Advent, Advent, 1 Monat weihnachtliche Laufzeit geschenkt.

Nicht bis zur Bescherung warten, Aktion nur gültig bis zum 18.12.2016!

Textversion des Videos

Transkript Bakterien als Krankheitserreger - Zahnkaries

Hallo! Ich bin Sina. Hast du vielleicht schon einmal Zahnschmerzen gehabt? Oder musste der Zahnarzt bei dir schon einmal bohren? Dann hattest du vielleicht Karies. In diesem Video möchte ich dir erklären, was Zahnkaries ist und wie Karies entsteht. Außerdem möchte ich dir auch mitteilen, was du tun kannst, um dich vor Zahnkaries zu schützen. Damit du alles verstehen kannst, werde ich dir zunächst erklären, wie ein Zahn aufgebaut ist.

Hier siehst du den Querschnitt eines Zahns. Der Teil, der aus dem Zahnfleisch herausragt, wird als Krone bezeichnet, der Teil im Zahnfleisch als Wurzel. Das Zahnfleisch ist hier hellrot. Die oberste Schicht der Krone heißt Zahnschmelz; er ist sehr hart und besteht hauptsächlich aus Mineralstoffen wie z. B. Phosphat und Kalzium. Er ist hier weiß. Unter dem Zahnschmelz befindet sich das Zahnbein, es wird auch Dentin genannt. Es ist viel weicher als der Zahnschmelz. Im Querschnitt ist es orange. Das Dentin umschließt den inneren Teil des Zahns, das Zahnmark. Es ist von Blutgefäßen und Nervenfasern durchzogen und ist für die Ernährung des Zahns zuständig. Es ist hier rot. In der Wurzel liegt dem Dentin eine Schicht Zement auf; er ist sehr hart und hier blau. Der Wurzelzement verankert den Zahn im Knochen. Der Knochen ist hier hellbraun. So ist jeder deiner Zähne aufgebaut.

Was ist nun aber Karies? Karies ist eine Krankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Bakterien sind Lebewesen, die nur aus einer Zelle bestehen, und es gibt viele verschiedene davon. Kariesbakterien sind meist kugelig und hängen oft wie Ketten aneinander. Sie können den Zahn stark beschädigen. Aber wie kommt es dazu, dass Kariesbakterien einen Zahn beschädigen? Einige Kariesbakterien findet man in jedem Mund. Sie vermehren sich sehr stark, wenn sie Zucker als Nahrung bekommen. Zucker befindet sich in irgendeiner Form in sehr vielen Nahrungsmitteln. Süßigkeiten oder Obst enthalten viel Zucker.

Die Kariesbakterien bauen den Zucker ab und produzieren dabei Milchsäure. Durch die Milchsäure wird die Umgebung im Mund sauer; man sagt, dass der pH-Wert sinkt. Davon merkt man selbst eigentlich nichts. Allerdings werden dadurch Mineralstoffe aus dem Zahn gelöst, und der Zahnschmelz wird weich. Du hast zu diesem Zeitpunkt noch keine Zahnschmerzen, und der Zahnarzt kann dir noch helfen, sodass kein Loch entsteht. Dein Speichel kann Milchsäure, die die Kariesbakterien beim Abbau des Zuckers produzieren, unschädlich machen. Die Umgebung im Mund ist dann nicht mehr sauer, die Mineralstoffe können wieder in den Zahnschmelz eingebaut werden. Der Zahnschmelz ist nun nicht mehr weich, sondern wieder gehärtet. Diese Vorgänge nehmen allerdings etwas Zeit in Anspruch - ca. eine Stunde, manchmal auch länger. Bekommen die Kariesbakterien aber immer wieder in sehr kurzen Abständen Zucker als Nahrung - z. B. beim Lutschen von Bonbons oder beim Naschen von Süßigkeiten, so bleibt der Zahnschmelz weich. Tritt diese Situation regelmäßig ein, so kann es zu Karies kommen. Es gibt verschiedene Stufen der Karieserkrankung. Zunächst ist nur der Zahnschmelz betroffen. Zur Erinnerung, er ist hier weiß. Er bekommt weiße Flecken. Du hast zu diesem Zeitpunkt noch keine Zahnschmerzen, und der Zahnarzt kann dir noch helfen, sodass hier kein Loch entsteht. Anschließend werden die Flecken immer dunkler. Auch das Dentin (zur Erinnerung, es ist hier orange) wird nun von Karies befallen. Da es viel weicher ist als der Zahnschmelz, verbreiten sich Karies hier besonders schnell. Es kann nun zu ersten Zahnschmerzen kommen - ein Loch ist entstanden. Karies können bis zum Zahnmark (zur Erinnerung, es ist hier rot) vordringen. Dann sind die Zahnschmerzen besonders stark. Du kannst dich aber vor einer Karieserkrankung schützen. Du solltest folgende Tipps befolgen: Du solltest immer wieder lange Pausen, am besten einige Stunden, zwischen den Mahlzeiten machen, damit genug Zeit bleibt, dass der Zahnschmelz gehärtet werden kann. Bekommen die Kariesbakterien aber immer wieder in sehr kurzen Abständen Zucker als Nahrung - z. B. beim Lutschen von Bonbons oder beim Naschen von Süßigkeiten, so bleibt der Zahnschmelz weich. Achtung: Auch Säfte und Apfelschorle enthalten Zucker. Weiterhin solltest du deine Zähne regelmäßig mit einer Zahnbürste und am besten auch mit Zahnseide reinigen, um alle Speisereste zu entfernen. Außerdem solltest du zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen und deine Zähne kontrollieren lassen. Er kann Karies schon früh erkennen und eventuell ein Loch verhindern.

Tschüss und danke fürs Zuhören!

Informationen zum Video