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Transkript Lebenswichtige Elemente (2)

Guten Tag und herzlich willkommen. Ich begrüße euch zu diesem Video. Biochemisch und medizinisch wichtige Elemente Teil 2. An Vorkenntnissen für dieses Video wäre es sinnvoll, wenn ihr euch bereits Teil 1 und die damit verbundenen Inhalte angeschaut habt. Ziel dieses Videos ist es, euch eine Darstellung von Mengen und Bedeutung der biochemisch und medizinisch wichtigen Elemente zu vermitteln. Das Video habe ich in vier Abschnitte untergliedert. 1. Massenanteil wichtiger Hauptgruppenelemente. 2. Spurenelemente. 3. Elemente mit verschiedener Bedeutung. Am Ende gebe ich eine kurze Zusammenfassung.   Die zu besprechenden Elemente kann man je nach Bedeutung in 3 Gruppen unterteilen. Das wären zuerst einmal die biochemisch bedeutsamen Elemente, grün gekennzeichnet. Als zweites wären das die Elemente von pharmakologisch und toxikologischer Bedeutung, hier blau gekennzeichnet. Als drittes gibt es noch einige Elemente, die in Naturstoffen und Lebewesen enthalten sind. Das sind im ganzen 5, hier schwarz gekennzeichnet.   Für das Leben und die Lebensprozesse unabdinglich sind die sogenannten biochemisch wichtigen Elemente. Kommen wir damit zum Teil 1. Massenanteil wichtiger Hauptgruppenelemente. Am häufigsten im menschlichen Körper enthalten ist das Element Sauerstoff. Wir treffen es zu 61% an. Am zweithäufigsten im menschlichen Organismus enthalten ist das chemische Element Kohlenstoff. Wir treffen es mit einer Häufigkeit von 23% an. Auf dem 3. Platz befindet sich das chemische Element Wasserstoff mit einer Häufigkeit von 10%. Stickstoff auf dem 4. Platz fällt in seiner Häufigkeit bereits ab. 2,6%. Auf dem 5. Platz liegt Calcium mit einer Häufigkeit von 1,4%. Phosphor auf dem 6. Platz ist mit 1,1% vertreten. Die Häufigkeit des Schwefels ist bereits gering mit 0,2%. Kalium hat die gleiche Häufigkeit wie Schwefel, ebenfalls 0,2%. Das lebenswichtige Natrium ist mit einem Anteil von 0,14% vertreten. Gefolgt wird es von Chlor, Magnesium und anderen chemischen Elementen.   2. Spurenelemente. Obwohl nur in geringen Mengen bis höchstens 5g vertreten, spielen Spurenelemente eine ganz wichtige Rolle bei allen Lebensprozessen im Organismus. Chrom macht die Wirkung der Phosphoglucomutase erst möglich. Eine Insulinwirkung ist ohne Vorhandensein von Chrom unmöglich. Mangan ist unabdingbar für die Bildung von Kollagen und Glucosaminoglycane. Außerdem ist es mitverantwortlich für die Blutgerinnung. Eisen ist Bestandteil des Hämoglobins. Kobalt ist Bestandteil von Vitamin B12. Durch Kupfer wird die Wirkung vieler Oxidasen ermöglicht. Mangan ist unabdingbar für die Bildung von Kollagen und Glucosaminoglycane. Zink ist mitverantwortlich für Wachstum und Reifung. Es ist unabkömmlich beim Kohlehydrat- und Proteinstoffwechsel. Ohne Zink können DNA und RNA nicht gebildet werden. Es ist mitverantwortlich für den Hormonstoffwechsel. Molybdän wirkt an der Atmungskette mit.   3. Elemente mit verschiedener Bedeutung. Hier geht es um Elemente, die zwar nicht unbedingt für das Leben erforderlich sind, aber Lebensprozesse positiv oder negativ gestalten. Lithium wird bei manisch-depressiven Erkrankungen verwendet. Aluminiumverbindungen werden bei der Wundbehandlung verwendet. Aluminium steht allerdings im Verdacht, Altersdemenz auszulösen. Arsen ist ein Spurenelement, aber gleichsam ein Umweltgift. Nickel kann Kontaktdermatitis hervorrufen. Neben seiner Bedeutung als Spurenelement kann Chrom Allergien hervorrufen. Cadmium ist ein Umweltgift und zeigt östrogene Wirkung. Die löslichen Verbindungen des Bariums sind giftig, das unlösliche Bariumsulfat wird als Kontrastmittel in der Röntgenuntersuchung verwendet. Quecksilber, Blei und ihre Verbindungen sind giftig. Mitunter wird Jod noch als Desinfektionsmittel verwendet. Das chemische Element Platin ist im sogenannten Cisplatin, einer chemischen Verbindung, in der Krebstherapie enthalten. Das Edelgas Xenon wird als modernes Narkosemittel verwendet.   4. Zusammenfassung. Im Periodensystem des Lebens sind vor allem die biochemisch wichtigen Elemente zu nennen. Davon gibt es mehr als 20. Die fünf Elemente mit der größten Häufigkeit sind Sauerstoff mit 61%, Kohlenstoff mit 23%, Wasserstoff mit 10%, Stickstoff mit 2,6% und Calcium mit 1,4%. Darüber hinaus gibt es chemische Elemente, die pharmakologisch oder toxikologisch bedeutsam sind. Außerdem sind noch einige Elemente zu nennen, die in Naturstoffen bzw. Lebewesen vorkommen. Im medizinischen Bereich gibt es eine breite Anwendung, sei es als Psychopharmaka, Desinfektionsmittel, in der Krebstherapie oder als Narkosemittel. Biochemisch wichtige Elemente spielen eine Rolle beim Sauerstofftransport, bei der Bildung von DNA und RNA, bei der Funktion von Oxidasen, bei der Kollagenbildung, bei der Blutgerinnung, bei der Bildung von Glycosaminoglycane, bei der Funktion der Atmungskette, bei der Bereitstellung von Vitamin B12, bei der Bereitstellung von Insulin, bei Phosphorglucomutasen und so weiter, und so weiter. Nicht zu vergessen ist, das einige chemische Elemente, auch wenn sie als Spurenelemente wirken, Gifte sein können. Andere sind nur Gifte. Immer daran denken: Chemische Elemente können zu Kontaktdermatitis und zu verschiedenen Allergien führen. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, alles Gute, auf Wiedersehen.

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1 Kommentar
  1. Default

    sehr anschaulich, danke.. eine verwendung von symbolen in verbindung mit der erklärung wie das kreuz bei iod, würde die visuelle merkfähigkeit anregen.

    Von Hosnya, vor mehr als 3 Jahren