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Hermann Hesse

Kultautor, Nobelpreisträger und einer der berühmtesten deutschsprachigen Autoren - Über das Leben und Werk Hermann Hesses

Wer war Hermann Hesse?

Vielleicht kennst du die berühmte Band „Steppenwolf“, die sich u.a. mit dem Song „Born to be wild“ in die Herzen der Hard-Rock-Fans gesungen hat? Tatsächlich hat sie sich nach dem gleichnamigen Werk des deutschsprachigen Autors Hermann Hesse benannt. Hesse galt in der Hippie-Bewegung als Kultautor. Die Anhänger feierten Hesses Werke, da sie mit ihren zentralen Themen, wie Friedensliebe, Protest gegen die Eltern und die gutbürgerliche Welt sowie der Selbstfindung, die Anschauung der 68er-Bewegung widerspiegelten. Doch nicht nur in den USA erfreuten sich die Texte des Literaturnobelpreisträgers großer Beliebtheit - Hesse zählt zu den meistgelesensten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Steppenwolf

Hermann Hesse und seine Zeit

Hesse schrieb die meisten seiner Texte zur Zeit der Weimarer Republik. Die Literatur der Weimarer Republik war sehr vielfältig und es ist fast unmöglich, die Texte auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Die Werke Hesses kann man keiner bestimmten Epoche oder Strömung zuordnen. Hierbei hast du es mit einem ähnlichen Phänomen wie beim berühmten Autor Franz Kafka zu tun, dessen Werke sich auch nicht „einordnen“ lassen. Wichtiger als die Zuweisung zu einer Epoche sind die behandelten Themen der Werke. Hesse beschäftigte sich vorrangig mit der Suche nach der eigenen Persönlichkeit und den eigenen Interessen - in seinen Texten steht das Individuum im Vordergrund. Andere Themen sind Freundschaften, Sinnkrisen und das Außenseitertum. Dank dieser stets aktuellen Themen ist er bis heute ein Bestsellerautor mit mehr als 150 Millionen verkauften Büchern!

Hesse

Hermann Hesses Kurzbiografie

Hermann Hesse wird 1877 in Calw im Schwarzwald geboren. Seine Eltern sind sehr religiös und erziehen ihren Sohn dementsprechend streng. Sie schicken den jungen Hesse schließlich in das Kloster Maulbronn, wo er eine theologische Ausbildung erhalten soll, um später Pfarrer zu werden. Hesse wehrt sich – mit Erfolg. Er will lieber Dichter werden. 1904 erscheint sein erster Roman „Peter Camenzind“, der für den 27-jährigen Hesse den literarischen Durchbruch bedeutet. Es folgen der Entwicklungsroman „Demian“ (1919) und die Erzählung „Siddhartha“ (1922). Mit 50 Jahren veröffentlicht er sein Erfolgsbuch „Steppenwolf“ (1927). Für seinen letzten Roman „Das Glasperlenspiel“ (1943) wird Hesse sogar die höchste literarische Auszeichnung verliehen: Der Literaturnobelpreis. Hesse stirbt 1962.

Hesses Leben und Werk

Bedeutende Werke

Das wohl berühmteste Werk Hesses ist der „Steppenwolf“. In diesem Werk entfaltet Hesse die Entfremdungsproblematik und die Persönlichkeitsspaltung zwischen der menschlichen und tierischen Natur in dem sich als Steppenwolf fühlenden Harry Haller. Dieser ist in seiner Identität behindert: Aufgrund äußerer Einflüsse und seiner Erziehung soll sein Willen stets gebrochen werden. Harry unternimmt Ausbruchsversuche aus der gutbürgerlichen Welt, welche allerdings scheitern und auch keine dauerhafte Lösung darstellen. Hesse beschreibt in seinem Werk die Epochenproblematik der damaligen Zeit. Er selbst litt unter der strengen Erziehung der Eltern, die ihm wenig Freiraum zur eigenen Entfaltung gaben. Diese Erfahrungen beeinflussten auch weitere Werke von ihm, so zum Beispiel den Roman „Unterm Rad“.

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