem wichtigen Ausscheidungsorgan machen, wird Schweiß abgesondert, der besonders salzhaltig und leicht sauer ist. Obwohl die Haut sich durch Pigmente vor gefährlicher UV-Strahlung schützen kann, ist es übrigens dennoch wichtig, sich an sonnenreichen Tagen ausreichend mit Sonnencreme einzureiben. So wird Hautkrebs vorgebeugt!

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

12 Kommentare

12 Kommentare
  1. Har mir sehr geholfen 😄👍

    Von Sarah, vor 11 Monaten
  2. Sehr gut danke :)

    Von Sarah, vor 11 Monaten
  3. Die Pigmentschicht felt

    Von Zobair1, vor mehr als einem Jahr
  4. Super Video!

    Von Bgs Schroeder, vor fast 2 Jahren
  5. Danke!

    Von Brigitta Betschart, vor mehr als 3 Jahren
Mehr Kommentare

Die Haut – Aufbau und Funktion (Basiswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Haut – Aufbau und Funktion (Basiswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme den Aufbau und die Funktion der Haut.

    Tipps

    Die Lederhaut schützt den Körper vor Temperaturschwankungen und mechanischen Verletzungen.

    Sie bestimmt auch die Dehnbarkeit der Haut.

    Lösung

    Die Haut wird in folgende drei Schichten unterteilt: die Unterhaut, die Lederhaut und die Oberhaut.

    Die Unterhaut besteht aus Binde- und Fettgewebe und dient als Kälteschutz und Energiespeicher. Die Lederhaut ist dicker als die anderen Schichten und besteht aus einer Netzschicht, die für die Dehnbarkeit der Haut verantwortlich ist.

    In der Lederhaut befinden sich Kapillaren, die die Körpertemperatur des Menschen regulieren. Des Weiteren befinden sich hier die Talg- und Schweißdrüsen. Die Talgdrüsen sitzen unter dem Haarbalg und produzieren Talg, der die Haut vor Austrocknung schützt. Außerdem sind wir durch die Lederhaut in der Lage, Berührungen zu empfinden, denn hier befinden sich freie Nervenenden und Tastkörperchen, die auf Druck und Temperatur reagieren.

    Die oberste Hautschicht heißt Oberhaut und besteht aus einer Keimschicht und einer Hornschicht. Die Hornschicht besteht aus abgestorbenen Zellen und dient dem Schutz vor Verletzungen und anderen schädlichen Umwelteinflüssen. Die Keimschicht erneuert die Hornschicht durch die Bildung von neuen Zellen. Hier befinden sich auch die Melanozyten, die das Pigment Melanin bilden.

  • Bestimme die Funktion von Schweißdrüsen.

    Tipps

    Aus behaarten Körperstellen, wie den Achselhöhlen, können Bakterien schwieriger abgewaschen werden.

    Lösung

    Schweiß ist ein geruchloses Sekret, das von den Schweißdrüsen produziert und abgegeben wird. Er dient hauptsächlich der Regulierung der Körpertemperatur. Wenn es für den Körper zu heiß wird, wird die Schweißproduktion angekurbelt, sodass der Schweiß auf der Körperoberfläche verdunsten kann und die Haut abkühlt. Außerdem reguliert der Schweiß den pH-Wert der Haut und schützt uns vor Krankheitserregern und anderen Umwelteinflüssen, die uns schaden könnten. Obwohl der Schweiß völlig geruchlos ist, glauben wir, dass er für den unangenehmen Schweißgeruch verantwortlich ist. Doch das ist ein Irrtum. Der Schweißgeruch entsteht erst, wenn Bakterien anfangen, Fett und Hautzellen zu zersetzen.

  • Erkläre, wie Hautunreinheiten entstehen.

    Tipps

    Die Pore füllt sich nach einer Verstopfung so lange mit Talg, bis die Dermis aufbricht.

    Lösung

    Die Ursache von Hautunreinheiten ist eine erhöhte Talgproduktion, die verhindert, dass der Talg und die abgestorbenen Zellen aus den Poren ausdringen.

    Die ersten Abbildung zeigen den Beginn des Entzündungsprozesses. Die Pore füllt sich nach und nach mit mehr Talg, bis sie verstopft und sich eine Pustel bildet, die rötlich erscheint und auf der Haut deutlich zu sehen ist. Die verschlossene Pore füllt sich nach und nach mit Eiter, bis sich so viel Druck aufbaut, dass die Dermis aufbricht und der Eiter aus der Pore ausdringen kann. Wenn die Pore wieder frei ist, klingt die Entzündung ab.

  • Erkläre, warum zu häufiges Waschen für die Haut ungesund ist.

    Tipps

    Schäumende Pflegemittel entziehen der Haut natürliches Fett.

    Lösung

    Mediziner sind sich einig, dass man sich nicht täglich intensiv waschen sollte. Das Wasser entzieht in Kombination mit den Pflegemitteln unserer Haut natürliches Fett. Die Haut trocknet so aus. Der Säuremantel der Haut, der für den Schutz vor Krankheitserregern essentiell ist, wird durch zu häufigen Kontakt mit Seife und Wasser entfernt und wir werden anfälliger. Daher sollte man sich nur 2-3 Mal in der Woche intensiv waschen. Und das am besten lauwarm, damit die Haut geschont wird.

  • Benenne die Eigenschaften der Haut.

    Tipps

    4 m² entsprechen der Hautfläche von einem Pärchen.

    Lösung

    Die Haut ist das größte menschliche Organ. Sie umfasst circa 2 m² Fläche und wiegt 10 kg. Sie ist nicht nur eine 4-8 mm dicke Abgrenzung, die uns vor Umwelteinflüssen schützt, sondern übernimmt auch wichtige Funktionen des Stoffwechsels. Daher wird sie auch als Ausscheidungsorgan bezeichnet.

  • Bewerte die Aussagen zum Pigment Melanin.

    Tipps

    Wenn wir in die Sonne gehen, wird mehr Melanin produziert.

    Der Grund für graue Haare ist ein Mangel an Melanin im Haar.

    Bindegewebe hat vor allem eine Stütz- und Verbindungsfunktion für Gewebe.

    Lösung

    Das Pigment Melanin wird von den Melanozyten produziert, die sich in der Keimschicht der Oberhaut befinden. Melanin färbt unsere Haut, unsere Haare und Augen. Das Melanin in unserer Haut hat eine besondere Funktion. Es schützt uns vor UV-Strahlen, denen wir ausgesetzt sind, wenn wir in die Sonne gehen. Das produzierte Melanin gelangt an die Hautoberfläche und wir werden braun. Dort nimmt das Melanin die UV-Strahlen auf und verhindert so, dass die Strahlen in tiefere Hautschichten eindringen und Zellen zerstören können.

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