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Transkript Vögel, die fliegen, schwimmen und tauchen

Hallo! Ein Mensch kann sich an Land ganz gut fortbewegen - die meisten können auch schwimmen. Ein Pinguin-Vogel kann hervorragend schwimmen. Auch an Land ist er schnell und ausdauernd unterwegs. Er kann aber nicht fliegen.

Es gibt aber auch Tiere, die sich sowohl im Wasser, oft auch unter Wasser, als auch in der Luft und an Land fortbewegen können. Die meisten Schwimm- und Tauchvögel gehören dazu. In diesem Video wollen wir uns die Lebensweise und Merkmale einiger dieser Schwimm- und Tauchvögel am Beispiel der Stockente näher ansehen, bevor wir einen Blick auf weitere Vertreter werfen.

Merkmale am Beispiel Stockente - Schwimmen

Auf unseren Gewässern ist die Stockente der häufigste Schwimmvogel. Das Männchen heißt Erpel und ist sehr auffällig gezeichnet. Das Weibchen ist braun und schmucklos. Stockenten sind hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Wenn sie auf der Wasseroberfläche schwimmen liegt ihr Körper kahnförmig auf dem Wasser. Bei der Vorwärtsbewegung entsteht so wenig Wasserwiderstand.

Für den Antrieb sorgen die Schwimmfüße. Zwischen den Zehen befinden sich Schwimmhäute. Indem sie die Zehen spreizen, entsteht eine große Fläche und die Ente kann sich im Wasser vorwärtsdrücken. Wenn der Fuß wieder nach vorne bewegt wird, liegen die Zehen dicht aneinander. Auf diese Weise setzen sie dem Wasser wenig Widerstand entgegen.

Der Grund, warum Stockenten nicht untergehen, liegt in ihrem speziellen Gefieder. Zwischen den weichen Daunenfedern befinden sich viele Luftblasen. Auf diesen schwimmen die Enten wie ein Luftkissenboot. Aber damit sich die Federn nicht mit Wasser vollsaugen, braucht es die Deckfedern. Die liegen darüber und sind gut eingefettet. Das Fett weist das Wasser ab. Auf diese Weise können sich die Federn nicht mit Wasser vollsaugen.

Das notwendige Fett kommt von der Bürzeldrüse an der Schwanzwurzel. Mit dem Schnabel verteilt es die Ente regelmäßig über die Deckfedern. Die Fettschicht auf den Deckfedern, das Luftpolster und die körpereigene Fettschicht sind zusammen außerdem die perfekte Wärmeisolierung, um im kalten Wasser die Körpertemperatur konstant halten zu können.

Merkmale am Beispiel Stockente - Ernährung, Fortpflanzung

Manchmal sieht man von Stockenten nur das Hinterteil aus dem Wasser ragen. Dann gründeln sie. Im seichten Wasser des Ufers schnappen sie nach Wasserpflanzen oder durchwühlen den Schlamm. Wenn sie ihren Schnabel schließen, können sie das aufgenommene Wasser durch die feinen Rillen ihrer Kauleiste wieder herauspressen. Das funktioniert wie ein Sieb - darum nennt man so einen Schnabel auch Seihschnabel. Hängen bleiben Würmer, Insektenlarven, Wasserpflanzen und Laich von Fischen und Fröschen. Und das wird dann einfach hinuntergeschluckt.

Stockenten legen im Frühling etwa zehn Eier in ein Bodennest. Da das Weibchen unauffällig und braun ist, kann es beim Brüten nur schwer von Greifvögeln und anderen Feinden entdeckt werden. Nach vier Wochen schlüpfen die Küken. Sie sind Nestflüchter, die sofort schwimmen können. Das Weibchen kümmert sich allerdings noch einige Wochen um den Nachwuchs bis er auch fliegen kann.

Weitere Wasservögel

Es gibt auch Wasservögel, die nicht nur gründeln, sondern richtig tauchen - man nennt sie Tauchvögel. Der Haubentaucher kann sich mit seinen kräftigen Beinen einige Meter in die Tiefe stoßen, um unter Wasser etwa Fische zu fangen. Ein Tauchgang von einer Minute ist für den wendigen Haubentaucher durchaus möglich. An Land wirkt er dafür weniger elegant. Durch seine weit hinten am Körper sitzenden Beine fällt ihm die Fortbewegung nicht leicht. Oft schwankt er erheblich.

Noch tiefer als der Haubentaucher taucht der Kormoran. Seine Federn verlieren beim Tauchen fast den gesamten Luftpolster. So kann er bis zu 16 Meter tief tauchen und dabei Fische jagen. Der Nachteil dabei ist, dass sein Gefieder nach dem Tauchgang vollkommen durchnässt ist. Also muss der Kormoran es anschließend in der Sonne trocknen lassen, um nicht zu stark auszukühlen.

Nicht tauchen, aber sehr tief gründeln kann der Höckerschwan. Das liegt natürlich an seinem langen Hals. Beim Gründeln kann er den See- und Flussgrund bis in eine Tiefe von 1,5m erreichen, um dort z.B. Wasserpflanzen abzurupfen. Weitere Schwimmvögel sind beispielsweise die Blässralle, die Tafelente, die Reiherente, die Graugans und die Teichralle.

Zusammenfassung

Schwimm- und Tauchvögel zeichnen sich durch ihre Schwimmfüße aus. Die eingefetteten Deckfedern weisen Wasser ab. Die feinen Luftblasen in den Daunenfedern wirken wie ein Luftkissen, auf dem sie schwimmen können. Dieses Luftpolster hat auch wärmeisolierende Funktion.

Schwimmenten gründeln, z.B. Stockenten, Tauchenten, z.B. Tafelenten, tauchen. Auch an Land können sich Schwimm- und Tauchvögel fortbewegen. Die meisten können auch fliegen. Eine Ausnahme ist etwa der Pinguin. Seine recht kleinen Flügel tragen ihn nicht in der Luft. Tschüss!

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9 Kommentare
  1. Default

    Das war ein cooles Video und ich habe jetzt etwas neues hinzugelernt.

    Von Beatrice P., vor 7 Monaten
  2. Default

    SEHR GUT!!!!!LOB!!!!! ^^

    Von Richard Meyer1, vor etwa einem Jahr
  3. Default

    pi pi

    Von Max&Niklas, vor mehr als einem Jahr
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    h

    Von Max&Niklas, vor mehr als einem Jahr
  5. Default

    pipi kaka

    Von Max&Niklas, vor mehr als einem Jahr
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    sehr gut erklert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Max&Niklas, vor mehr als einem Jahr
  2. Default

    Finde ich sehr gut

    Von Kobra 34, vor fast 2 Jahren
  3. Anna maria

    Hallo Idaluzies,
    du hast Recht, vergleicht man den Pinguin mit anderen Vögeln, zum Beispiel mit einem Haushuhn, ist er tatsächlich kein besonders schneller Läufer. In Gefahrensituationen kann der Pinguin jedoch eine Geschwindigkeit von 8m/s erreichen. Solche Geschwindigkeit erreicht der Pinguin durch den zusätzlichen Einsatz seiner Flossen, mit denen er sich abstützt und vorwärts schiebt.

    Von Anna Maria Z., vor etwa 2 Jahren
  4. Foto am 01.01.16 um 17.05

    Hallo Sofatutorteam!
    In Ihrem Video wurde gesagt, dass sich Pinguine an Land schnell fortbewegen können.
    Das hat mich sehr gewundert. Denn aus meiner Erfahrung denke ich, dass Pinguine an Land sehr langsam watscheln.Stimmt das?

    Liebe Grüße idaluzies

    Von Idaluzies, vor etwa 2 Jahren
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