30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Was ist ein Stoffkreislauf?

Eine regelmäßige Abfolge, welche von einem chemischen Element in unterschiedlichen Verbindungen im Ökosystem durchlaufen wird, nennt man Stoffkreislauf.

Stoffkreislauf

Um zu wachsen, müssen alle Lebewesen Stoffe aus ihrer Umwelt aufnehmen. Diese Stoffe befinden sich häufig im Boden, im Wasser und in der Luft. Doch wie sind sie dahin gekommen und müssten die Vorräte nicht irgendwann aufgebraucht sein? Praktischerweise sind Ökosysteme sehr gut im Recycling.

Landpflanzen nehmen Substanzen aus dem Boden und aus der Luft auf und nutzen sie unter anderem in der Photosynthese, um Energie zu erzeugen. Diese Energie nutzen die Pflanzen, auch Produzenten genannt, um zu wachsen. Diese Pflanzen werden wiederum von Tieren, den Konsumenten, gefressen. Tiere gewinnen aus der Nahrung die Energie, die sie zum Wachsen und Leben benötigen. Fleischfressende Tiere gewinnen diese Stoffe wiederum aus den Tieren, die die Pflanzen gefressen haben. Es entsteht eine Kette. Die Stoffe werden immer an das nächsthöhere Glied der Nahrungskette weitergegeben. Tiere und Pflanzen scheiden allerdings auch Stoffe aus und sterben irgendwann. Die entstehende tote organische Substanz nutzen wiederum andere Lebewesen: die Zersetzer und Destruenten. Das sind zum Beispiel Bakterien sowie einige Würmer und Gliederfüßer. Sie verdauen diese Überreste und gewinnen daraus die Energie, die sie zum Leben benötigen. Dabei werden die Stoffe in den Überresten zu immer kleineren Verbindungen zersetzt, die sich im Boden, Wasser oder in der Luft ablagern. Dort können sie wiederum von Pflanzen zum Wachstum genutzt werden und alles beginnt von vorne.

Es entstehen Stoffkreisläufe, in denen die meisten Stoffe immer und immer wieder genutzt werden. Bekannte Beispiele für solche Stoffkreisläufe sind der Stickstoffkreislauf oder der Kohlenstoffkreislauf.

Alle Videos zum Thema

Videos zum Thema

Was ist ein Stoffkreislauf? (2 Videos)