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Wer war Mendel?

Mit seinen durchgeführten Kreuzungsexperimenten mit Erbsen, durch welche er die drei nach ihm benannten Mendelschen Gesetze (Uniformitäts-, Spaltungs- und Unabhängigkeitsgesetz) aufstellen konnte, gilt Mendel als Mitbegründer der Vererbungslehre und modernen Genetik.

Gregor Johann Mendel

Mendel war ein Priester, der im 19. Jahrhundert in Österreich lebte. Bekannt wurde er durch seine Kreuzungsexperimente mit Erbsenpflanzen. Er kreuzte immer und immer wieder Erbsenpflanzen mit unterschiedlichen Merkmalen miteinander und untersuchte, auf welche Weise Merkmale an die folgenden Generationen weitergegeben wurden. Zum Beispiel beschäftigte er sich mit den unterschiedlichen Blütenfarben von Erbsenpflanzen. Mendel, der bei seiner Arbeit extrem genau und sorgfältig vorgegangen ist, konnte aus seinen Ergebnissen verschiedene Regeln der Vererbung ableiten. Er fand als Erster heraus, dass es bestimmte Teilchen geben muss, die die Erbinformationen enthalten und die bei der Vererbung an die nächste Generation übertragen werden. Heute wissen wir, dass Mendel recht hatte. Die Erbteilchen, von denen er sprach, sind die Gene, bestehend aus DNA in den Zellkernen unserer Körperzellen.

Insgesamt gibt es drei Mendelsche Regeln, die Uniformitätsregel (1. Mendelsche Regel), die Spaltungsregel (2. Mendelsche Regel) und die Unabhängigkeitsregel (3. Mendelsche Regel.