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Was ist Kohäsion?

Der Zusammenhalt gleichartiger Substanzen aufgrund molekularer Anziehung – zum Beispiel durch Wasserstoffbrücken – nennt man Kohäsion.

Kohäsion

Bindungskräfte zwischen Atomen sowie Molekülen innerhalb eines Stoffes sorgen für dessen Zusammenhalt und werden in der Chemie und Physik als Kohäsion bezeichnet. Chemische Bindungen, zwischenmolekulare Kräfte (Van-der-Waals-Wechselwirkungen, Wasserstoffbrückenbindungen) und Phänomene wie Verfilzung faserförmiger Stoffe sind die Wechselwirkungen, die Kohäsion verursachen. Ein gutes Beispiel ist Klebstoff, bei dem die Kohäsíonskräfte zu seinen Verarbeitungseigenschaften beitragen. Dazu gehören die Viskosität und das Fließverhalten des flüssigen Klebstoffs und unter anderem auch die Festigkeit der Klebung. Kennwerte, die in diesem Zusammenhang verwendet werden, sind Reißdehnung, Temperaturfestigkeit, E-Modul und Zugfestigkeit. An der Oberfläche einer Flüssigkeit führt die Kohäsion beispielsweise zur Oberflächenspannung. Bei Wasser bilden die Wassermoleküle an der Oberfläche Wasserstoffbrückenbindungen zu benachbarten Wassermolekülen aus. Da diese auf der einen Seite der Luft ausgesetzt sind, bilden sie stärkere Bindungen zu den vorhandenen Nachbarn aus. Diese dadurch aufgebaute Oberflächenspannung führt dazu, dass Wasser kugelförmige Tropfen bildet oder dass ein volles Wasserglas vor dem Überlaufen eine Art Kuppel bildet. Die Wasseraufnahme und der Wassertransport bei Pflanzen und die dabei überwundene Schwerkraft werden unter anderem durch Adhäsion oder Kohäsion ermöglicht.

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