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Atombindung – Schreibweise und Definition

Die Atombindung wird aus den Valenzelektronen der Bindungspartner gebildet.

Die Atombindung

Eine Atombindung (auch kovalente Bindung oder Elektronenpaarbindung genannt) ist die chemische Bindung zwischen Nichtmetallen, die für den festen Zusammenhalt von Atomen in vielen chemischen Verbindungen verantwortlich ist. Die Bindung zwischen zwei Atomen entsteht durch die Ausbildung eines oder mehrerer gemeinsamer Elektronenpaare.

Bindigkeit

Die Anzahl an Bindungen, die ein Atom eingehen kann, wird mit der Bindigkeit ($B$) (auch Valenzzahl) beschrieben. Diese kann die Werte 1, 2, 3 und 4 annehmen. Elektronenpaarbindungen können nur aus Elektronen der äußersten Schale des Atoms gebildet werden. Daher ist die Bindigkeit auch immer abhängig von der Anzahl der Valenzelektronen ($n=1,\dots,7$). Grundsätzlich gilt $B\leq n$, denn es können nur so viele Verbindungen entstehen, wie Valenzelektronen vorhanden sind. Ist $B<n$, entstehen zusätzlich freie Elektronenpaare.

Im Wasserstoffmolekül gibt es zum Beispiel keine freien Elektronenpaare, da das jeweils einzige Valenzelektron eine Atombindung eingeht. Im Sauerstoffmolekül gibt es hingegen vier freie Elektronenpaare, denn nur zwei der sechs Valenzelektronen jedes Atoms gehen eine Atombindung ein. Man spricht dann von einer Doppelbindung. Diese reicht jedoch dafür, dass für beide Atome die Oktettregel erfüllt ist.

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