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Was ist Populationsökologie?

Populationsökologie, auch Demökologie genannt, ist der Teilbereich der Ökologie, welcher Populationsabhängigkeiten von Umweltfaktoren untersucht und sich mit Gesetzmäßigkeiten in einer Population sowie mit Modellen zur Entwicklung einer Population befasst.

Populationsökologie

Die Welt kann in Ökosysteme eingeteilt werden. Jedes dieser Systeme besteht aus einem Biotop (Lebensraum) und der zugehörigen Biozönose (Lebewesen). Die Biozönose bezeichnet die Gesamtheit der Organismen aller Arten im Biotop. Eine Population ist eine Gruppe von Individuen zumeist einer Art, welche miteinander interagieren bzw. wechselwirken.

Die Populationsökologie, auch Demökologie genannt, befasst sich mit den Gesetzmäßigkeiten und Merkmalen innerhalb einer Population.

Formale Merkmale der Population sind ihre Größe (Anzahl an Individuen), Verteilung im Raum, der Altersaufbau und der Geschlechteranteil. Funktionale Merkmale sind die Fruchtbarkeit, Sterblichkeit und das Verhalten.

Modelle können entwickelt und genutzt werden, um Vorhersagen über die Populationsentwicklung zu treffen. So kann man bereits anhand der Fortpflanzungsstrategie der Art auf das Populationswachstum schließen.

Ein typischer r-Stratege (r ≙ Reproduktionsrate) ist Escherichia Coli. Ein einzelnes Bakterium dieser Art kann sich als Individuum unter optimalen Bedingungen etwa alle 20 Minuten durch Zellteilung vermehren. Wale hingegen haben vergleichsweise wenige Nachkommen, welche mehrere Jahre benötigen, um geschlechtsreif zu werden. Daher sind sie typische Vertreter der k-Strategen (k ≙ Kapazitätsgrenze).

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