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Wie funktioniert der Gleichgewichtssinn?

Der Gleichgewichtssinn (auch Raumlagesinn oder vestibuläre Wahrnehmung genannt) liegt im Innenohr, besteht aus mehreren Schweresinnesorganen und dient der Balance und Orientierung im Raum.

Der Gleichgewichtssinn

Der Gleichgewichtssinn dient zur Orientierung im Raum. Mit ihm können wir die Lage unseres eigenen Körpers bestimmen. Er signalisiert uns zum Beispiel, ob wir gerade liegen oder stehen. Das Gleichgewichtsorgan, das für diese Wahrnehmungen zuständig ist, befindet sich im Innenohr in den Bogengängen und der Gehörschnecke. Es besteht aus kleinen Ampullen, die mit Ohrlymphe gefüllt sind. Das ist eine Flüssigkeit, die sich in den Ampullen frei bewegen kann. Je nach Lage des Körpers ändert sich die Lage der Flüssigkeit, welche wiederum kleine Härchen der Sinneszellen mitbewegt. Kommt es zu einer solchen Bewegung dieser Härchen, entsteht in der Sinneszelle ein Signal, welches an das Gehirn weitergeleitet wird. Das Gehirn erkennt anhand der Bewegung der Härchen, in welcher Lage sich unser Körper aktuell befindet.

Auf diese Weise nehmen wir nicht nur die Lage des Körpers, sondern auch präzise Veränderungen der Lage und Bewegungen war. Allerdings sind noch weitere Sinnesorgane am Gleichgewichtssinn beteiligt. Signale aus dem Gleichgewichtsorgan werden ständig mit Signalen der Augen und des Tastsinns verglichen. So kommt es zum Beispiel, dass einigen Menschen beim Busfahren übel wird. Unser Gleichgewichtssinn nimmt die Bewegung und Beschleunigung wahr. Die gleiche Information liefert auch unser Tastsinn. Die Augen nehmen allerdings das Innere des Busses wahr und das bewegt sich nicht. Unser Gehirn kann die Signale nicht miteinander vereinbaren und so kann es zu Übelkeit kommen, da unsere Sinne verwirrt werden.

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