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Was bedeutet DNA-Hybridisierung?

Durch eine DNA-Hybridisierung kann unbekannte DNA oder Mutationen, durch Einsatz von markierten DNA-Sonden, identifiziert und nachgewiesen werden.

DNA Hybridisierung

Die DNA-Hybridisierung ist eine Methode der Gentechnik. DNA wird hybridisiert, wenn sich zwei Einzelstränge der DNA zu einem Doppelstrang miteinander über Wasserstoffbrücken verbinden. Das ist immer nur dann möglich, wenn die beiden Einzelstränge eine komplementäre Basensequenz haben, sich also auf dem jeweils anderen Strang die passenden Basen befinden. In diesem Fall verbinden sich die Einzelstränge automatisch miteinander.

Dieser Mechanismus wird sich in vielen molekularbiologischen Methoden zunutze gemacht. Zum Beispiel können auf diese Weise fremde Sequenzen innerhalb der DNA identifiziert werden. Dazu werden sogenannten Gensonden genutzt. Das sind markierte DNA-Abschnitte, die in eine Mischung verschiedener DNA-Moleküle gegeben werden. Befindet sich in dieser Mischung eine zur Gensonde passende Sequenz, bindet sie an die Gensonde. Das neue Molekül kann nun dank der markierten Sonde identifiziert werde.

Das Prinzip der DNA-Hybridisierung wird aber auch zum Beispiel während der PCR verwendet. Die Primer (kurze RNA-Abschnitte), die den Start für die Polymerase markieren, werden an die zu vervielfältigende DNA hybridisiert. Sie können nur dort hybridisieren, wo die Sequenz des Primers zur DNA-Sequenz passt. Somit kann man den Startpunkt der PCR steuern.

Auch Restriktionsenzyme besitzen kurze DNA-Abschnitte, die an längere Stücke binden und die Stelle markieren, an dem das Restriktionsenzym die DNA schneiden soll.

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