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Was ist RNA/RNS?

Als Ribonucleinsäure (RNS) [engl. ribonucleic acid (RNA)] bezeichnet man einen Polynucleotidstrang – ein einsträngiges Makromolekül aus Nucleotiden & Ribose –, der bei der Proteinbiosynthese (Transkription & Translation) in versch. Varianten (mRNA, tRNA, rRNA) bedeutende Funktionen hat.

RNA und RNS

Die Abkürzungen RNA beziehungsweise RNS stehen für ribonucleic acid oder in deutscher Sprache Ribonukleinsäure. Wie die DNA spielt auch die RNA in der Molekulargenetik eine entscheidende Rolle, denn auch auf der RNA können Erbinformationen codiert werden. Im Vergleich zur DNA gibt es bei Bau und Funktion der RNA jedoch einige Unterschiede: Anstelle des Zuckers Desoxyribose enthält die RNA Ribose. Die Basen Adenin, Cytosin und Guanin sind ebenso wie in der DNA vorhanden, das Thymin wird in der RNA allerdings durch Uracil ersetzt. Während die DNA normalerweise als Doppelstrang vorliegt, ist die RNA meist als Einzelstrang zu finden. Die RNA spielt bei der Proteinbiosynthese eine wesentliche Rolle. Beim Vorgang der Transkription werden die Informationen der DNA des Zellkerns auf die m-RNA übertragen, so dass diese die genetischen Informationen schließlich zum Ort der Proteinbiosynthese, den Ribosomen, transportieren kann.