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Textversion des Videos

Transkript Rutherfordsches Atommodell

Guten Tag und herzlich willkommen. In diesem Video geht es um das Rutherfordsche Atommodell. Das Video gehört zur Reihe "Atombau". Als Vorkenntnisse solltest du wissen, was die Daltonsche Atomhypothese und das Thomsonsche Atommodell sind. Im Video möchte ich dir das Rutherfordsche Atommodell vorstellen. Ich möchte es beschreiben, dir seine Bedeutung klarmachen und die Grenzen aufzeigen. Der Film besteht aus 5 Abschnitten.

  1. die Daltonsche Atomhypothese und das Thomsonsche Atommodell

  2. das Goldfolienexperiment

  3. Rutherfords Modell

  4. Grenzen des Modells und

  5. Zusammenfassung.

Beginnen wir nun erstens mit der Daltonschen Atomhypothese und dem Thomsonschen Atommodell. Dalton entwickelte seine Atomhypothese 1808. Danach bestehen alle Elemente aus kleinsten Teilchen, den Atomen. Die Atommasse bestimmt das Element. Atome können nicht zerfallen und auch nicht gebildet werden. Auch eine Umwandlung verschiedener Atome ineinander ist nicht möglich. Das Thomsonsche Atommodell wurde 1903 entwickelt. Danach sind Elektronen Bestandteile eines Atoms. Außerdem enthält es die gleiche Anzahl positiver Ladungsträger. Man erhält die typische Rosinenkuchen- oder Plumpuddingstruktur. 2. Das Goldfolienexperiment. Um die Struktur der Atome besser zu verstehen, regte 1909 der Nobelpreisträger Ernest Rutherford ein Experiment an. Das Experiment wurde von den Physikern Hans Geiger und Ernest Marsden durchgeführt. Die Ergebnisse waren erstaunlich. Beim Beschuss der dünnen Goldfolie mit alpha-Teilchen, das heißt also zweifach positiv geladenen Heliumkernen, durchdringen die meisten dieser alpha-Teilchen die Goldfolie. Nur einige wenige werden abgelenkt oder zurückgeworfen. Rutherford äußerte sich zu den Ergebnissen des Experimentes so: "Es war beinahe so unglaublich, als wenn man mit einer 15-Zoll-Granate auf ein Stück Seidenpapier schießt und die Granate zurückkommt und einen selber trifft." 3. Rutherfords Modell. Nach dem Experiment kam Rutherford zu folgenden Schlüssen. Ein Atom besteht aus einem massiven Kern, fast die gesamte Masse des Atoms ist dort konzentriert. Die Elektronen bewegen sich um den Kern und bilden die Atomhülle. Man kann sogar sagen, die Elektronen sind um den Kern wild verteilt. Der größte Teil der Masse konzentriert sich im Kern. Und ganz wichtig und erstaunlich: Der größte Teil des Atoms ist Vakuum. Die Zahl der positiven Ladungen ist gleich die Zahl der negativen Ladungen, das Atom ist elektrisch neutral. 4. Grenzen des Modells. Obwohl wir schon einige Vorstellungen über die Struktur erlangt haben, liefert das Modell kein komplexes Strukturverständnis. Denn wo sind denn eigentlich die Elektronen angeordnet? Und Atomspektren können nach wie vor nicht erklärt werden. Wo kommen die Linien im Linienspektrum her? Und warum erhalten wir unveränderte Frequenzen, warum ändern sich diese nicht? Abhilfe, zumindest teilweise, konnte dann später das Bohrsche Atommodell schaffen. 6. Zusammenfassung. Von allen bisher betrachteten Atommodellen ist das Rutherfordsche Atommodell das fortschrittlichste. Die Entwicklung verläuft von Dalton, Thomson bis zu Rutherford. Dalton entwickelte eine Atomhypothese. Seine Atome waren unteilbar, verschwanden nicht und hatten keine Struktur. Im Thomsonschen Atommodell sind positive und negative Ladungen, die die Elektronen tragen, über das gesamte Atom gleichmäßig verteilt, wie in einem Rosinenkuchen. Im Rutherfordschen Modell haben wir einen massiven Kern, bestehend aus positiven Ladungen, die Elektronen sind darum in einer Atomhülle ungleichmäßig angeordnet.

Das Strukturverständnis des Atoms wächst von Dalton über Thomson zu Rutherford. Auch im Rutherfordschen Atommodell können die Atomspektren nicht verstanden werden. Ansatzweise und begrenzt einen Ausweg liefert dann später das Bohrsche Atommodell, 1913.  Ich hoffe, ich konnte euch helfen und es hat euch ein bisschen Freude bereitet. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg. Tschüss.  

Informationen zum Video
10 Kommentare
  1. Default

    sehr gut erklärt

    Von Katja Puetz, vor 25 Tagen
  2. 001

    Als Tutor bin ich für technische Fragen nicht zuständig.
    A. O.

    Von André Otto, vor mehr als einem Jahr
  3. Default

    Im Video fehlen in der ersten Minute einige Sequenzen.

    Von Kbraemer, vor mehr als einem Jahr
  4. Default

    Auch tschööööss

    Von Kleiner S., vor mehr als einem Jahr
  5. Img 9018

    Vielen dank (;

    Von Kevin Milke, vor fast 2 Jahren
  1. Default

    dieses Video hat mir sehr gefallen und geholfen ich habe es jetzt verstanden

    Von Mareen Gehrke, vor etwa 2 Jahren
  2. Default

    das hier finde ich auch noch wichtig :D http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20110202132924AA1zDrr sonst echt eine super erklärung

    Von Nelecoors, vor mehr als 3 Jahren
  3. Default

    das hier finde ich auch noch wichtig :D http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20110202132924AA1zDrr sonst echt eine super erklärung

    Von Nelecoors, vor mehr als 3 Jahren
  4. Default

    Danke sehr , es war sehr hilfreich :)

    Von Dr.Abdullah, vor fast 4 Jahren
  5. 576970 229772440485906 43784177 n

    Das Video hat mir sehr geholfen, danke. :)

    Von Alina Wulf, vor etwa 4 Jahren
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