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Transkript Schwanzlurche – Feuersalamander und Kammmolch

Hallo! Ist dir in schattigen, feuchten Wäldern schon mal dieses prächtig gezeichnete Tier begegnet? Das ist ein Feuersalamander und gehört zu den Schwanzlurchen. Was Schwanzlurche auszeichnet und was ein Feuersalamander mit Fröschen zu tun hat, lernst du in diesem Video.

Lurche

Lurche sind Wirbeltiere. Vertreter der Lurche sind Frosch, Kröte, Unke, Salamander oder Molch. Während Frösche, Kröten und Unken zu den Froschlurchen zählen, gehören Salamander und Molche zu den sogenannten Schwanzlurchen. Denn im Gegensatz zu den Froschlurchen besitzen Schwanzlurche auch als Erwachsene einen Schwanz.

Skelett des Schwanzlurches

So sieht das Skelett eines Schwanzlurchs aus. Man erkennt klar die Wirbelsäule, die in einem langen Schwanz ausläuft. Von der Wirbelsäule gehen Vorder- und Hinterbeine ab.

Bauplan des Schwanzlurches

Ein Blick auf den Bauplan eines Schwanzlurchs zeigt, dass sie über einen einfachen Blutkreislauf verfügen. Das Gehirn sitzt am Beginn der Wirbelsäule. Die sogenannte Kloake ist das gemeinsame Ausscheidungsorgan von Niere, Darm und für die Geschlechtsorgane.

Fortbewegung des Schwanzlurches

Zur Fortbewegung an Land schlängelt sich ein Schwanzlurch ähnlich einer Schlange. Dabei krümmt sich die Wirbelsäule hin und her, die kleinen Beinchen bewegen sich jeweils diagonal mit.

Lebensraum und Nahrung des Schwanzlurches

Schwanzlurche - so zum Beispiel der Feuersalamander oder der Kammmolch - bevorzugen schattige, kühle Wälder. Da die Haut der Lurche stets feucht gehalten werden muss, wagen sich Lurche meist erst gegen Abend - wenn die Luftfeuchtigkeit höher ist - aus ihren Verstecken.

Den Feuersalamander erkennst du an seiner schwarz-gelb gezeichneten Haut und seinem drehrunden Schwanz. Kammmolche sind grau - nur in der Paarungszeit färben sich die Männchen bunt. Außerdem besitzen männliche Kammmolche einen gezackten Rückenkamm. Der Schwanz der Kammmolche ist im Gegensatz zu dem der Salamander abgeflacht.

Schwanzlurche ernähren sich von Würmern, Insekten, Spinnen und Schnecken.

Fortpflanzung der Feuersalamander und der Kammolche

Feuersalamander paaren sich an Land. Anders als bei anderen Lurchen entwickeln sich die befruchteten Eizellen im Inneren des Weibchens zu Larven. Diese werden im Frühling ins Wasser gesetzt. Als Erwachsene leben Feuersalamander ausschließlich an Land und atmen mit einer Lunge. Diese Entwicklung nennt man Metamorphose*.

Kammmolche paaren sich im Wasser. Das Weibchen heftet die befruchteten Eier einzeln an Unterwasserpflanzen. Aus den Eiern schlüpfen später die Molchlarven. Sowohl die Salamanderlarven als auch die Kammmolchlarven atmen beide über ihre Außenkiemen. Als Erwachsene leben sie dann an Land und atmen mit einer Lunge. Außerdem verfügen alle Lurche über eine Hautatmung, die sie zusätzlich zum Atmen nutzen.

Atmung der Schwanzlurche

Da die Lunge von Lurchen nämlich nicht sehr leistungsfähig ist, findet der Sauerstoffaustausch auch zusätzlich direkt über die Haut statt. Dabei wird Kohlendioxid in den feinen Blutgefäßen unter der Haut an die Umgebung abgegeben. Sauerstoff wird zur gleichen Zeit aufgenommen. Dieser Ausstausch funktioniert auch unter Wasser. Deshalb können Lurche auch sehr lange unter Wasser bleiben.

Wichtig ist allerdings, dass die Haut immer schön feucht ist. Trocknet sie aus, funktioniert die Hautatmung nicht. Deshalb besitzen Lurche Schleimdrüsen in der Haut und bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Sie sind Feuchtlufttiere.

Feinde der Schwanzlurche

In der Haut des Feuersalamanders befinden sich außerdem Giftdrüsen. Wenn Hunde, Katzen oder Schlangen einen Feuersalamander fressen wollen, sondert dieser Gift ab, das auf der Schleimhaut des Angreifers große Schmerzen verursacht. Meist lassen sie schnell wieder vom Feuersalamander ab. Erwachsene Feuersalamander haben deshalb keine Feinde. Auch Kammmolche können ein reizendes Sekret absondern, um Fressfeinden den Appetit zu verderben.

Schwanzlurche im Winter

Lurche sind wechselwarm. Ihre Körpertemperatur steigt oder fällt also mit der Umgebungstemperatur. Wenn der Winter kommt leidet die Beweglichkeit von Lurchen unter der niedrigen Körpertemperatur. Sie verkriechen sich und fallen in die sogenannte Winterstarre. Erst im Frühling wenn die Temperaturen steigen, erwachen Feuersalamander, Kammmolch&Co wieder zu neuem Leben.

Zusammenfassung

Feuersalamander und Kammmolch sind Schwanzlurche. Ihre Entwicklung beginnt im Wasser, wo sie mithilfe von Kiemen atmen. Als Erwachsene atmen sie sowohl über eine Lunge als auch direkt über Haut. Die Zeichnung der Feuersalamander zeigt Angreifern: Vorsichtig, ich bin giftig! - Für uns Menschen ist er jedoch ungefährlich. Tschüss und bis zum nächsten Mal.

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3 Kommentare
  1. Default

    Danke war sehr gut :)

    Von H Jannis, vor 8 Monaten
  2. Default

    Es hat sehr geholfen.Danke Sofatutor.

    Von Suenbuel, vor 12 Monaten
  3. Dragon wallpaper hd 4910

    Es hat sehr sehr sehr geholfen!

    Von Toanl, vor mehr als einem Jahr