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Transkript Säugetiere – Überwinterung

Wie Säugetiere durch den Winter kommen

Hallo! Wenn der Winter kommt, holen wir Menschen unsere dicke Winterkleidung aus dem Schrank. Die schützt uns vor der Kälte. Außerdem beheizen wir unsere Häuser. Die Auswahl an Nahrungsmitteln ist für Menschen im Winter kaum eingeschränkt. Frisches Obst und Gemüse wird nicht selten aus warmen Regionen eingeflogen.

Aber was machen andere Säugetiere im Winter? Wie überstehen sie die kalte Jahreszeit? In diesem Video wollen wir verschiedene Möglichkeiten, man kann auch Strategien sagen, kennenlernen, um durch den Winter zu kommen.

Der Winter ist für viele Säugetiere in unseren Breiten eine sehr schwierige Jahreszeit. Das Nahrungsangebot ist stark eingeschränkt und liegt nicht selten unter einer dicken Schneedecke verborgen. Außerdem kostet es viel Energie, die Körperwärme aufrecht zu erhalten, wenn die Außentemperaturen winterlich absinken. Verschiedene Tiere haben also verschiedene Strategien entwickelt, den Winter dennoch zu überstehen.

Einige Tiere halten die so genannte “Winterruhe”. Diese Tiere legen sich schon im Herbst einen Futtervorrat an. Wenn der Winter kommt ziehen sie sich in ihren Unterschlupf zurück und schlafen oft über viele Tage hinweg. Manchmal wachen sie jedoch auf, denn Tiere, die Winterruhe halten, müssen weiterhin Futter zu sich nehmen. Die Tiere kriechen dann aus ihrem Versteck und bedienen sich an den Vorräten, die sie angelegt haben. Danach legen sie sich wieder schlafen.

Säugetiere, die Winterruhe halten, sind etwa Eichhörnchen, Dachs oder auch der Braunbär. Eichhörnchen verstecken Samen und Nüsse im Boden oder auf Bäumen. Wenn sie im Winter Hunger haben, suchen sie die Verstecke auf und bedienen sich an den im Herbst gesammelten Früchten.

Eine andere Strategie, um durch den Winter zu kommen, ist der Winterschlaf. Das bedeutet, dass die Tiere den ganzen Winter über schlafen. Damit sie dabei nicht verhungern oder erfrieren, müssen sie Vorsorge treffen. Sie fressen sich einen dicken Fettpolster an, von dem sie während ihres langen Schlafes zehren. Außerdem isolieren sie ihren Unterschlupf mit Blättern und Gräsern gegen die Kälte.

Aber diese Maßnahmen alleine, würden nicht reichen, um den Winter zu überleben. Entscheidend ist, dass Tiere, die Winterschlaf halten, ihre Körpertemperatur absenken und Herz- und Atemfrequenz herabsetzen. So verbraucht ihr Körper deutlich weniger Energie und die Tiere schaffen es allein durch den Abbau ihres Fettpolsters durch den Winter zu kommen. Tiere die Winterschlaf halten sind zum Beispiel Igel, Fledermaus, Murmeltier und Hamster.

Sollten die Tiere während des Winterschlafs zu erfrieren drohen, wachen sie auf und zittern sich warm. Ihre Körperfunktionen werden nach oben gefahren und sie suchen sich rasch ein neues, wärmeres Versteck. Dieser Vorgang kostet sie sehr viel Energie. Allzu oft darf das also nicht passieren, ansonsten reicht der Fettvorrat nicht und sie verhungern.

Wenn im Frühling die Temperaturen wieder steigen, machen die Tiere aus ihrem Winterschlaf auf. Und dann heißt es, schnell nach draußen und Nahrung suchen. Denn nach dem Winterschlaf sind die Tiere meist ziemlich abgemagert.

Es gibt auch Tiere, die in sogenannte Winterstarre fallen. Das betrifft nur bestimmte wechselwarme Amphibien oder Reptilien. Wechselwarm bedeutet, dass der Körper die Temperatur automatisch der Außentemperatur anpasst. Frösche sind zum Beispiel wechselwarm. Die meisten Amphibien, Fische und Insekten sind wechselwarm.

Für Frösche heisst das, dass ihre Körpertemperatur immer weiter absinkt, je kälter es wird. Das bedeutet aber auch, dass sie sich immer langsamer fortbewegen können. Wenn es im Winter richtig kalt wird, fallen Frösche in die sogenannte Winterstarre. Sie sind bewegungsunfähig und ihre Körperfunktionen, also Herzschlag und Atem, sind fast auf Null reduziert.

Für Tiere, die in eine Winterstarre verfallen, ist es also wichtig, dass der Unterschlupf frostfrei ist - andernfalls würden sie erfrieren. Erst wenn es wärmer wird, erwachen sie wieder zu neuem Leben. Andere Tiere, die in Winterstarre fallen sind Eidechsen, Schlangen und Schnecken.

Und dann gibt es auch noch die winteraktiven Tiere. Das sind Tiere, die den ganzen Winter über keine längeren Schlafphasen einlegen. Solche Tiere müssen sich auch dringend einen Fettvorrat anfuttern - denn die Nahrungsquellen sind im Winter dürftig. Beispiele für winteraktive Säugetiere sind Reh, Hirsch, Hermelin oder Fuchs. Das dichte Winterfell schützt sie vor Kälte. Das Leben im Winter passiert auf Sparflamme: Je weniger sich die Tiere unnötig bewegen, desto mehr Energie sparen sie.

Verschiedene Säugetiere haben also verschiedene Strategien für den Winter entwickelt. Zum Beispiel Winterruhe oder Winterschlaf. Andere sind winteraktiv und trotzen mit ihrem Winterfell der Kälte. Bestimmte Amphibien und Reptilien verfallen in Winterstarre. Und wir Menschen? Wir sind winteraktiv und trinken heißen Tee!

Tschüss!

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7 Kommentare
  1. Image

    Dieses Video ist sehr gut jetzt kann ich mir es auch besser merken!!!

    Von Tabea Antonia R., vor 7 Monaten
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    Total schön gemacht !!!!!!

    Von Cm Fournier, vor 11 Monaten
  3. Default

    Das Video ist sehr lehrreich, danke!

    Von Christina 5, vor mehr als einem Jahr
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    Mir auch.

    Von Emdenmy999, vor mehr als einem Jahr
  5. Default

    Das Video hat mir sehr gefallen

    Von Istanbulreklame, vor fast 2 Jahren
  1. Default

    Der video ist sehr sehr gut!!!!!

    Von Perinpanayagam R., vor fast 2 Jahren
  2. Default

    Der Video ist sehr sehr gut !!!!!!!!

    Von Perinpanayagam R., vor fast 2 Jahren
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