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Ostwald'sches Verdünnungsgesetz – Anwendung

Mit dem Ostwald'schen Verdünnungsgesetz kann man bestimmen, wie viel einer Säure dissoziiert ist.

Was ist das Ostwald’sche Verdünnungsgesetz?

Das Ostwald’sche Verdünnungsgesetz beschreibt den Dissoziationsgrad, der uns das Verhältnis der zerfallenen Säureteilchen zu der anfänglichen Konzentration der Säure mit Hilfe des Massenwirkungsgesetzes angibt. Wir können es schreiben als:

$K_s=\dfrac{\alpha2}{1-\alpha}\cdot c$.

Dabei ist

$\alpha$ der Dissoziationsgrad $(\alpha=\dfrac{[A^-]}{c})$, $c$ die Säurekonzentration in $\dfrac{\text{mol}}{\text{L}}$ und $K_S$ die Säurekonstante.

Wie wendet man das Ostwald’sche Verdünnungsgesetz an?

Aus der Mathematik ist bekannt, dass man nicht durch $0$ teilen kann. Daher ist die Anwendung des Ostwald’schen Verdünnungsgesetzes bei Säuren, die einen Dissoziationsgrad $\alpha \approx 1$ haben, nicht möglich.

Säuren mit einem Dissoziationsgrad von ungefähr 1 bezeichnen wir als starke Säuren, dazu zählen:

  • Schwefelsäure $(H_2SO_4)$,
  • Salpetersäure $(HNO_3)$ und
  • Salzsäure $(HCl)$.

Für schwache Säure jedoch können wir das Ostwald’sche Verdünnungsgesetz anwenden. Das sind zum Beispiel:

  • Essigsäure $(CH_3COOH)$,
  • Fluorsäure $(HF)$,
  • Schwefelwasserstoffsäure $(H_2S)$ und
  • Blausäure $(HCN)$.

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