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Transkript Periodensystem der Elemente – Weiterentwicklung

Hallo liebe Freundinnen und Freunde der Chemie. Hier ist wieder ein Video zum Periodensystem der Elemente, Teil 2. Wollen wir uns erinnern, was wir im vorherigen Teil 1 besprochen haben. Ich habe das Ende dieses Videos noch einmal stehen lassen. Wir haben festgestellt, dass fast 30% (14) der Hauptgruppenelemente damals unbekannt waren. Damals ist das Jahr 1869. Ein Kompliment gebührt den beiden Herren Mendeleev zur linken und Lothar Meyer zur rechten. Und in unserem heutigen Video werden wir eine der genialen Voraussagungen von Mendeleev einmal etwas näher betrachten. Es geht in diesem Video um das Eka-Silizium, das wir heute unter dem Namen Germanium kennen. Zu diesem Zwecke werde ich noch einmal das Periodensystem der Elemente wie wir es heute kennen aufbauen und dabei nur die Hauptgruppenelemente berücksichtigen. Ich möchte noch einmal daran erinnern, wir schreiben das Jahr 1869. Am 6. März publizierte Mendeleev das Periodensystem der Elemente und wenig später veröffentlichte Lothar Meyer ein ähnliches System. In unserem Video heute geht es um das Eka-Silizium, also das chemische Element, dass im Periodensystem unterhalb des Elementes Silizium steht. Das ist mein 2. Film zum Thema "Periodensystem der Elemente", abgekürzt "PSE". Nun haben wir einmal zu schauen, was unterhalb des Elementes Silizium steht. "Ge" Germanium. Dieses Element war 1869 den Chemikern unbekannt. Trotzdem gelang es Mendeleev eine geniale Voraussagung über dieses Metall zu treffen. Herr Meyer, seien sie bitte nicht böse, aber heute führt Herr Mendeleev Regie.

Nun möchte ich alle die Elemente entfernen, die ziemlich weit vom Germanium entfernt sind. Wasserstoff, Helium, Lithium, Beryllium, Bor, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Fluor, Neon, Natrium, Magnesium, Aluminium lasse ich stehen, Silizium auch, Phosphor auch, Schwefel entferne ich, Chlor entferne ich, Argon entferne ich und Kalium geht weg und Kalzium geht weg. Gallium wurde etwas später entdeckt, dass gab es noch gar nicht. So, Arsen lasse ich stehen und Selen geht weg, Brom geht weg, Krypton geht weg, Rubidium geht weg, Strontium geht weg, Zinn und Antimon bleiben stehen, Tellur geht weg, Jod geht weg, Xenon nehme ich weg, Cesium nehme ich weg, Barium geht, Thallium geht, Blei geht, Bismut geht, Polonium geht, Astat geht, Radon geht, Franzium geht und schließlich Radium verschwindet von der Bildfläche. Tja, die Lücke schließe ich vielleicht mit Kalzium. Nachher werde ich die Elemente entfernen, aber so ungefähr muss sich auch Mendeleev die Umgebung des Elementes Eka-Silizium (wir kennen es ja heute als Germanium) in seinem Periodensystem vorgestellt haben. Und aus den Eigenschaften dieser Elemente und deren Verbindungen hat er auf die entsprechenden Größen beim Eka-Silizium (Germanium) geschlossen. Um Germanium sind angeordnet, Aluminium, Silizium, Phosphor, Arsen, Antimon, Zinn und Indium und die werde ich nun entfernen. Es bleibt einsam und alleine Germanium zurück und für dieses traf Mendeleev seine Voraussagen.

Links Eka-Silizium, rechts Germanium, das Clemens Winkler 1886 entdeckte. Was sagte Mendeleev vorraus? Eka-Silizium hat eine Atommasse von 72. Germanium hat tatsächlich eine Atommasse von 72,64. Mendeleev sagte, Eka-Silizium ist ein dunkelgraues Metall mit hoher Schmelztemperatur. Winkler fand, Germanium ist ein weißlich-graues Metall und es hat eine Schmelztemperatur von 938.3 °C. Mendeleev: Dichte von Eka-Silizium 5,5 g/cm³. Winkler: Dichte von Germanium 5,323 g/cm³. Mendeleev: Eka-Silizium hat eine spezifische Wärmekapazität von 0,3 J/(g K). Winkler fand einen Wert von 0,32 J/(g K). Mendeleev: Beim Erhitzen an der Luft entsteht XO2, X steht für Eka-Silizium. Winkler: Beim Erhitzen an der Luft entsteht GeO2. Mendeleev: Das Oxid XO2 ist schwerflüchtig. Winkler: Das Oxid GeO2 besitzt eine Schmelztemperatur von 1115 °C. Mendeleev: Das Oxid hat eine Dichte von 4,7 g/cm³. Winkler: Die Dichte von GeO2 beträgt 4,23 g/cm³. Mendeleev: Das Chlorid hat eine Sidetemperatur wenig unter 100 °C. Winkler: Das Chlorid hat eine Sidetemperatur von 83 °C. Mendeleev: Das Chlorid hat eine Dichte von 1,9 g/cm³. Winkler: Die Dichte von GeCl4 beträgt 1,88 g/cm³.

Ich verneige mich vor dieser wissenschaftlichen Leistung.  Es ist eines der Ergebnisse, die Mendeleev in seinem Leben fand. Ein Ergebnis aus dem Periodensystem der Elemente (PSE, kurz genannt). Es ist ein denkwürdiger Tag dieser 6. März 1869. Ich glaube man brauchte niemanden mehr überzeugen, warum das Periodensystem der Elemente so eine wichtige Entdeckung war. Ich wünsche euch alles Gute. Tschüss 

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