Zellmembran – Was ist das?

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Zellmembran

Die Zellmembran ist die äußerste Schicht einer Zelle. Es handelt sich dabei um eine Biomembran. Sie ist also semipermeabel, das bedeutet, sie ist durchlässig für manche Moleküle, aber nicht für alle. Dieses Prinzip ermöglicht es der Zellmembran, wichtige Transportvorgänge in und aus der Zelle zu steuern. Außerdem schützt die Zellmembran das Innere der Zelle vor äußeren Einflüssen und steuert die Kommunikation der Zelle mit anderen umliegenden Zellen.

Eine Biomembran, also auch die Zellmembran, besteht aus Phospholipiden. Das sind Fette mit besonderen Eigenschaften. Ein Phospholipid besitzt ein hydrophiles und ein hydrophobes Ende. Viele dieser Moleküle lagern sich aneinander und bilden eine Doppelschicht, die sogenannte Lipiddoppelschicht. Außerdem befinden sich in einer Zellmembran noch viele Proteine. Dabei handelt es sich um Proteine, die Reaktionen an der Zellmembran steuern, oder auch Proteine, die Kanäle durch die Membran bilden. Diese Transportproteine können entweder einfache Tunnel sein, oder aber Stoffe aktiv durch die Membran transportieren. Aufgrund dieses Aufbaus kann die Zellmembran den Stofftransport steuern.