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Postmoderne

Eine zeitliche Verortung der Postmoderne ist umstritten: In der Regel wird sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingeordnet. Wichtige Werke der Postmoderne sind „Schlafes Bruder“ (Schneider), „Das Parfum“ (Süskind) und „Die Physiker“ (Dürrenmatt).

Die Postmoderne

Wie der Begriff Postmoderne verrät, handelt es sich um eine Strömung nach der Epoche der Moderne, also ab ungefähr den 90er Jahren. Sie äußerte sich nicht nur in der Gesellschaft und Architektur, sondern auch in der Literatur. Klare Strukturen, wie sie in der Moderne existierten, wurden aufgelöst, die Idee der Vernunft wurde verworfen. Die künstlerische und kulturelle Freiheit prägte diese Zeit besonders. Das Leitthema in der Literatur bestand darin, dass der Mensch keinen Platz in der modernen Welt hat, da diese durch ihre Komplexität nicht erfassbar ist. Oft herrscht in Texten eine sehr pessimistische Stimmung, die durch die wahrgenommene Sinnlosigkeit der Welt verursacht wird. Typische Gestaltungsmerkmale der Postmoderne sind die Intertextualität, Metafiktionalität und wechselnde Erzählperspektiven. Es scheint, als würde der Erzähler in das Geschehen eingreifen. Vertreter dieser Epoche sind unter anderem Daniel Kehlmann, Jean-Francois Lyotard, Umberto Eco und Patrick Süskind mit seinem Erfolgsroman Das Parfüm.