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Wie läuft der Phosphorkreislauf ab?

Mineralischer Phosphor durchläuft in einem Ablagerungskreislauf alle Ebenen einer Nahrungskette, ehe er sich im Boden und Wasser erneut ablagert.

Phosphorkreislauf

Phosphor kommt in der Natur meistens als Phosphat vor. Es befindet sich in allen Lebewesen, da es zum Beispiel Teil der Energieeinheit ATP (Adenosintriphosphat) ist. Pflanzen gelten als Produzenten in einem Ökosystem und sie brauchen es, um zu wachsen. Konsumenten, wie zum Beispiel viele Tiere, nehmen das Phosphat mit der pflanzlichen Nahrung auf. Ausscheidungen und tote Tiere werden von Destruenten zersetzt. Sie machen das Phosphat wieder für die Pflanzen verfügbar und der Kreislauf beginnt von vorne.

Phosphat ist häufig ein Faktor, der das Pflanzenwachstum limitiert. Pflanzen können nur wachsen, solange genug Phosphat vorhanden ist. Daher enthalten synthetische Düngemittel neben Stickstoff auch oftmals Phosphat. Da wir Menschen diese Düngemittel auf unseren Feldern verwenden, greifen wir somit in den natürlichen Phosphorkreislauf ein. Das hat eine besondere Bedeutung für aquatische Ökosysteme wie Seen und Flüsse: Dort ist das Phosphat meist knapp und das schränkt das Wachstum von Algen ein. Wird nun der phosphathaltige Dünger von unsere Feldern in Seen und Flüssen geschwemmt, können die Algen dort ungehindert wachsen. Häufig führt das zu einer Eutrophierung des Gewässers, die das Ökosystem dort nachhaltig stört.

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