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Was ist eine Elektronenwolke?

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Elektronenwolke

Die Elektronenwolke dient der bildlichen Vorstellung des Aufenthaltsraums von zwei Elektronen und ist Teil des Kugelwolkenmodells. Es ähnelt dem Bohr´schen Atommodell mit seinen Elektronenschalen, die um den Kern angeordnet sind. Diese sind mit Kugelwolken besetzt, in die maximal zwei Elektronen passen. Mit wachsender Entfernung zum Atomkern passen immer mehr Elektronenwolken auf eine Schale. Die Anzahl der Elektronen, die auf die $n$-te Schale passen, berechnet sich nach $2n^{2}$. Jede Elektronenwolke wird aufgrund der gegenseitigen Abstoßung der Elektronen zunächst einzeln besetzt und erst dann paarweise. Wie viele Elektronenwolken auf eine Schale passen, hängt von der Größe der Schale und damit von der Entfernung zum Atomkern ab. Dieses Atommodell stellt eine Vereinfachung des Orbitalmodells dar und zugleich eine Erweiterung des Bohr´schen Atommodells und eignet sich zur Erklärung von Atombindungen und dem Molekülbau.

Oft dient der Begriff Elektronenwolke als Synonym für den Begriff Elektronengas im Zusammenhang mit der Metallbindung. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass positiv geladene Atomrümpfe in einem festen Gitter angeordnet sind, während die Valenzelektronen frei beweglich um diese herumschwirren.

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