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Was bedeutet semipermeabel?

Als semipermeabel wird zum Beispiel eine Biomembran bezeichnet, wenn jene für bestimmte Ionen oder Moleküle durchlässig ist, andere sie jedoch nicht durchdringen können.

Semipermeabel

Semipermeabel bedeutet übersetzt so viel wie halbdurchlässig. Meistens wird dieser Begriff verwendet, um die Eigenschaften von Biomembranen zu beschreiben. Manche Stoffe kommen frei und ungehindert durch eine Membran, während andere gar nicht hindurch gelangen oder unter Energieverbrauch transportiert werden müssen. Stoffe, die frei hindurch kommen, sind meist sehr klein, wie zum Beispiel Wasser oder manche Salze. Größere Stoffe wie Eiweiße, Fette oder Zucker passen meistens nicht durch die Membran. Sie werden mit Hilfe von Kanälen und Transportproteinen in oder aus der Zelle heraus transportiert.

Stoffe, die im Wasser gelöst sind, stehen nicht still, sie bewegen sich. Diese Bewegung nennt man auch Brownsche Molekularbewegung. Sie ermöglicht die Diffusion. Das ist die Verteilung von gelösten Stoffen in ihrem Lösungsmedium. Daher spricht man häufig davon, dass Stoffe durch eine semipermeable Membran diffundieren. Diese Diffusion durch eine Membran nennt man auch Osmose und sie ist ein wichtiges biologisches Prinzip. Auf diese Weise lassen sich Konzentrations- oder Ladungsgefälle über eine Membran aufbauen, die für Stofftransporte oder auch die Weiterleitung von Signalen in Nervenzellen genutzt wird.