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Was ist ein Genotyp?

Die genetische Ausstattung, also die Gesamtheit der – in den Genen festgelegten – Erbinformationen, bezeichnet man als Genotyp.

Genotyp

Der Genotyp ist die Ausstattung eines Lebewesens mit Genen. In der Vererbungslehre unterscheidet man zwischen dem Genotyp und dem Phänotyp. Der Phänotyp ist dabei das äußere Erscheinungsbild eines Lebewesens, für das der Genotyp codiert. Also ist der Genotyp die Information für die Ausbildung eines bestimmten Phänotyps.

Sicher hast du schon einmal etwas von Gregor Mendel und seinen Kreuzungsexperimenten an Erbsenpflanzen gehört. Sie sind ein gutes Beispiel für den Unterschied zwischen Genotyp und Phänotyp. Unter anderem hat Mendel die Farbe der Blüten von Erbsen untersucht und gezüchtet. Die Farbe der Blüte, also zum Beispiel weiß, violett oder gelb, ist der Phänotyp, den man sich leicht anschauen kann. Was Mendel zu seiner Zeit aber noch nicht wusste, ist, dass der Blütenfarbe ein bestimmtes Gen zugrunde liegt. Die Allele, also die Merkmalsausprägungen eines Gens (hier die Farbe der Blüten), die in einem Organismus vorliegen, bestimmen den Phänotyp. Die Gesamtheit dieser Merkmalsausprägungen bezeichnet man als Genotyp.

Ein anderes etwas kompliziertes Beispiel ist die Hautfarbe von Menschen. Sicher kennst du einige Menschen, deren Hautfarbe sich unterscheidet. Dabei fällt auf, dass Hautfarben sich mischen. Es gibt also nicht nur hell und dunkel, sondern alle möglichen Mischfarben dazwischen. In diesem Beispiel ist der Phänotyp also sehr variabel. Der Grund dafür ist, dass der Genotyp für dieses Merkmal nicht nur aus einem Gen, sondern aus einer Vielzahl von Genen besteht, deren Allele sich in der Vererbung beliebig mischen.