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Wer war Konrad Lorenz?

Konrad Lorenz gilt mit seinen Untersuchungen zur klass. Ethologie – bei jenen er das Prägeverhalten von Graugänsen beschrieb, zw. angeborenem & erlerntem Verhalten differenzierte und sich proximaten & ultimaten Ursachen von Verhaltensweisen widmete – als Mitbegründer der Verhaltensforschung.

Konrad Lorenz

Konrad Lorenz gilt als Mitbegründer der vergleichenden Verhaltensforschung und spielt somit eine wichtige Rolle in der Geschichte der Verhaltensbiologie. Er studierte vor allem das Verhalten verschiedener Vögel. Wegen seiner Arbeit zum Prägeverhalten bei Wildgänsen wird er häufig als der „Vater der Gänse“ bezeichnet. Er beobachtete, dass Gänseküken ihn als „Mutter“ ansehen, wenn er sie beim Schlüpfen beobachtet. Die Gänseküken folgten ihm anschließend überall hin. So ein Verhalten nennt man auch Fehlprägung. Konrad Lorenz beschrieb es und machte es als erster öffentlich bekannt. Durch Beobachtungen beschrieb er auch Unterschiede zwischen erlerntem und angeborenen Verhalten. Außerdem veröffentlichte er viele Bücher, in denen er seine Thesen der Öffentlichkeit erklärte. Viele dieser Bücher lösten auch Kontroversen aus, zum Beispiel seine Bücher, die sich mit dem menschlichen Aggressionsverhalten befassen. 1973 erhielt er für seine Forschung zusammen mit Nikolaas Tinbergen und Karl von Frisch den Nobelpreis für Medizin und Physiologie.